Gewerkschaftschef fordert längere Braunkohle Nutzung

  • Das ist leider nicht der original Text, ansonsten würde klar werden, dass da eine Reihe von guten Ideen mit verarbeitet wurden. Die Grünen haben weder Plan , noch Ideen, geschweige kapieren sie überhaupt um was es geht. Sicherlich wird der Vorschlag so weit verwurstet, dass da nur die Forderungen überbleiben, die dann zur Dauersubventionierung von Muttis (Kraft) Kumpels führt (in Wirklichkeit sanieren sich Vattenfall und RWE auf Kosten der Stromkunden)

  • Auch Greenpeace redet vom Kohleausstieg bis 2030-40. So viele Differenz ist da auf Anhieb gar nicht erkennbar.
    Gabriel mahnte, man könne nicht gleichzeitig aus Kohle und Atom aussteigen; der Witz ist, dass das niemand gefordert hat.

    4,08kwp Solarworld ::: Piko3.6

  • @pv Berlin
    ... jetzt musst du nur noch konkret sagen, was da von der Beton-Gewerkschaft an guten Ideen drin steckt, ausser die eigene Klientel auch weiterhin durchzufüttern - auf Kosten der restlichen Gesellschaft.

    Paul Wieland | CarpeDiem Energy | Energiemanager ecoControl, Speicher ecoStore | Wir sind Service- und Vertriebspartner von LetrikaSol, Enphase, Envertech und SOLIS-Ginlong | Wir kämpfen für eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung

  • Ich versuche es, werde aber ganz sicher wieder missverstanden, da die Braunkohle in D. als rotes Tuch der 'grünen' Spießer -Kleinbürger herhalten muss.


    Zum einen wird es bis 2022 eine Neuordnung des Strommarktes geben müssen. Daher sind "Hochrechnungen" zu Erlösen und der Anbieterstruktur (Kraftwerkspark) pure Zeitverschwendung.


    Die Braunkohle hat die höchste anteilige Wertschöpfung im Land und ist gleichzeitig die betriebswirtschaftlich günstigste fossile Stromerzeugung-Art.


    Insgesamt müssen wir die Importe von fossilen Energieträgern massiv reduzieren (Minus 90% in Menge bis 2050) und gleichzeitig den CO² Ausstoß deutlich zurückfahren.


    Die Braunkohlekraftwerke sind als Ganzes (Leistung, Kapazität) am besten (technisch und finanziell) im Stande sich Jahreszeitlich und kurzfristig den Gegebenheiten (Nachfrage) anzupassen.


    Sie sind die einzige fossile Energie, die als sicher zu bewerten ist (Krisen, Kriege etc.)


    Daraus ergibt sich halt mal nun die Tatsache, dass sie unabdingbar ist, den Umstieg auf die EE zu ermöglichen.


    Ich würde kein B.-Kraftwerk aufgeben, insoweit liegt der Mann goldrichtig!
    Gleichzeitig würde ich aber alle neuen Tagebau-Projekte stoppen, alle Erweiterungen ebenso!
    UND logisch, eine Obergrenze einziehen (verstromte Mengen)


    Die Kosten der MA sind unbedeutend, im Kontext der Vorteile und Nachteile! Da hat der Mann recht!
    Und wenn man ihn richtig verstanden hat, möchte er ja eben nicht vom Steuerzahler alimentiert werden, sondern strebt einen Fonds an, der sich aus den zukünftigen logischen Überschüssen erwirtschaften lassen wird, die sich in einem neuen Strommarkt systematisch bedingt generieren.


    Dazu muss man Strom nur einen Preis geben!


    Dieser wird in 99% aller Länder dieser Wel, seit Anbeginn der Zeit politisch festgelegt.


    Preise in Europa von < 50 € je MWh sind vollkommen bescheuert! Volkswirtschaftlicher Amoklauf der Ahnungslosen.
    Die Struktur der Umlagen ist tiefstes Mittelalter, vollkommen absurd unlogisch! und schädlich für die Volkswirtschaft und vor allem für die Binnenwirtschaft!


    Die Deutsche Netz AG und die Deutsche Strom AG werden kommen oder wir werden ein ganz heftiges Problem bekommen. *Wettbewerbsfähigkeit und noch viel stärkere Reduktion unseres Lebensstandard

  • CarpeDiem: ICH bin Gewerkschafter und stolz darauf, denn WIR haben unseren Lebensstandard erst ermöglicht, nicht die Unternehmer, die Arbeitskräfte nur billig ausbeuten wollen und die Gewinne (siehe RWE) ins Ausland verschieben.


    Wenn Sie hier Millionen von Gewerkschaftern verunglimpfen wollen, nur weiter so. Es wird auf Sie zurückfallen.

  • Zitat von ThomasR

    CarpeDiem: ICH bin Gewerkschafter und stolz darauf, denn WIR haben unseren Lebensstandard erst ermöglicht, nicht die Unternehmer, die Arbeitskräfte nur billig ausbeuten wollen und die Gewinne (siehe RWE) ins Ausland verschieben.


    Wenn Sie hier Millionen von Gewerkschaftern verunglimpfen wollen, nur weiter so. Es wird auf Sie zurückfallen.


    Danke,
    dies waren auch meine Gedanken... :roll:


    lg
    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x

  • Man sollte schon bedenken, dass Laufzeiten bis 2040 oder 2050 fast automatisch auch weitere Zwangsumsiedlungen und neue Tagebauöffnungen bedeuten. Sonst geht einfach der Brennstoff aus.


    Ich stimme PV-Berlin zwar grundsätzlich zu, natürlich brauchen wir die Braunkohle noch eine längere Zeit und das sage ich nicht, weil ich aus NRW komme.
    Ganz ohne und innerhalb von 5-10 Jahren ohne AKW und ohne BKKW ... das funktioniert nicht.


    Alte BKKW sollten aber verpflichtend abgeschaltet werden ... die bereits genehmigten oder in Betrieb befindlichen BOA Anlagen sind ausreichend. Allen anderen ... auch PV-Berlin ... empfehle ich ansonsten mal eine Fahrt über die A4 oder A44 Richtung Aachen.


    Das die Koppelung von Umlagen an Börsenpreise grober Unfug ist, ist leider vielen klar ... es wird aber nicht geändert.
    Feste EEG Umlage und die Auszahlungen im Vorjahr bestimmen die Umlagenhöhe im Folgejahr ... sollte funktionieren und kann es für alle beteiligten nur günstiger machen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Warum Kraftwerke endgültig abschalten, wenn wir im November und Januar bis Februar noch große Risiken haben, da weder die Netze da sind, noch genug Offshore WKA errichten wurden?


    *onshore und PV lahmen auch.


    Anstatt Heute immer mehr Braunkohle zu verbrennen und den wertvollen Brennstoff damit zu verschleudern, ist es weit aus sinnvoller, den Betreibern klar zu machen, dass es ein Ende gibt, dass sie selbst bestimmen können.


    *Strom Dumping in der EU


    Wie oft werden die dann noch den Brenner anschalten, bei extrem niedrigen Preisen?


    Okay, die Manager bei RWE & Co. sind ja keine Kaufleute, sondern nur angestellte Söldner und denken nur in Quartalen bzw. maximal in ihrem 5 Jahres Vertrag. Daher muss es politische Vorgeben geben, durch die Deutsche Strom AG und die Deutsche Netz AG (Bündelung aller Kompetenzen und Eingriffsrechte)


    Anstatt 7.000 bis 4.500 VLh p.A. je BKK, können es auch mal nur 500 VLh sein, die dann nur im November nachgefragt werden.
    Damit wäre gleichzeitig wesentlich mehr für die Umwelt getan, als 'umweltfreundliche' Gas einzusetzen.


    Den Rest des Jahres werden die Mitarbeiter zur Wartung, für den Rückbau und zur Re-Kultivierung qualifiziert und eingesetzt.


    Als Unternehmer sind die MA der mit Abstand wertvollste Aktiva Posten überhaupt, nur das man das nicht in der Bilanz sehen kann. Wer Personal "abbaut" vernichtet auf jeden Fall extrem viel Wert und zeigt als Unternehmer ein gravierendes Missverständnis der Betriebswirtschaft und der Betriebsführung. Sicherlich gibt es auch Marktverwerfungen, die zu Personalveränderungen führen müssen, gar keine Frage, aber meist liegen gravierende Manager Fehler vor.


    Unternehmen ohne Mitarbeiter funktionieren nicht, aber ohne Unternehmer ist alles nix!

  • Zitat von PV-Berlin

    Warum Kraftwerke endgültig abschalten, wenn wir im November und Januar bis Februar noch große Risiken haben, da weder die Netze da sind, noch genug Offshore WKA errichten wurden?


    Ich rede von den ganz alten Büchsen mit unter 30% oder max. 35% Wirkungsgrad ... zudem sind das von der Leistung her eher die kleinen bis kleinsten im BKKW-Park mit ein paar hundert MW. Die kann man sicher völlig problemlos abschalten ... das merkt niemand ... DE lebt im Stromüberschuss.


    Einfach mal diese Liste durchgehen, wie alt die BKKW sind und wo ohnehin schon Stilllegungen geplant sind.
    Im Revier Vattenfall wird es ohnehin zu Stilllegungen kommen, denn Vattenfall hat keine Lust mehr auf Braunkohlestrom.


    Im RWE Revier wird Alt durch Neu ersetzt, das ist ok solange RWE diese Investitionen schultern kann.
    "RWE nahm Ende 2011 und im Frühjahr 2012 sechs der zwölf alten 150-MW-Blöcke im Kraftwerk Frimmersdorf vom Netz.["
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Neurath


    Auch in Niederaußem plant RWE noch eine BoAPlus Anlage ... diese soll aber erst 2020 an netz gehen und dann 4 alte 300MW Blöcke ersetzen. Vom Ansatz her gut gemeint, aber ob das noch gebaut werden sollte ... ich weiß nicht recht. :juggle:
    http://www.rp-online.de/wirtsc…werks-voran-aid-1.4695159
    https://de.wikipedia.org/wiki/….80.9EBoAplus.E2.80.9C.29

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    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5