Einspeisevertrag prüfen lassen

  • Hallo Zusammen.


    Meine Anlage (7,985 kwp) ist seit dem 2.3.2016 in Betrieb und jetzt habe ich einen Vertrag vom Versorger für die Einspeisung erhalten. Ich habe ihn mir zwar angesehen bin mir aber unsicher ob er mich nicht benachteiligen würde. Deshalb bitte ich euch als Experten disen Vertrag mal durchzugehen ob da irgendwelche Risiken oder Kosten auf mich abgewälzt werden sollen.


    Vielen Dank im voraus!

  • wie so oft empfiehlt sich da die Frage "cui bono?"
    es ist doch schlicht nicht vorstellbar, daß so ein Vertrag, den der Netzbetreiber vorlegt, dem Anlagenbetreiber irgendwelche Vorteile gegenüber der gesetzlichen Regelung verschaffen sollte.
    Darum ist es auch müßig, das zu prüfen.
    Ich würde dem Netzbetreiber kurz mitteilen, daß ich sein Angebot zum abschluss eines xy-Vertrages nicht wahrmehmen möchte, weil ich die gesetzliche Regelung als für das gegenseitige Vertragsverhältnis ausreichend erachte.


    Normalerweise hat man doch schon genug Sachen über die man nachdenken oder sich Sorgen machen muß. Warum also ohne Not sich überhaupt mit so was beschäftigen?

  • Grob würde ich sagen, die Anlagen 3, 5, 7-9 sollte der Netzbetreiber bekommen, z.B. Bankverbindung :-)


    Füll die Anlagen aus und schicke die zurück.


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


    FTP-Hosting für Photovoltaikanlagen - self.Logger.solar

    API für Prognosedaten zur Solarproduktion - Forecast.Solar

  • Anlage 7 halte ich nicht für nötig, wozu brauchen die ein Lastschriftmandat? Nach der Jahresrechnung kan man auch selbst überweisen falls was fällig ist und sonst bekommt man ja nur was bezahlt.
    Interessant finde ich, daß trotz Meßstellenbetrieb und Ablesung durch den VNB der Einspeiser die Daten nochmal getrennt übermitteln soll.
    Nett ist die "unbestimmte Laufzeit", daraus könnte man folgern, daß man auf jeden Fall auch nahc der EEG-Vergütungszeit weiter einspeisen darf. Könnte irgendwann mal was wert sein. Angesichts von Millionen von Anlagen,wird es dazu aber wohl irgendwann eien gesetzliche Regelung geben, wie auch imemr die dann aussieht, steht die wohl über dem Vertrag.

  • wie geschrieben, es ist müßig sich über so einen Vertrag oder einzelne Teile davon Gedanken zu machen.
    Kein Mensch kann doch ernsthaft annehmen, daß irgendeine Teilregelung davon irgendwann mal etwas wert sein könnte, falls es tatsächlich so weit kommen sollte, kann der Netzbetreiber das einfach kündigen und aus ists mit dem angeblichen Vorteil.


    Die notwendigen Angaben muß der Anlagenbetreiber selbstverständlich gegenüber dem Netzbetreiber machen, aber dazu braucht es keinen Vertrag und kein Formular. Ich hätte jetzt auch nicht angenommen daß das jemand in Frage stellen würde daß man seine Bankverbindung mitteilt wenn man vom Anderen Geld haben möchte :wink:
    (Umsatzsteuer, Bestätigung der Registrierung bei der BNetzA, Bankverbindung, 70 % Regelung, ...)

  • Vielen Dank für die Antworten. Werde nun den Vertrag nicht unterschrieben zurücksenden, die benötigten Anlagen aber ausfüllen.
    Mal sehen wie reagiert wird.


    VG