Parallelbetrieb MPPT150/45

  • Hallo!


    In meiner Anlage sind 2 Victron MPPT150/45 verbaut. Die hatte ich ausgesucht, da im Datenblatt drinsteht, daß sie parallel unsynchron verwendet werden können.
    Darunter würde ich aber verstehen, daß sie einigermaßen gleich laden...


    Solange sie im „Bulk“ Modus sind, funktioniert es auch. Im „Absorbtions“ und „Float“ Modus funktioniert es nicht mehr. Einer der beiden lädt dann gar nicht mehr, obwohl SOC lt. Sunny Island erst auf ca 85% ist. Ist das normal? Seitdem auf die LR umgerüstet wurde, werden die Batterien nicht mehr voll! Mehr als knapp 90% werden es nicht mehr, obwohl die Sonne weitere 8 Stunden schien...

  • richtig erkannt und schönes Beispiel.. Allerdings ist vollkommen egal..wer in der absorbtions wieviel liefert .. ob der eine 70 oder der andere 30%,, oder 90:10.. bzw 20:80 belanglos.. relevant ist das halten der absorbtionsspannung und dannach richtige ich die Gesamtleitung beider.. wer davon wieviel anteil übernimmt ist egal.. das verhältiss der Aufteilung ist hier zwischen den Reglern vollkommen beliebig.. würde man duch ne Last die Spannung senken machen beide auf .. reicht die geseamtleistug bzw da Verhältniss eines nicht aus um Spannung zu halten macht der andere weiter auf.. sogesehen alles OK


    Das deine Bleibatterie recht klein ist brauch ich dir eh nicht sagen oder? .Genau aus dem Grund gehst auch schon so früh in die Absorbtion.. bei 3,6KWp würde ich schon Richtung 400Ah gehen vorallem mit einem 5er SI.. Auch in keinsterweie ersichtlich mit welchen Ladepannungen hier gearbeitet wird.. An den Ladereglern ansich liegt aber nicht das sieht man hier schön.. die arbeiten normal

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

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    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Vielen Dank fuer Deine Erklaerung.


    Wenn die Batterien dabei voll werden wuerden, wuerde ich mir auch keine Gedanken machen...


    Soweit ich den Ladezyklus verstanden habe, sollten die LR in der I-Phase (bulk) solange bleiben, bis die Batteriespannung 57.6V betraegt. Dann in der absorbtions mit der gleichen Spannung fuer die Dauer der berechneten Zeit bzw. Ladestrom unter 2A faellt, um dann in den Float mit Konstantspannung zu gehen bei 55.2V.


    Nur kann ich das im Log so nicht nachvollziehen. Habe mal das Diagramm fuer die gleiche Zeit erstellt. Die LR laden nur bis 57.1V in bulk und gehen dann schon in absorbtions bzw. float (da ja nicht viel Strom benoetigt wird) und das bei nur 53.5V.


    Ich werde nochmal die Einstellungen der Regler pruefen...


    Wie beim Vorstellen meiner Anlage erwaehnt, wurden die Batterien ueber Wechselrichter und durch den SI besser geladen. PVGIS ist auch der Meinung, dass die Batterien zu 95% im Februar 100% erreichen sollten...


    Die Anlage war anfangs nur dafuer gedacht, die Abschaltungen des Stromanbieters von 2 Stunden zu ueberbruecken. Ansonsten Einspeisen und Zaehler rueckwaerts laufen lassen. Nur bloed, dass mein Zaehler eine Ruecklaufsperre hat :(
    Batterien wurden schon von 100Ah auf 200Ah aufgestockt. Sobald die Mittel es wieder zulassen, wuerde ich einer Erweiterung der Batteriekapazitaet nicht abgeneigt sein. Aber wenn die 3,6kWp die paar Batterien im Sommer nicht voll bekommen, wie soll das erst im Winter mit 400Ah laufen?



    Edit:
    Absorptions 57.6V, Float 54V
    Die Spannung fuer den Float hatte ich runter gesetzt, nachdem ich einen eigenartigen Geruch wahrgenommen hatte und im Log eine Ladespannung von 63.6V fand. Laut dem Lieferanten meines Haendlers, sollte ich den Victron auf Standardeinstellung 2 lassen... Ein Schelm, wer boeses denkt? Er vertreibt auch die Batterien...
    Wenn die LR mit meiner eingestellten Spannung arbeiten wuerden und deswegen nicht voll geladen werden, koennte ich noch auf 54.4V erhoehen. Waere noch innerhalb der Spezifikation fuer die Batterien, aber das wird ja noch gar nicht ausgenutzt...


    Edit2:
    Die LR bleiben ja genau 0.5V unter den eingestellten Werten... Die Werte um 0.5V hoeher einstellen, moechte ich aber auch nicht wirklich...

  • 57,6?? .63V hab ich des öfteren bei Blei im Winter als Ausgleich... was sind das genau für Batterien???.. und wie tief werden die entladen ., ist wohl selbstverständelih das Blei nur bis DOD50 geht .. und das du angepasst entlädst da geht es um die Größe im Berhältnnis zum ladestrom.. mit 3,6KW so einen kleinen Block laden .. nicht gerade optimal weder lade noch belastungstechnisch


    Dein pPoblem ist icht die Ladung sondern die Batterie weil wenn die Batterie keine Ladung mehr annimmt sofern der SOC vom SI Stimm hat die ein Problem ... der Laderegler muß ja abregeln sonst würde ja die Spannung weiter steigen


    Ich frag mich nur gerade wie du den SOC vom SI berechnen soll.. du lädst die Batterien ja direkt über die MPPTS .. wie also soll der SI einen SOC berechnen?

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  • Zitat von pezibaer

    57,6?? .63V hab ich des öfteren bei Blei im Winter als Ausgleich...


    Nur die Ausgleichsladung ist von Hause aus deaktiviert und das habe ich auch nicht veraendert.
    Wann die 63.6V genau aufgetreten sind und bei welchem Ladestatus kann ich im Nachhinein nicht sagen. Das war bevor ich alles mitgeloggt hatte, gleich an Tag 2 oder 3. Hatte mich bloss ueber den Geruch bei den Batterien gewundert, da dies vorher nicht passierte (wie erwaehnt, war ja vorher einWechselrichter installiert und geladen wurde ueber den SI).
    Nachdem ich die Historie ueber das Colorcontrol GX (als Version auf Raspi2) ausgelesen hatte, fiel es mir die hohe Ladespannung auf. Daraufhin habe ich den Wert fuer Float geandert.


    Zitat von pezibaer

    was sind das genau für Batterien???..


    CEIL 6SGL200. Cycle use 14.6V - 14.6V, Standby use 13.6V - 13.8V, Maximaler Ladestrom 40A, Minimaler Ladestrom 20A


    Zitat von pezibaer

    und wie tief werden die entladen .,


    Klar, der SI ist so eingestellt, dass er nur maximal auf 50% entlaedt. Moechte das gerne durch weitere Reduzierung des Stromverbrauchs in der Nacht auf 40% DoD schaffen. Das ist aber eine andere Baustelle...


    Zitat von pezibaer

    Dein pPoblem ist icht die Ladung sondern die Batterie weil wenn die Batterie keine Ladung mehr annimmt sofern der SOC vom SI Stimm hat die ein Problem ... der Laderegler muß ja abregeln sonst würde ja die Spannung weiter steigen


    Wenn scheinbar aber die LR zu frueh den Ladestatus auf absorption bzw. float aendern (bei 57.1 statt bei 57.6V), kann doch die Batterie nicht voll geladen werden, oder habe ich da einen Denkfehler?
    Es koennte sicherlich passieren, dass der Ladestrom auch mal 40A uebersteigt. Nach meinen Logs passiert es eher selten, da wir den Strom tagsueber ueber den SI abnehmen.


    Zitat von pezibaer

    Ich frag mich nur gerade wie du den SOC vom SI berechnen soll.. du lädst die Batterien ja direkt über die MPPTS .. wie also soll der SI einen SOC berechnen?


    Ueber den Shunt 500A/50mV "weiss" der SI, welcher Strom geladen bzw. abgenommen wird, so dass er den SOC berechnen kann. Die LR haben diese Funktion leider nicht.

  • Zitat von no name


    Nur die Ausgleichsladung ist von Hause aus deaktiviert und das habe ich auch nicht veraendert.
    Wann die 63.6V genau aufgetreten sind und bei welchem Ladestatus kann ich im Nachhinein nicht sagen. Das war bevor ich alles mitgeloggt hatte, gleich an Tag 2 oder 3. Hatte mich bloss ueber den Geruch bei den Batterien gewundert, da dies vorher nicht passierte (wie erwaehnt, war ja vorher einWechselrichter installiert und geladen wurde ueber den SI).
    Nachdem ich die Historie ueber das Colorcontrol GX (als Version auf Raspi2) ausgelesen hatte, fiel es mir die hohe Ladespannung auf. Daraufhin habe ich den Wert fuer Float geandert.


    63,6 mit deaktivierte Ausgleichsladung kann nicht sein außer du hast den falschen Dipschalter eingestellt

    Zitat


    CEIL 6SGL200. Cycle use 14.6V - 14.6V, Standby use 13.6V - 13.8V, Maximaler Ladestrom 40A, Minimaler Ladestrom 20A


    und dann hast du 3,6kwp/48V angeschlossen ;) ?



    Zitat


    Wenn scheinbar aber die LR zu frueh den Ladestatus auf absorption bzw. float aendern (bei 57.1 statt bei 57.6V), kann doch die Batterie nicht voll geladen werden, oder habe ich da einen Denkfehler?


    Der Laderegler geht nicht zu früh .. der Laderegler geht bei dem was er eingestellt ist ... Wo das Problem? dann check mal deine Anschlüssen Sicherungs usw Spanungsabfall haben .. der Laderegler misst nur das was bei ihm bei Ladung anliegt nicht das was du an der Batterie misst. Spannungsabfälle auf Zuleitung übergangsiderstände kennt der nicht.. wenn du einen generellen Spannungsabfall hast an der Zuleitung mußt du das selbständing kompensieren bz korrigieren.. durch optimieren der Anschlüsse... Einen Tolernanzfehler des Regler schließ ichin dem Ausmaß aus .. vorallem dann gleich bei 2 regler .. komplett unwahrscheinlich .. das hätte ich noch nie gmessen... wenn die Abweichung bei 0 Last Ladung 0,5 wäre dann wärs ein allgemeiner Abfall, der mich schwer wundern würde.. denn könnte man einfach korrigieren mit der ladespannung .. wenn der Abfall nur unter Last/Ladung ist dann wäre er selbst verursacht


    Zitat



    Ueber den Shunt 500A/50mV "weiss" der SI, welcher Strom geladen bzw. abgenommen wird, so dass er den SOC berechnen kann. Die LR haben diese Funktion leider nicht.


    [/quote]


    Achso hat der Si eine Shunt, dann ist ja gut .. gibt ja solche und solche System mit und ohne Shunt.. dachte du hast internen SOC und hast dann LR angeschlossen . das ginge dann auf keinen Fall.. Der Laderegler kann die Funktion gatrnicht haben das ist prinzipiell ausgeschlossen bei WR an der Batterie


    Btw.. stell mal Bilder deiner Anlage Kabel und Anschlüsse ein

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    2 Mal editiert, zuletzt von pezibaer ()

  • Das ging ja schnell! Bin begeistert! :)


    Zitat von pezibaer

    63,6 mit deaktivierte Ausgleichsladung kann nicht sein außer du hast den falschen Dipschalter eingestellt


    Wie gesagt, das war im Log eines der LR (Maximale Batteriespannung) mit Werkseinstellungen.
    Es ist seitdem nicht mehr vorgekommen, daher wuerde ich mich nicht zu sehr darauf versteifen. War nur als Info gedacht. haette ja sein koennen, dass jemand sagt "Ah ja, kenne ich" :)


    Zitat von pezibaer

    und dann hast du 3,6kwp/48V angeschlossen ;) ?


    Die Anlage war ja nicht als Inselsystem geplant. Ist jetzt sozusagen dazu "gewachsen" aufgrund der Ruecklaufsperre im Zaehler...
    Und da das mit dem Wechselrichter nur suboptimal lief, wurde mir vorgeschlagen, Laderegler zu nehmen. Dabei wurde anscheinend dieser "kleine" Umstand vergessen...


    Zitat von pezibaer

    der Laderegler geht bei dem was er eingestellt ist ... Wo das Problem?


    Aehm, ich messe gar nichts... Die Diagramme wurden aus den Daten der LR erstellt. Ich logge nur mit. Hab mir gerade auch das Logfile des SI angeschaut. Mehr als 57.2V protokolliert der auch ncht...


    Mir wurde angeboten beide MPPT150/45 gegen einen MPPT 150/85 zu tauschen, aber das wird wohl auch nicht helfen? Ausser, dass wahrscheinlich nur der Ertrag geschmaelert wird...
    Oder doch wieder einen Wechselrichter, dann aber einen Sunny Boy? Was wieder weitere Fragen aufwirft... Koennen alter SI und neuer SB miteinander kommunizieren?


    Zitat von pezibaer

    Btw.. stell mal Bilder deiner Anlage Kabel und Anschlüsse ein


    Mach ich gerne, sobald ich alles wieder "schoen" gemacht habe und klar ist, wie der Endausbau sein soll...
    Der Grosshaendler wollte, dass ich sicherstellen sollte, dass alle Batteriekabel an den LR die gleiche Laenge und Querschnitt haben. Daran lag es aber nicht...

  • Zitat von no name


    Aehm, ich messe gar nichts... Die Diagramme wurden aus den Daten der LR erstellt. Ich logge nur mit. Hab mir gerade auch das Logfile des SI angeschaut. Mehr als 57.2V protokolliert der auch ncht...


    Mir wurde angeboten beide MPPT150/45 gegen einen MPPT 150/85 zu tauschen, aber das wird wohl auch nicht helfen? Ausser, dass wahrscheinlich nur der Ertrag geschmaelert wird...



    der Ertrag wird mal sicher nicht geschmälert weil 85A doch leicht ausreichen.. es würde sogar ein 60er ausreichen, dann check mal deine Anschlüssen bis zum Laderegler.. wenns eine Nullastabweichug ist korrigieren was ich nicht glaube weil es bei 2 nicht sein kann .. ich tipp schlicht weg auf die Anbindug der Ladergler über eine schlechte verbindung bzw wie warm stehen deine Batterien?? Welche DipPosition hat dein drehschalter? Wäre es bei einem gerät hötte ich gesagt ok ..sehr ungewöhnlich , aber nicht bei 2.. wenn es für den absoluten unwahrscheinlichen fall so wäre ladespannung korrigieren bzw per Hand Symetrieren fertig.. Angelegenheit von 2 Minuten.. sofern du die Spannung aber wirklich aus dem laderegler ausliest kann das schlicht weg nicht sein .. weil die Spannung die du ausliest ist die Regelspannung und auf die Regelt er hin.. und die mußt du wo gesetzt haben.. Dip schalter nach manuellen setzten nochmal gedreht.. Wenn ja alle manuellen einstellungen weg



    Zitat von no name


    Mach ich gerne, sobald ich alles wieder "schoen" gemacht habe und klar ist, wie der Endausbau sein soll...



    hast du das Problem jetzt,oder nach dem Endausbau :?::mrgreen: .. Wenn man nicht sieht was du hier wie angeschlossen hast kann man jetzt auch nix dazu sagen. In 99% der Fälle bei Elektronik und IT sitzt der Vder Fehler meist vor dem Gerät ;)

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  • Zitat von pezibaer

    check mal deine Anschlüssen bis zum Laderegler..


    Dachte, ich haette es schon erwaehnt... War wohl woanders...


    Das wurde mir schon seitens meines Haendlers und seines Lieferanten geraten und deswegen sieht jetzt die Verkabelung auch nicht mehr so schoen aus :)
    Batteriekabel haben jetzt gleiche Laenge und gleichen Querschnitt. Habe die Batterien vorgezogen (sind normalerweise unter der Treppe im Keller, wo es schoen kuehl ist), worauf ich die Laderegler dichter zusammensetzen musste, da die Kabel nicht mehr lang genug waren. Habe mir dazu kurze, gleich lange Kabel von meinem Haendler geborgt - hat man ja ncht zu Hauf rumliegen in dem Querschnitt :)
    Kabelstrecke zwischen LR und Batterie ca. 50cm.
    Batterietemperatur lt. Fuehler vom SI 25 bis 27 Grad C.



    Zitat von pezibaer

    Nullastabweichung


    Ich kann mir vorstellen, was damit gemeint ist, sicher bin ich mir dabei jedoch nicht. Die Suche war da auch nicht sehr erfolgreich.
    Den Shunt beim SI hatte ich abgeglichen. Falls Du die LR meinst, wuesste ich nicht, wie ich die abgleichen sollte... Die darf man doch gar nicht ohne Batterie betreiben...



    Zitat von pezibaer

    sofern du die Spannung aber wirklich aus dem laderegler ausliest kann das schlicht weg nicht sein .. weil die Spannung die du ausliest ist die Regelspannung und auf die Regelt er hin.. und die mußt du wo gesetzt haben...


    Ich gehe mal von einer regional unterschiedlichen Mundart aus, so wie es hier oefter mit Deutschsprachigen passiert. Mit Oesterreichischem Dialekt gesprochen hoert sich das sicherlich auch netter an als gelesen :)


    Ich bin mindestens genauso ueberrascht wie Du. Aufgrund unserer Konversation, wofuer ich Dir sehr dankbar bin, habe ich weitere, der geloggten Werte analysiert. Das mit der Ladespannung ist mir dabei erst aufgefallen, ansonsten haette ich die Ueberschrift bestimmt anders ausgedrueckt.
    Ich habe alles mitgeteilt, was ich veraendert habe und wann. Ich hab wirklich nur die Floatspannung und die Ausgleichsladungsspannung veraendert. Gerne nochmal chronologisch ueber mehrere Tage seit Anfang Februar):


    * Laderegler erhalten und angebaut, keine Einstellungen veraendert, Drehschalter auf 2 (war so und niemals verdreht)
    * Vorhandenen USB zu Seriell Konverter umgebaut auf TTL Level, Verbindungskabel angefertigt
    * USB Konverter angeschlossen, Logging angepasst (LR senden jede Sekunde die Werte als ASCII)
    * Merkwuerdigen Geruch wahrgenommen - Einstellungen mit mpptsprefs geprueft und Aenderungen an float und equalise voltage vorgenommen, die Default- Einstellung fuer Ausgleichsladung (manuell) nicht veraendert!
    * Fuer Optimierung des Loggings CCGX Image fuer RasPi2 geladen und installiert
    * Beim Durchscrollen der Werte fesgestellt, dass es eine Historie gibt und dort entdeckt, dass die maximale Batteriespannung an den ersten Tagen bis zu 63.6V betrug (max Bat Voltage oder so aehnlich - kann den Pi ja mal wieder anschliessen und Screenshots machen), eine weitere Fehlermeldung "Limit input current" entdeckt, aber dazu spaeter mehr...
    * Auf meinem Hausautomations-Pi vrmlogger installiert (ccgx ist nicht Open Source), modbustcp compiliert und Werteabfrage auf Modbus umgestellt
    * Aufgrund der Feststellung, dass der LR um 0.5V daneben regelt, habe ich die LR gestern Abend "spasshalber" absorptions auf 58.0V und float auf 54.4V gestellt. Lasse mich von dem heutigen Ergebnis ueberraschen



    Zitat von pezibaer

    hast du das Problem jetzt,oder nach dem Endausbau :?: :mrgreen:


    Ich habe die Anlage im Oktober letzten Jahres aufgebaut, mit PV Wechselrichter Marke Motech. War geplant als Einspeisung mit Batterie Backup. Aufgrund der Zaehlerruecklaufsperre umgestellt auf Insel, wo das Netz bei Bedarf zugeschaltet werden kann.
    Den Motech durch Firmware- Update auf DIN4105 eingerichtet, so dass dieser in der Wirkleistung reduziert werden kann. Befehle auf RS485 gesnifft, um die Wirkleistung zusammen mit Frequency Shifting des SI dynamisch an den momentanen Verbrauch anzupassen.
    Hat nicht besonders funktioniert, der Motech schaltete sich bis zu 29 mal am Tag und auch gerne ueber mehrere Stunden ab, obwohl die Frequenz 51.5Hz nicht erreichte und stabil war - Bin gespannt, wie die Geraete (Motech) in Deutschland reagieren, wenn die DIN 4105 mal wirklich angewendet wird!
    Fac Trip heisst der Wert dort, der sich scheinbar dynamisch anpasst und gerne mal 50.05Hz(!) annimmt. Ich weiss nicht, wie genau die Frequenz in Deutschland ist, aber hier schwankt sie gerne mal zwischen 47 und 52Hz ohne Blackout!
    Nun sollte die LR eigentlich eine Verbesserung und endlich Ruhe in die Anlage bringen. Stattdessen scheint ein schwerer Firmwarefehler aufgedeckt zu sein. Ich wollte das nicht - ich moechte nur eine funktionierende Anlage!


    Ich haette den Endausbau gerne schon erreicht! Es haette auch nicht sein muessen, weiteren Rat suchen zu muessen, so nett ihr hier auch alle seid! :)



    Zitat von pezibaer

    In 99% der Fälle bei Elektronik und IT sitzt der Vder Fehler meist vor dem Gerät ;)


    Das kenne ich, ich arbeite in der IT Branche :)
    Ich suche immer erst bei mir und schliesse Fehler meinerseits nicht aus - aber auch nicht die Anderer (z.B. Hersteller)!
    Gerade in der heutigen Zeit mit den vielen Bananenprodukten - koennte da Buecher mit fuellen, waere hier aber OT



    Nun zu:

    Zitat von pezibaer

    der Ertrag wird mal sicher nicht geschmälert weil 85A doch leicht ausreichen.. es würde sogar ein 60er ausreichen


    So habe ich auch gedacht...
    Aufgrund des beworbenen (im Datenblatt erwaehnten) Parallelbetriebs (nicht synchronisiert) und damit vom Hersteller supportet, habe ich mich fuer den 150/45 statt dem 150/35 entschieden.
    Wie oben bei den chronolisch aufgefuehrten Ereignissen erwaehnt, stand da eine Fehlermeldung "Exceed Input Current", ein anderer Wert des Tages meldete maximalen Batterieladestrom von 39.0A. Den Eingangstrom protokollieren die LR nicht, das waere dann einfacher...


    Bei einem Batterieladestrom von 39A und -spannung von ca. 55V, ergibt eine Leistung von 2145W. Teilen wir die durch die Vmp der Panels ca. 100V, ist der maximale Eingangstrom 21.45A. Das scheint ungefaehr der maximale Eingangstrom des 150/45 zu sein!
    Also, das ist meine Beobachtung und da der Eingangstrom mit keiner Silbe im Datenblatt erwaehnt wird, sondern nur der Ladestrom, waere das auch schluessig.
    Und wenn man dann 60-Zeller vom Hersteller nimmt, bei Vmp=30V und Voc=36.01V und 4 Module in Serie, sind wir mit 144.04V Voc perfekt im Limit. Die Werksangabe von 2600W im Eingang teilen wir dann mal durch die Vmp der 4 Module, kommen wir auf 21.67A. Herstellerangaben stimmen, aber man sollte keine 72 Zeller nehmen...
    Beim 150/60 waeren dass dann (3440W / 120V =) 28.67A usw.


    Beim besagten Motech, hatte ich mit 6 Panels in Reihe (lt. Datenblatt Isc 8.26A) die Eingangstrombegrenzung von 10A mehrfach ausgenutzt. Die Gesamtanlage bei 4 x 3 Panels (aufgrund der maximal zulaessigen Eingangsspannung von 145V bei Victron) sollte dann 40A eingangsseitig verkraften bzw. besser auch nutzen koennen...
    Da waere selbst ein 150/85 zu knapp bemessen.


    Hinzu kommt, dass beide Strings (was Du nicht wissen kannst, aber der Victron- Grosshaendler, dem ich meinen Fall schilderte und mir den Vorschlag machte mit einem LR zu arbeiten) zwar die gleiche Richtung haben, jedoch unterschiedliche Neigungen.
    Wieder sind es Resultate meiner Anlage, die sicherlich nicht als Referenz dienen koennen, jedoch auf mitgeloggte Werte basieren.
    Der Motech hatte zwar oft abgeschaltet, aber wenn, dann alles. Beide Strings wurden durch separate MPPTs optimiert. Aufgrund der geloggten Daten ueber 3 Monate (Anfang November bis Ende Januar), scheinen die Ertraege beider Strings um 10% abzuweichen. Der String mit der groesseren Neigung (nicht genau gemessen: 20 Grad) hat in diesem Zeitraum den hoeheren Ertrag zum Vergleich des flacheren (ca.10 Grad). Alle Panels sind nach Nordwest ausgerichtet. Da ist noch nicht einmal der eventuelle hoehere Ertrag der flacheren Panels ueber die Mittagszeit mit eingerechnet...
    PVGIS meint nur 1% Abweichung...


    Das heisst fuer mich, wenn ich beide Strings ueber einen LR laufen lassen wuerde, haette ich mindestens 10% weniger Ertrag. Sicher nicht wichtig im Sommer, aber im Winter!



    Da stellt sich nun die Frage, was machen?


    Hab da mal aktuelle Fotos drangehangen. Bin sicherlich nicht stolz drauf, aber das ewige hin und her ist nicht sehr motivierend. Das wird erst wieder ordentlich gemacht, wenn es laeuft...



    :danke: , dass ihr es bis hierher gelesen habt! :)
    Ist laenger geworden als erwartet...


    Edit: Der bulk Modus wurde gerade bei 57.5V verlassen. Konnte aber noch mit meinem Schaetzeisen von Multimeter rechtzeitig ran :) Spannungen an den LR und der Batterie 57.4V!
    Sieht so aus, als ob die LR falsch regeln... Unglaublich!

  • Ich we0ß noch immer nicht wieso du hier hier Problem hast?
    wenn du wirklich eine allgemeine Calabrierungsabweichung von 0.5V bei Nullbelastug hättest. sprich ohne Entladung und ohne Ladung müsste dann die Spannung 0,5V im Ladregler von der gemessenen Batteriespannung abweichen.
    Dann dreh halt die Spannung 0,5V rauf, wo ist da dann das weitere Problem?... Wie gesagt das sich die Last zwischen beiden in der Absorbtion nicht 50:50 aufteilt ist vollkommen normal und irrelevant für die Absorbtion.. Relevant ist ausschließlich die Ladespannung..


    ABER
    Du weißt das du 64mv pro Grad Tempabweichung hast? Ich denke mal du hast hier schlicht und einfach eine aktive Temperturkompensation durch Wärme hast, sofern der Laderegler hier allgemein die richtige Spannunganzeige liefert aber früher als dir lieb ist abregelt, als du eingestellt hast. Setz mal die Temperatur Kompensation des Reglers auf 0 zum Testen.. Aber so knapp wie die Lhier unter der kante sind und zusätzlich noch nebeneinander verbaut sind wirds fast ziemlich sicher das sein. Würde alles zusammenpassen


    Sofern du für Konstate umgebugsbedingungen im Innenraum sorgen kannst, kannst die auch deaktivieren


    Btw nachdem du eine Cgcx hast richte mir mal einen gastaccount ein und schick mir den per PN und las mich mal deine Logs ansehen

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