Nochmal Erzeugungszähler

  • Du meinst dieses Konzept hier:



    Die Grenze von 7,69 kWp ist aus der Clearingstellen-Auslegung des § 61 Abs 2 Nr. 4 EEG 2014 (Befreiung von Anlagen bis 10 kWp von der EEG-Umlage) entstanden:




    Ich halte daher eine grundsätzliche Anforderung, ab 7,69 kWp einen Erzeugungstähler einbauen zu müssen, für übertrieben. Die Clearingstelle empfielt bei de-minimis-Anlagen (max. 10 kWp) die rechte Messanordnung:

  • Rn 98 sagt ja auch, daß der Zähler nur notwendig ist, wenn nicht plausibel nachgewiesen werden kann...
    Dann sollte doch PVGIS reichen, um größere Anlagen mit subotimaler Auslegung plausibel unter 10 Mwh Produktion darlegen zu können...


    Jan


    Mit freundlicher Unterstützung der Autokorrektur meines schnurlosen Telephons zur automatisch initiierten Verwirrung durch Wortverwurstung.

  • Der gemeine ( :wink: ) 10 kWp-EFH-PV-Eigenversorger wird nie 10 MWh Eigenverbrauch schaffen. Diejenigen, die es ausnahmsweise mal schaffen könnten, müssten sowohl auf der Ertragsseite als auch auf der Verbrauchsseite ganz spezielle Umstände erfüllen. Ich schätze diese Gruppe weit unter 1 % ein.


    Überhaupt denke ich, dass die Regelung mit max. 10 MWh Eigenverbrauch wegen anderer Anlagen als PV (z.B. BHKW) ins EEG gekommen ist. Sie macht den PV-Anlagenbesitzern dafür aber umso mehr Arbeit! :evil:

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Zitat von svdtwe

    Netzbetreiber ... fordern.


    Wer weiss genaueres?


    Der BDEW (also quasi deren Lobby) sagt, daß der Betreieber das Meßkonzept festlegt (wenn ich doch nur den Link wieder finden würde). Alles was geeignet ist, ist nach denen erlaubt.


    Wie Bento schon schrieb, wer aus einer 10kWp-PV-Anlage 10MWh Eigenversorgung zusammenbekommt, braucht mindestens einen hohen Verbrauch und ideal auch einen großen Speicher. Bei so einem hohen Verbruach, machen die paar Euro Umlage imo auch nichts mehr aus 8)