LiFePo4 Serien- und Parallelschaltung: 8s2p oder 2p8s?

  • Ok, Du hast recht. Ich habe das genau falsch herum geschrieben. :(:danke:


    Gute Besserung!

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III

  • Zitat von egn

    Die Zellen darf man keinesfalls direkt mit festen Schienen verbinden, da sonst bei geringsten Bewegung durch Wärme, aber insbesondere dadurch das bei Einlagerung der Lithium Ionen sich die Dicke leicht verändert, können sich die Poldurchführungen beschädigt und die Zellen undicht werden.


    Du machst Witze,oder? :wink:
    Selbst wenn du da Wasser einfüllst passiert da nix weil es Tütenzellen sind die von sich aus dicht sind. Ob das Gehäuse dicht ist oder nicht ist irrelevant. Aufgrund der flexiblen Folienverbinder zwischen Tüte und Kontakt ist eine gewisse 360° Bewegungsfreiheit gegeben die dicke ausreicht um den Ausdehnungskoeffizienten des Verbindermaterials auszugleichen.
    Schau mal hier wie es innen aussieht in sonem Plastebehälter.


    viele Grüße
    Leon M.


    P.s. Philip,gute Besserung auch von mir!

    Wechselrichter: DIY 4kW Sinustrafowandler + 3kW Victron Umbau
    DIY Sinuswandler mit PC Konfiguration und Log-Funktion: RS1512
    Batterie: 200 NiCd Zellen a 375Ah zu 10p20s
    Solarmodule: 24V/4,5 kWp
    Akkumonitor: D.I.Y.

  • Hallo zusammen!


    Zitat von Leon M

    Dreh doch mal deine Zellenpakete um jeweils 90° und zwar so das der + des einen Paketes zum - des anderen zeigt....


    :danke: Oh wie peinlich! So simpel - dass ich da nicht selber drauf gekommen bin.:oops:


    ..Auch dafür gibts wieder ein Bildchen, die Erweiterungen sind in grau dargestellt.
    Für die gestapelte Unterbringung in einem Schaltschrank ist diese Anordnung leider nicht so
    schön, aber irgendwo muss man einen Kompromiss eingehen.


    Danke Leon auch für den Link mit dem Innenleben, sehr aufschlussreich!


    Zur Verbindung der Zellen:
    Ich habe vor den Zellverbund zuerst mit Zurrbändern fest zusammenschnallen und anschließend mit 3x20mm Cu Schienen zu verbinden. Um Fertigungstoleranzen auszugleichen, hätte ich mind. 8,5mm Löcher gebohrt.
    Wenn die Zellen beim Laden/Entladen aber ihre Form in deutlich erkennbarem Umfang ändern, ist es tatsächlich keine
    gute Idee starre Verbinder zu nehmen. Auch wenn die Pole sehr robust aussehen, sind wechselnde Zug-/Schubkräfte keine gute Vorraussetzung für sicheren Dauerbetrieb.
    Oder tritt der Effekt erst (merklich) auf, wenn man sie überlädt? Mehr als 80% DOD möchte ich nicht nutzen.
    Auch sollten die "Tüten" in dem Plastikbehälter noch ein wenig atmen können, bevor es die Hülle verbiegt.Aber das
    ist Spekulation...


    Die Zellverbinder, die aus mehreren dünnen Cu-Blechen zusammengesetzt sind kenne ich. Sind mäßig verarbeitet
    (Kontaktflächen nicht plan und nicht entgratet), völlig überteuert und haben für meinen Geschmack etwas wenig Querschnitt.


    Könnte bitte noch jemand auf meine Frage aus dem vorigen post eingehen, wie es sich verhält, wenn man
    andere/kleinere Zellen dazuschalten möchte? Danke!


    Philip: Gute Besserung!

  • Diese Art der Verschaltung ist suboptimal da sich der Strom über die parallel geschalteten Zellen nicht gleichmäßig verteilt. Die Zufuhr und Abfuhr bei einem parallel geschalteten Block sollte immer diagonal sein, so dass die Leitungslängen und damit der Widerstand zu jeder Zelle identisch ist. Auch deshalb ist so eine Stromschiene überhaupt nicht zu empfehlen.


    Übrigens brauchen die Verbinder für die Parallelschaltung nicht so dick sein, da dort nicht soviel Strom fließt wie durch die Verbinder der Serienschaltung. Besser als eine Stromschiene ist jede Zelle mit der nächsten Zelle in der Serie zu verbinden. So erreicht man auch mit herkömmlichen Verbindern einen ausreichenden Querschnitt.

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  • Ja wie ich sagte,die Verbinder als Bleche fertigen also sowas in der Art. Diese kann man mit 4, 6 oder 8 Loch selber kostenkünsig herstellen und damit die Zellenblöcke verbinden. Im Baumarkt bekommt man 0,5mm und 1,0mm CU Weichbleche a 250x500mm welche man mit einer Metallschere entsprechend bearbeiten kann.


    Ansonsten auf die symetrische Stromaufteilung, wie von meinem Vorredner gesagt, achten.


    Zum Parallelschalten unterschiedlicher Zellenkapazitäten.....................ist es die gleiche Zellentype würde ichs persönlich ohne bedenken machen.


    viele Grüße
    Leon M.

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  • Hallo zusammen
    wer hat jetzt schon Paralleschaltung und Serien mit BMS gemacht ?
    wie sind die erfahrungen ?
    ich plane nämlich 10 Stück a 60Ah Paralle zu schalten und diese mit BMS in Serie zu 48 Volt
    natürlich würde ich alle zuerst langsam einzeln Voll aufladen wie vom Hersteller empfolen !


    alternativ könnte ich auch jeden block einzeln mit BMS bauen brauche dann aber 10 BMS und diese dann eben Paralle zusammenschliesen also 10 Blöcke an 48V und 60Ah


    die frage ist nur was ist besser !
    erfahrungs berichte erwünscht !
    Lg Daniel

  • Hallo Daniel,


    I have a storage battery, made out of YUASA LEV 40 cells.
    15S x 32P, each 32P "Virtual cell", in total 15 of them are controlled by a REC BMS.
    total capacity per virtual cel(32P) = 1280Ah.
    Before I started consulted REC for advice.
    It works, but...


    Cons: since the total pack consists ( in my case ) of different donor cars,
    there are of course weaker cells in a virtual cell.( due to different degradation over lifetime of cells/per car)
    To keep voltages close, this REC BMS has to work hard.


    At the start of my project, end of 2016, I was only aware of REC bms to work with my choice of inverter SMA Sunny Island.
    Lately I stumbled over the bms of Batrium, (http://www.batrium.com).


    I now realise it will be better to have on each set of 8 batteries one bms cel-controller, since the LEV40-8 battery packs come from same donor car, hence the more efficient balancing to be expected using the Batrium cell level balancing strategy


    With REC bms, impossible to achieve, 'çause of the expense involved. (central balancing)


    If, in your case you start with fresh, new batteries it should be OK, given the bms can handle large cell Ah.
    Many bms have a max around 400Ah, or lower


    best
    CarelHassink

    14,2Kwp Cis module pv plant, 2x Goodwe DT6000 1x Goodwe 2000S
    36Kw Yuasa LEV40 ESS+REC bms Q16S + SMA SI 8.0 single phase
    https://www.facebook.com/Carel1956/

    second-life li-ion ev batteries

  • Da ich bei meinem Einsatzzweck Redundanz benötige habe ich mich gegen eine direkte Parallelschaltung entschieden und habe separate Module mit eigenem BMS und aktivem Balancer. Auch wenn ein interner Zellkurzschluss eher unwahrscheinlich ist, ist das auch die sichere Variante, außer man baut Sicherungen in die Parallelverbinder ein.




    CarelHassink
    I recommend to add one or more active balancers.


    They keep the cells together all the time and you are not required to charge the cells to top voltage and keep them at high voltage for a long time. This will reduce degradation considerably.

    Bilder

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III