Anfängerfrage zu Wirkungsgrad und Derating

  • Hallo,
    wie bereits in einem anderen Post angedeutet, ist bei uns der Bau eines Einfamilienhauses in fortgeschrittener Planung.
    Angedachte PV-Anlage, ca. 6,4-6,89kwp, um unliebsame Überraschungen mit zusätzlichen Smartzählermieten zu vermeiden;
    70% weich;
    Dach nach Süd Süd/West, je nach Betrachtung -10° bzw. 190°. Dachneigung 30°;
    Keine relevanten Verschattungen;
    Raum Berlin/Brandenburg.


    Erste Angebote für die Photovoltaik sind bereits eingeholt, werde ich demnächst auch hier in den entsprechenden Forumsteil einstellen.
    Im Moment habe ich noch einige technische Verständnisfragen, die ich vorher für mich geklärt haben möchte.:


    Modulanzahl und Größe -> Stringlänge, bei z.B. 3phasigen SMA Wechselrichtern (STP7000 TL-20).
    Ich verstehe, daß Effizienz und Wirkungsgrad der Anlage von der Eingangsspannung am MPP abhängen. Zu wenig oder zu hohe Stringspannung sorgt für Leistungseinbußen. In den Derating-Diagrammen der WR sieht man dann schön die Auswirkungen bei intensiver Sonneneinstrahlung/hohen Temperaturen.
    Ich sollte hier also versuchen, in die Nähe der Bemessungseingangsspannung, z.B. 580V, zu kommen. Was bei mir gar nicht so einfach wird. So weit erst mal korrekt?


    Dann schaue ich mir die Angaben bei SolarEdge an. Zum SE7K wird pauschal bescheinigt, daß bis 60°C volle Leistung „gefahren“ wird. Punkt. Keine weiteren Einschränkungen? Ist das so zutreffend?
    Ich dachte bisher, die Besonderheit der SE mit Poweroptimierern wäre der Vorteil bei Verschattungen. Kann es also auch zutreffen, das sie in bestimmten Konfigurationen leistungsfähiger als z.B. ein STP7000 TL-20 sind, unabhängig von Verschattungsfragen? Oder übersehe ich hier etwas?