Anlage(n) auf Pseudo-Walmdach

  • Hallo zusammen,


    bei meinem Neubau-Vorhaben hat mir die Genehmigungsbehörde gerade mein Flachdach vermasselt. Stattdessen wurde ein Walmdach vorgeschrieben. Kompromiss: Aus technischer Sicht ein ganz normales Flachdach, auf das dann eine sehr flache Konstruktion in Form eines Walmdachs aufgesetzt wird.


    http://www.bilder-upload.eu/sh…ile=bd38a5-1456240851.jpg


    http://www.bilder-upload.eu/sh…ile=aed4a9-1456240875.jpg


    http://www.bilder-upload.eu/sh…ile=0f486f-1456240924.jpg


    Aus PV-Sicht bin ich dabei wohl in der schlechtesten aller Welten gelandet. Einerseits ist der größte Teil des Daches nun blockiert, andererseits ist das Walmdach viel zu flach, um gegenüber dem Flachdach einen merklichen Vorteil zu brinen. Prima :-(


    Nun gut, dennoch ist eine PV-Anlage Pflicht. Außerdem hab ich immerhin den Vorteil, dass ich das Walmdach auf die PV-Anlage anpassen kann (da es konstruktiv keinerlei Aufgabe erfüllt) und nicht umgekehrt. Z. B. wäre es möglich den First des Dachs nicht mitteg zu setzen, sondern leicht nach Norden zu verschieben, damit auf der Südseite mehr Platz für Module ist. Ebenso kann man die östliche und westliche Stirnseite des Dachs recht steil machen, um wiederum die Südseite zu vergrößeren. Die Dachhaut kann ich ebenfalls für PV optimiert wählen.


    Was meinen die Profis, wieviel Leistung man auf dem Dach überhaupt unterbringen kann?


    Hier noch die Vorhersage zur Verschattung von PVGIS: http://www.bilder-upload.eu/sh…ile=9a37e1-1456241251.jpg
    Außer dem Hügeln im Osten gibt es zum Glück nichts in der Umgebung, was Schatten werfen könnte.


    Herzlichen Dank!

  • Autsch, welchen Sinn macht das Vorschreiben eines Walmdaches wenn man es durch die Attika sowieso von aussen nicht sehen kann?


    Darfst du das Walmdach mit einem PV-Gestell überbauen, das de facto ein Pultdach draus machen würde?
    Sieht man von aussen ja genauso wenig...

    lg kassi


    5,72 & 8,55 & 6,75 & 9,88 & 5,5 kWp & 390 Wp auf Womo
    Ioniq electric seit 5/2017, Prius aus 2005 wurde Anfang 2019 durch Tesla Model 3 ersetzt


    Hier gehts zur Analyse meiner Anlage auf Einzelmodulbasis

  • Zitat von kassiopeia

    Autsch, welchen Sinn macht das Vorschreiben eines Walmdaches wenn man es durch die Attika sowieso von aussen nicht sehen kann?


    Ich vermute, dass ich am Ende vor Gericht Recht bekäme, wenn ich hinter der Attika einfach mache, was ich will. Letztlich ist das ja eine reine Gängelung, wenn man gestalterische Vorgaben für einen Teil des Gebäudes macht, der faktisch nicht sichtbar ist (außer mit dem Hubschrauber).
    Andererseits: Will ich mir das antun bzw. riskieren?


    Zitat von kassiopeia


    Darfst du das Walmdach mit einem PV-Gestell überbauen, das de facto ein Pultdach draus machen würde?
    Sieht man von aussen ja genauso wenig...


    Hm. Da würde ich ja über die Attika hinaus bauen. Das wiederum wäre dann vermutlich wirklich im Widerspruch zur Baugenehmigung.


    Ich habe jetzt mal angenommen, dass ich den First des "Walmdachs" nciht ganz mittig setze, sondern leicht nach Norden (rechts) verschiebe. Dann könnten auf die vergrößerte Südseite des Daches vielleicht 4 Reihen Module passen (jeweils selbst noch aufgeständert, um einen vernünftigen Winkel zu erreichen). Mache ich nun noch die Stirnseiten des Daches so steil wie nur möglich (so dass faktisch fast ein normales Giebeldach draus wird, dann haben pro Reihe 4 Module Platz. Vielleicht auch 5 Stück. Also maximal 20 Module. Käme man immerhin auf 5 bis 6 kWp, richtig?