Messkonzept Bürogebäude mit div. Mietern

  • Hallo in die Runde,


    ich errichte derzeit ein Bürogebäude mit Fertigungshallen. Auf den Hallen sollen ca. 50kW PV platziert werden. Ich werde mit meiner Firma in ca. 2 Etagen des Bürogebäudes einziehen, die restlichen 3 Etagen sollen vermietet werden. Ich will meinen PV Strom sowohl in den Hallen als auch in meinen beiden Büroetagen selbst verbrauchen und den überschuss einspeisen. Wie könnte denn hier ein mögliches Messkonzept aussehen, bei dem die Mieter gegenüber einem Stromlieferanten von meiner PV- Anlage unabhängig sind ? Unser Netzbetreiber vor Ort ist bezüglich des Messkonzeptes sehr zurückhaltend / schwerfällig.


    vielen Dank für eure Unterstützung
    Volker

  • Hallo Volker,
    Wenn die Mieter keinen Solarstrom bekommen sollen, ist es einfach. Dann bekommen die Mieter einfach einen eigenen Zähler vom Netzbetreiber.


    Wenn die Mieter am Solarstrom teilnehmen sollen gibt es zwei Möglichkeiten:
    - Ein Hauptzähler vom VNB, die Mieter rechnen äber private Unterhändler mit Dir ab.
    - Jeder hat einen Zähler vom VNB, davor kommt noch ein Zweiwegezähler, die Mieter können entweder zu einem eigenen Versorger oder zu Dir mit PV Anteil. Der Rest wird kaufmännisch bilanziell durch Differenzbildung abgerechnet.


    Gruß Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • hallo jochen,


    das ging aber fix, danke. Ganz genau, die Mieter sollen mit der PV- Geschichte nicht in Berührung kommen. Wenn ich nicht alles verbrauche (wovon ich nicht ausgehe (grundlast 7-20 Uhr ca. 35kW) soll der überschuss eingespeist werden, bzw. zukünftig in einer batterie gespeichert werden. ich hatte mal an das messkonzept 2 gedacht ?
    [Blockierte Grafik: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/bild1u5lm1t6jg2.jpg]


    gruß
    volker

  • Leider kann man das Bild nicht vergößern und, zumindest ich, kann nicht lesen, was unten in den Kästen steht.

    Zitat von volka


    das ging aber fix, danke. Ganz genau, die Mieter sollen mit der PV- Geschichte nicht in Berührung kommen. Wenn ich nicht alles verbrauche (wovon ich nicht ausgehe (grundlast 7-20 Uhr ca. 35kW) soll der überschuss eingespeist werden,


    Dann bekommen die Mieter direkt einen Zähler der an den HAK parallel zu deinem Z1 angeschlossen wird, das macht am wenigsten Aufwand/potentiellen Ärger und ist so millionenfach z.B. in Mehrfamilienhäusern ausgeführt.
    Wie man das rein praktisch ausführt, damit auch mehrere der "Einheiten" bei Bedarf über einen der Zähler gehen können (wenn ein Mieter mehr mietet oder du selbst noch was für dich dazu brauchst), sollte der ausführende Elektriker vor Ort beantworten. Das ist aber eher ein kleines Extra um unnötige Grundgebühren/Zählerkosten vermeiden zu können.


    Eine andere Möglichkeit wäre einen alternativen Meßstellenbetreiber ins Boot zu nehmen, wenn der VNB das Geschäft nicht machen will. Der würde es dann vermutlich so ausführen, wie du es skiziert hast und den Aufwand und "potentielen Ärger" auf sich nehmen. Bei wenigen Einheiten wird das aber vermutlich teuerer as die 08/15-Lösung.