Abschlussbericht der Atomkommission

  • Atomausstieg: Betrug des Jahrhunderts mit Ansage
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=31607


    Zitat

    Wenn der „Kompromiss“ der Atomkommission Gesetz wird – und daran besteht kaum ein Zweifel – werden nicht die Atomkonzerne, sondern die Steuerzahler den Großteil der „Kosten für den Atomausstieg“ tragen … und bereits in dieser weit verbreiteten Formulierung steckt ein elementarer Denkfehler. Die nun anfallenden Kosten sind nicht durch den Ausstieg, sondern durch den Einstieg und den jahrzehntelangen Betrieb entstanden und wurden – was stets verschwiegen wird – schon längst vom Steuerzahler und vom Stromkunden, also von uns, über die Stromrechnung bezahlt. Nun werden wir also doppelt und dreifach zur Kasse gebeten. Und um wie viel Geld geht es? Um rund 70 Milliarden Euro! Dies entspricht in der Summe der maximalen Haftung des deutschen Steuerzahlers für die griechischen Staatsschulden.


    Zitat

    Der „faire“ Kompromiss der Atomkommission, die unter der Leitung von Jürgen Trittin, Ole von Beust und Matthias Platzeck steht, sieht folgendes vor: Die Stromkonzerne bezahlen den Abriss der Atomkraftwerke und die Verpackung und den Transport der Trümmer und Überreste aus eigener Tasche. Die Kosten dafür kalkuliert die Kommission großzügig mit 30 Mrd. Euro. Die Zwischen- und Endlagerung wird hingegen von einem gemeinsamen Fonds bezahlt, in den die Stromkonzerne maximal 18 Mrd. Euro einbezahlen. Der Rest kommt dann vom Staat. Macht zusammen maximal 48 Mrd. Euro für die Stromkonzerne. Das klingt viel, ist es aber nicht. Denn die Sache hat einen entscheidenden Haken: Es gibt überhaupt kein Endlager für Atommüll und noch nicht einmal die Suche wurde bislang gestartet. Experten gehen daher davon aus, dass die Endlagerung erst zwischen „2095 und 2170 oder später“ (sic!) stattfinden kann. Und die Kosten? Michael Müller (SPD), Chef der Endlager-Suchkommission, schätzt die Summe momentan auf „50 bis 70 Mrd. Euro“ … und wer sich die Kostenexplosion für vergleichbare Projekte (Schacht Konrad, Asse) anschaut, ahnt bereits, dass dies noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein wird. Den Stromkonzernen kann das egal sein – ihr Beitrag ist auf maximal 18 Mrd. Euro begrenzt.


    Ich habe nur wenig zitiert. Es lohnt sich den gesammten Beitrag durchzulesen. Da wurde schon alles gesagt, was soll ich dazu noch schreiben.


    Gruss

    Mit freundlichen Grüßen!

  • Wenn man die 2 Zitate liest muss man gar nicht mehr lesen. Da ist der Hals schon genug geschwollen!!

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    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

  • Nun ja für alle die es nicht wissen und das ist die überwältigende Mehrheit, liegt unser Atommüll der letzten 40 Jahre sauber in Betonwürfel eingegossen in der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich :shock:


    Wo kommt den der her?


    ... na immer wenn die Brennstäbe chemisch in ihre Bestandteile zerlegt werden um diese dann wieder neu zu formen, bleibt ca. 3% höchst radioaktiver Abfall übrig .... das kann ja nicht viel sein? .... daneben, dort liegt der Restmüll der letzten 40 Jahre aus Deutschland, das sind Felder von Betonwürfel!


    Die Franzosen haben schon mal ein Endlager in Frankreich klar gemacht, die wissen ja wie die Deutschen ticken... das wäre der Supergau wenn der Müll nach Deutschland zurück kommen würde, also flux mal ein Endlager gebaut und mit der deutschen Politik Verträge geschlossen, dass die Kosten der Staat übernimmt. Das sind keine Peanuts mehr!... hier geht es um bis zu 100.000.000.000 oder auch einhundert Milliarden Euro Kosten.


    ... und wer jetzt glaubt, dass der Strompreis nicht mehr steigt der träumt :mrgreen:


    Na dann Prost und Mahlzeit


    Sonnige Grüße

    Die neue Energiefreiheit kommt an!

  • Also erstens wird das nie und nimmer auf den Strompreis aufgeschlagen, das würde die Wirtschaft ja gewinne Kosten.
    Da gibt es dann Abgaben von welchen dann Unternehmen befreit werden.
    Es wurden ja auch alle anderen Subventionen nicht aus dem Strompreis bezahlt, mal das EEG ausgenommen. Aber hier wurde es ja Absichtlich so gemacht das die Breite Öffentlichkeit eine Kausalkette zwischen Preisanstieg und EE zieht.



    Endlager is kein Ding, das wird sich über Absehbare Zeit homogen auf dem Planeten verteilen. So in den nächsten paar tausend Jahren, da kräht dann kein Hahn mehr nach dem Scheiß.
    Wie viele Fässer liegen noch im Wasser, wie viel läuft Flüssig in die Meere, was liegt noch in Häfen an Spaltbarem Material oder in Sewersk - ah falsch Stop das ist kein Müll das is ja für die Brüter ;-\


    Ob Stalin, Hitler, Pinochet, Mussolini, Franco, Amin, Jong-il, Zedong, Gaddafi, Pahlavi, Ceausescu, .... oder einen kommenden Diktator wohl an einen Atomkonsenz zur Endlagersuche halten werden? Ist doch toll der Scheiß wenn da ein Volk x das Volk y nicht mag schüttet man das in die Gegend und macht den Landstrich unbewohnbar. Zwei Fliegen mit einer Klappe.


    Wer will sucht einen Weg, wer nicht will einen Grund.

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  • Zitat

    ... na immer wenn die Brennstäbe chemisch in ihre Bestandteile zerlegt werden um diese dann wieder neu zu formen, bleibt ca. 3% höchst radioaktiver Abfall übrig .... das kann ja nicht viel sein? .... daneben, dort liegt der Restmüll der letzten 40 Jahre aus Deutschland, das sind Felder von Betonwürfel!


    bin jetzt zu faul zum suchen, aber ich habe in Erinnerung, dass der Abfall bei der 'Wiederaufarbeitung' erheblich mehr Volumen ergibt, als man an verbrauchten Brennstäben angeliefert hat. Selbstverständlich 'nur' schwach radioaktives Material, wie immer solche Aussagen zu bewerten sind. Daher ja auch die unglaublichen Mengen.


    Den Scheck (über 100 Mrd. €) würde ich sofort unterzeichnen (Als Finanzminister) wenn ich dafür endgültig und unwiderruflich mit dem Atommüll nix mehr zu tun habe, sogar gegen die aktuelle Gesetzgebung und vorbei am Bundestag.


    Dann feiert mich man 100% als Nationalheld!