Grundgebühr Smartmeter

  • Hallo,


    es wird hier im Forum ja diskutiert das ggf. ab 2017 Smartmeter kommen sollen.
    Eingeführt erst mal bei PV Betreibern. Grundgebühr 100€


    Jetzt stellt sich mir die Frage ob das Unternehmer mir als Privatmann diese 100€ erstatten darf.
    Bzw. eigentlich ob ich eine Sache die ich Privat zahlen muss weil ich ein Geschäft führe von der Steuer absetzen kann.


    Danke

    5,5kWp Az-105° Ost & 7,5kWp Az75° West DN40° an 12.0 TL3 Kaco online seit Sep2013


  • Steuern klar, warum nicht


    das sind betriebliche Ausgaben und schmälern den Gewinn
    dadurch haste schon mal eine kleine Senkung bei der EKST.

    ZOE intens 10/2014, IONIQ Style electric 11/2017, Kona 12/2018
    9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
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    Solar-Lamprecht - 90765 Fürth - mail: info @ solar-lamprecht.de

  • Hallo,
    das aus meiner Sicht, auch fast schon Bürgerpflicht.
    Die " Hohe Politik" denkt sich immer neue, und höhrere Gebühren aus,
    die der kleine Bürger einfach zu zahlen hat, ob er er das gut heißt, oder nicht ?
    Dann soll unser ?? Staat, auch in Form von Werbungskosten, daran beteiligt werden !
    Aber ich glaube diesen Zusammenhänge sehen unsere Politiker, gar nicht ?
    Gruß,
    Fritz

    Fritz


  • hallo "Fritzchen",
    immer ruhig, bekanntlich ist das die Erste Bürgerpflicht.
    Außerdem geht es hier nicht um den "kleinen Bürger", sondern um den Unternehmer "PV Betreiber".
    Dieser hat demnach auch keine Werbungskosten sondern Betriebsausgaben.
    Vielleicht solltest du deine "bürgerliche Denkweise" revidieren :?:8)

  • Ja Jodel,
    ich habe meine Denkweise, seit dem Jahre 2000, total um gestellt.
    Ich musste damals nach einer Betriebsprüfung 60000 DM nachzahlen.
    Zu der Zeit hatte ich immer noch Angst vor dieser Behörde.
    Die habe ich mir seit dem abgewöhnt.
    Aus Mangel an Zeit, wurde vieles pauschalisiert !
    Das ist vorbei , die bekommen jeden kleinen Beleg von mir.
    Das ist jährlich ein Aktenorder voll.
    Hätte ich das damals auch schon so gemacht, wären die 60000 DM nicht fällig geworden !
    Nein, ich hätte noch was zurück bekommen !
    Und die Herren bein FA haben jetzt ja etwas mehr nach zu schauen .
    Mit dem kleinen Bürger meine auch z. B. , die beliebte Erhöhung der Grundsteuer.
    Die ja dann letzendlich, der liebe Mieter wieder zahlen muss !
    Oder die die U Steuer Steuererhöhung, vomn 16 - auf 19 %
    Das war im Grunde eine Teil- Enteignung, von Barvermögen !
    Und es erhöhten sich, ja auch dadurch wieder die Staatsausgaben auf 3 %
    Also eine 0 Runde ?
    Das wurde damals zwar bestritten, weil unser Staat ja keine Mehrwetsteuer bezahlen muss.
    Aber es hatte doch zur Folge, daß meisten Produkte um dies 3 % teuerer wurden oder ?
    Und diese Preisgefüge, kommt dann letzlich, auch beim Staatsäckel an .
    3% mehr rein aber auch 3 % mehr wieder raus .
    Du magst da andere Meinung sein ?
    Aber ich stehe da zu, und handele, danach.
    Gruß
    Fritz

    Fritz


  • Zwei Sätze dazu:
    - Hättest Du immer eine korrekte Steuererklärung abgegeben, wäre keine (so hohe) Nachzahlung fällig gewesen.
    - Auch wenn Du möglicherweise jetzt weniger Geld hast: Kommata und Absätze hast Du noch zu viele. :)
    SCNR

    Anlage: 26 Aleo S 18 215 W Module mit 5,6 kWp,
    SMA SB 5000 TL-20; -50°(fast SO), DN 25°
    seit 14.9.09 am Netz Nähe Cuxhaven

  • :-) wer sich um Sinn und Unsinn weniger Gedanken macht lebt länger. :-)


    Ich zahle gerne Steuern, ist mehr ein Hobby,


    Es geht darum das man ja durch den Betrieb eines Unternehmens bei dieser Grundgebühr privat einen Nachteil hat.
    Rechtlich schon mal fragwürdig, aber BVerfG is weit weg - das mach ich dann mal in der Rente wenn man Zeit hat.


    Die Frage ist für mich noch unbeantwortet, darf ich Nachteile die mir als Privatperson durch den Betrieb entstehen Absetzen.


    michaell: So klar ist das nicht, denn Rechnungen die ich als Privatperson erhalte kann ich ja betrieblich nicht geltend machen.


    Der Zusammenhang entsteht ja nur dadurch das ich privat gezwungen werde einen Startmeter einbauen zu lassen und als Begründung mein Unternehmen genutzt wird.


    Für alle die Sagen ja kann man machen, wo ist das zu Rechnen?
    In der G&V als eine negative Gewinnentnahme oder wie?

    5,5kWp Az-105° Ost & 7,5kWp Az75° West DN40° an 12.0 TL3 Kaco online seit Sep2013

  • Zitat von gonso93

    ….
    Bzw. eigentlich ob ich eine Sache die ich Privat zahlen muss weil ich ein Geschäft führe von der Steuer absetzen kann.


    Danke


    Nach meinem laienhaften Verständnis muß niemand Sachen, die er zahlen muß, weil er ein Geschäft führt, privat zahlen. Ich halte das für Kosten des Geschäfts, die dessen Gewinn mindern.

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  • Überall wo Smart draufsteht ist Überwachung und Steuerung drin. :wink:
    Viel Spass noch wenn euch die Energieversorger eure Anlage abdrehen. :juggle:
    Is grad soviel Braunkohlestrom im Netz. :twisted:


    Mfg

  • Wo 60.000 Euro Nachzahlung waren - da waren vermutlich 120.000 verkürzte Steuern.
    Es gibt noch ne andere Alternative.... aber die ist deutlich weniger rühmlich.
    (Ich hab in 20 Jahren noch nix anderes erlebt - ich glaub nicht mehr dran, dass es weitere Alternativen gibt.)


    Zur eigentlichen Fragestellung:
    Die Grundfrage ist ja immer die Gleiche: Sind die Aufwendungen betrieblich veranlasst.
    Es geht nicht um Wirtschaftlichkeit oder Sinnhaftigkeit. Es geht um pure Veranlassung.


    Mir gehts jetzt so, wie jeden Freitag in unserem Invest-Meeting. Dort gehts um die Erkennung einzeln bewertbarer Wirtschaftsgüter; hier gehts um die Erkennung betrieblicher Veranlassung. Die Lösung ist die Gleiche: Erstmal muss der Steuerfuzzi wissen, was sich hinter einem SmartMeter genau verbirgt.


    Das was ich dazu weiß: Ein besonderer Stromzähler mit irgendwelchem Zusatznutzen.
    Zum Betrieb einer PV nicht erforderlich. Und nicht begünstigend.
    Wirksam eher auf Seiten des Stromverbrauchs; beim typischen PV-Betreiber also im Bereich der Privatsphäre.
    (korrigiert mich, wenns bullshit ist. Ist kein Thema das mich im Leben mehr als 10 Minuten beschäftigt hätte - incl. der 8 Minuten die ich hier gerade lese / schreibe)


    So wie ich es oben lesen / mir interpretiere: Das Ding löst die heutigen Stromzähler sukzessive ab. Kann 20 Jahre dauern (oder 2). Aber den Anfang macht man bei den PV-Betreibern.
    Das einzige was das mit PV zu tun hat: Man steht in der ersten Reihe und kriegt gleich beim ersten Schuss den Kopf rasiert.


    Sorry.... keine betriebliche Veranlassung.


    Was mich aber in dem Fall nicht hindern würde, es dennoch zu versuchen.
    Den Beleg sieht das FA nicht.
    Branchenkenntnisse werden dort nicht ausgebaut (es werden mehr Anlagen... aber die Bedeutung geht steuerlich zurück)
    100,- Euro sind nix, wo die Mehrheit eine Rückfrage stellt, wenn alles andere mundgerecht serviert wird. (letzteres will halt gelernt sein; genau darin liegt mein Beruf)
    Im Fall einer einfachen Rückfrage kann man mit einer verwässerten Antwort kontern "PV-Betreiber sind zum Umbau verpflichtet" (vermutlich falsch; aber eher im Bereich falschen Verständnisses - klingt aber gut in Bezug aufs Ziel)
    Und somit sehe ich bei "Versuch macht kluch" die Chancen bei > 75%.
    Darf halt keinen Wind geben. Je genauer jemand hinschaut - desto schneller sinken die Chancen.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung