Inselanlage instandsetzen?

  • Hallo liebe Forumsmitglieder und PV-Profis!


    Bin ein Newbie und hab schon viel Zeit auf euren Seiten verbracht und mich schon in diverse Details eingelesen und bin glaub ich dank dieses Forums schon um einige Schritte weiter gekommen, steh aber nun an und komm nicht wirklich weiter. Ich hoffe Ihr könnt mir da helfen.


    Die Ausgangssituation:
    Wir haben ein kleines Gartengrundstück gepachtet, welches weder über Stromanschluss noch Wasseranschluss verfügt. Ein Gartenhaus steht auch auf dem Grundstück und es gibt immerhin einen geschlagenen Brunnen mit einer Handpumpe. Das funktioniert alles soweit schon mal ganz gut.


    Wichtig zu erwähnen ist ev. noch, dass sich das Grundstück direkt neben den Donauauen bei Stockerau (in der Nähe von Wien) befindet und leider 2002 und 2013 von den extremen Hochwässern betroffen war. (Das war zum Glück vor meiner Zeit). Da stand das Wasser über Tage 2m hoch. Inzwischen gibt es glücklicherweise Maßnahmen die das in Zukunft verhindern sollen. Restrisiko wird es immer geben, und dessen bin ich mir bewusst.


    Das Haus wurde vor dem Hochwasser mit einer PV-Inselanlage und auch teilweise mittels Stromgenerator mit Strom versorgt. Das Brunnenwasser wurde mit einer elektrischen Gartenpumpe/Hauswasserwerk gefördert. Einerseits zum Gießen der Pflanzen andererseits zum Füllen eines 200L Tanks im Obergeschoss. Von dort wurde das Wasser durch einen Filter, über eine automatische 12V Druckwasserpumpe durch einen Campinggas-Durchlauferhitzer gepumpt und in Küche und Bad im Erdgeschoss gepumpt. Kühlschrank wurde mit Gas betrieben. Alles sehr komfortabel und gut durchdacht und mit Liebe gemacht. Ich bin zwar eher ein Laie, aber man sieht, dass sich der Erbauer mit der Materie intensiv auseinandergesetzt hat und viel Zeit und wohl auch Geld in diesen autarken Gartentraum investiert hat.


    Leider ist der Erbauer mittlerweile verstorben und seine betagte Frau hat weder Unterlagen noch die geringste Ahnung wie das alles funktioniert hat.


    Die unglücklichen Vorpächter, die gleich 2 Jahrhunderthochwasser erleben durften haben dann wohl die Anlage stillgelegt und teilweise entsorgt und an den Resten herumgebastelt.


    Von der einstigen PV-Inselanlage existieren noch:


      4 PV-Module von SIEMENS die wahrscheinlich schon gute 10 Jahre oder länger in luftiger Höhe (ca. 10m hoher, geerdeter Mast) montiert sind. Die Ausrichtung der Module ist exakt nach Süden bei ca. 45° Anstellwinkel. Die genaue Type/ Leistung der Module kenne ich leider nicht.



      Kabelstränge der einzelnen Module mit 2,5mm² ca. 12m (die sind zum Glück ebenerdig zugänglich)


      Ein ehemaliger Batteriekasten (leider leer) direkt neben dem Mast.


      Kabelstränge + und - vom Mast (bzw. Batteriekasten) zum Verteiler/Sicherungskasten im Haus (Kabellänge ca. 15m, Querschnitt des Leiters selbst hab ich noch nicht gemessen, mit Isolierung sind die Kabel aber Daumendick)


      Im Haus gibt es einen „russischen“ Sicherungs- / Verteilerkasten. Wobei Kasten die Sache nicht ganz trifft. Ist nur hinter einer Tür versteckt und sieht wahrlich nicht vertrauenserweckend aus.



      Es hängt dort auch noch ein alter 200W max. Wechselrichter herum. (Ob der funktioniert weiß ich nicht)


    Auf Verbraucherseite gab es offensichtlich sowohl ein 12V Netz für Licht und Druckwasserpumpe (12 V / 5,5 A), als auch ein kleines 220V Stromnetz (wohl über den kleinen WR, ev. Auch noch über einen Notstromgenerator) für Licht und Gartenpumpe. Die Verkabelung dürfte hier so bei 1 - 1.5mm² liegen.


    Innen & Außenbeleuchtung sind früher wohl mal sowohl mit Lichtschaltern als auch Bewegungsmeldern geregelt worden. Scheinbar auch eine Alarmzentrale die mit den Bewegungsmeldern gekoppelt war.


    Nun endlich zu meiner Fragestellung an das Forum:
    Da ich nicht über ein unendliches Budget verfüge und obendrein der Sache mit dem verbesserten Hochwasserschutz nicht zu 100% vertrauen möchte und ich den Garten ja nur gepachtet habe würde mich interessieren, ob ich die Anlage noch für wirklich kleinen Strombedarf und wenig Geld wieder zum Laufen bekommen kann. (Ich brauch also keinen Ferrari sondern eher einen Lada, vielleicht auch nur ein Mofa!!) :lol:


    Meine Überlegungen gehen in die Richtung, dass ich ev. die alten Module noch verwenden kann (was ich so gelesen hab sollten die einen Hochwasserbedingten Kurzschluss unbeschadet überstehen). Dass die Module schon eher am Ende ihrer Lebenserwartung sind ist mir auch bewusst, nur sind sie eben schon mal da, hängen einigermaßen Schattenfrei da oben und kosten mich nichts. Die Verkabelung würde ich auch 1:1 übernehmen und wo nötig ergänzen.


    Wenn ich mich nicht irre, brauch ich theoretisch eigentlich nur einen passenden kleinen Laderegler und eine kleine Solarbatterie. Bevor ich aber jetzt einfach mal blind irgendwelche Teile bestelle, wollte ich mal eure Meinung zu meinem Vorhaben kennen. Bin auch für alle brauchbaren Tipps , Anregungen oder Hinweise dankbar.


    Ein erster Schnelltest mit dem Multimeter hat ergeben, dass die Module zwischen so zwischen 17 und 20V Spannung haben, wobei die 2 obersten Module leider durch einen überhängenden Ast zeitweilig verschattet werden (Mist!). Die Messung hab ich am 29.01. um 15:30h bei wolkenfreiem Himmel und strahlendem Sonnenschein durchgeführt. Stromstärke hab ich auch einzeln bei jedem Modul nachgemessen. (M1: 0,17A M2: 0,17A M3: 0,12A M4: stark schwankend zwischen 0 – 0,17A) Für mich als Laien sind die Werte gleich Bahnhof. Ich versuche zwar mich in die Materie einzulesen, aber ich hab echt keine Ahnung ob diese Werte Gut / Schlecht / Katastrophal / Jenseits sind. Da ich ja auch Aufgrund der Montagehöhe nicht eben mal nachsehen kann, was auf dem Aufkleber der Module so an kleingedrucktem steht, hab ich ja nicht einmal Referenzwerte zum Vergleich. Da ich ja kein Profi bin hab ich ev. auch einen Fehler bei der Messung gemacht. (Hab das Multimeter auf 200m eingestellt und hab den Kurzschlussstrom gemessen. War das so richtig?)


    Jetzt ist für mich als Laie die Frage: Kann man Aufgrund einer einmaligen Messung der Module im Jänner einer realistische Aussage über den zu erwartenden Ertrag der Anlage über das ganze Jahr treffen? Geht das überhaupt irgendwie, dass man daraus irgendwas ableiten kann??? Da steh ich irgendwie am Schlauch.


    Meine konkreten Fragen:
    • Sind die Module für meine Zwecke noch gut genug?
    • Welchen Laderegler würdet ihr empfehlen?
    • Welche Akku-Kapazität und welche Art/Hersteller wäre da nötig?
    • Was braucht es noch (Verteilerkasten, Sicherungen, Trennschalter,….)
    • Ist das alles in einem erschwinglichen Rahmen möglich? (max. 300-500€, je weniger desto besser)


    Nun zur Verbraucherseite (die ist ja nicht unwesentlich bei der Dimensionierung der Bauteile):
    Da gibt es vorrangig die automatische 12V Druckwasserpumpe (66W), die ja nur sehr sporadisch gebraucht wird, da wir maximal in den Sommermonaten an den Wochenenden fließend Wasser im Haus benötigen. Und da auch nur sehr kurze Zeit.(vielleicht 0,5 - 1h/Tag)


    Für die Beleuchtung hab ich an LED-Spots gedacht. Da würden wir teilweise batteriebetriebene LED-Leuchten mit Bewegungsmelder montieren (z.Bsp. IKEA Stötta http://www.ikea.com/at/de/catalog/products/60277137/), die braucht man dann nur an die Decke schrauben und haben in Bezug auf die PV-Insel garkeinen Verbrauch. Da man aber hin und wieder auch ein ordentliches Licht braucht würde ich LED-Spots (z.Bsp. IKEA Dioder http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/40116541/) mit einem angepassten Netzteil über das 12V Stromnetz betreiben. Davon bräuchte ich 2 Sets – ergibt also 2x 4W für die Beleuchtung, die auch nur in den Abendstunden benötigt wird ( also max. 3 - 4h/Tag an den Wochenenden im Sommer)


    Sonst gibt es eigentlich keine Verbraucher. Maximal noch ein Handy zum aufladen, mehr nicht.


    Zum Bewässern des Gartens schwebt mir eine benzinbetriebene Wasserpumpe vor (wegen der Förderleistung), braucht also auch keinen Strom. Alternativ gibt´s ja immer noch die Handpumpe und Gießkannen.


    Für etwaige größere Verbraucher (die es aber in der Regel so gut wie nie gibt) kann ich dann immer noch ein Notstromaggregat verwenden. Dieses könnte dann im Notfall auch den Solarakku aufladen falls wir mal zu viel verbrauchen sollten. Oder so ein Starthilfeteil-Akkupack-Ding für eine kleine Musikanlage bei einer Grillparty.


    Hab das mal alles mit diversen PV-Online-Berechnungstools (danke ESOMATIC) durchgerechnet und hab gesehen, dass es da wirklich nicht viel Modulpower oder große Akkubänke braucht. Wir sind auch wirklich keine Stromjunkies, da wir kleine Inselanlagen von unseren Kroatien- und Almhütten-Urlauben kennen und wissen, dass man auch mit sehr wenig auskommen kann, wenn man sich drauf einstellt.


    Ist das alles noch realistisch, oder hab ich da massive Denkfehler bei meinen Überlegungen?
    Verzeiht mir bitte diesen superlangen Thread, aber ich wollte euch gleich von Anfang an alle relevanten Details bekanntgeben um uns ein ewiges hin -und her-geschreibe zu ersparen. Falls trotz Überlänge noch was Wesentliches fehlt, gebt mir Bescheid!


    Danke schon mal für eure Hilfe!
    LG, Gernot & Anna

  • Sieht doch gut aus...
    was du da mit den Stromstärkemessungen angestellt hast, kann ich nicht nachvollziehen.
    Schau doch mal nach (wenn es geht!) was das genau für Module sind. Ich schätze die eher auf 20 Jahre. Gut wäre, wenn du Spannung und max. Stromstärke rauskriegen könntest. Modulbezeichnung langt auch!
    Nichtsdestoweniger: Es gibt keinen Grund, warum die Dinger nicht noch mindestens 50% ihrer Leistung (eher 80!%) bringen sollten. Auf jeden Fall sind es 12v- Module, das heißt du kannst dir einen teuren mppt-laderegler schenken und einen günstigen PWM nehmen. Die Akkugröße hängt auch von der Leistung der Module ab.
    Was du vorhast, ist fast ein wenig unambitioniert :) alles kein Problem! Magst nicht noch ein paar billigmodule aufs dach setzen?

  • Wow, das ging ja schnell!
    Danke Tatra603 für die positive Antwort. Hatte schon befürchtet, dass die Dinger defekt sind.
    Ich hab mal mit dem Zoomobjektiv versucht die Aufkleber auf der Unterseite zu entziffern. Siemens konnt ich noch erkennen, der Rest war leider hoffnungslos klein. Nun bin ich auch nicht ganz schwindelfrei und möchte mir nicht das Genick brechen. Darum ja auch die Frage ob man da mit einer ordentlichen Messung von V und A auf einen Momentanwert in Watt kommt und den dann für weiter Auslegungsberechnungen verwenden kann? Und wenn Ja, wie mach ich das denn richtig? Oder ist das Blödsinn und ich komm nicht an einer Kletterpartie vorbei?


    Unambitioniert? Naja! Hab schon auch an elektrische Brunnenpumpe gedacht, weil die ja weniger lärm macht. Nur bräuchte ich dann ziemlich große Akkus. Festtagsbeleuchtung und Fernsehen ist sowieso nicht mein Ding und Kühlschrank läuft auf Gas. Klar, ein wenig Reserve (wenn´s preislich drinnen ist) würd ich schon noch einplanen wollen (Man weiß ja nie was noch kommt).


    Aber eigentlich möcht ich die Dinge lieber small & smart.


    Klar könnte ich noch ein neues Modul auf´s dach schnallen, nur dass das halbtags im Schatten liegt aufgrund der mächtigen Bäume beim Nachbarn.


    Danke aber für deinen Input, das beruhigt mich schon mal für´s Erste.

    PV-Module: 4x SIEMENS M55 (geschätzte 40 - 70Wp)
    Laderegler: ANDOER SOLAR 30
    Akku: LKW-Starterbatterie SHD 225Ah (bei SOC 80% ist wohl schluss)
    Wechselrichter: - kein WR -
    Verbraucher: 12v LED, 12v autom. Wasserpumpe (im Minimalbetrieb)

  • So wie die Module von weitem aussehen, könnten es M55 sein. In meinem Archiv hätte ich noch die Datenblätter,
    welche ich dir gegen deine Emailadresse als Scan schicken könnte...
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Verstehe mich nicht falsch: ich finde das gut! Muss nicht jeder eine Zweitwohnung mit Fernseher in die Pampa stellen!
    Ich persönlich würde die Bewegungsmelder weglassen und einfache Schalter einbauen. Sonst hast du einen ständigen Dauerverbraucher.
    Als Laderegler würde ich mir so etwas wie den "solar 30" bestellen, etwas billiges, chinesisches mir Lastausgang, den man ab einer bestimmten Spannung abstellen kann. Ein bisschen teurer sind die deutschen Stecas, die können das auch.
    Damit verhinderst du auch gleich, dass dein Akku tiefentladen wird.
    So ein solar 30 kostet geschätzte 30 Euro und reicht Dir. Mit der 12v-pumpe hat dein Vorbesitzer übrigens einen sehr klugen Kauf getan, denn 230v-Pumpen haben einen hohen Anlaufstrom und brauchen dementsprechend große Wechselrichter.


    Gesendet von meinem ST21i mit Tapatalk

  • Hallo, ein ganz einfacher Test der Module ohne großartig Meßgeräte zu verwenden wäre mit einer "Probierlampe" möglich. Nimm eine 12V/H4 Autoscheinwerferlampe und schließe sie nacheinander an jedes Paneel an, wenn sie bei Sonnenschein hübsch hell brennt dann kannst du mit den Modulen was anfangen. Du kannst natürlich auch Kurzschlussstrom usw. messen und die genauen Daten bestimmen, das erfordert aber Kenntnisse.
    Wenn die Module die 5A der H4 Lampe bringen dann haben sie rund 60W.
    Für eine einfache Solaranlage brauchst du dann einen Laderegler (z.B. Steca PR3030) und eine Solarbatterie mit 12V/60 -100Ah, je nachdem was du dann machen möchtest. Für Led Licht und ein bisschen Pumpen reicht auch eine gebrauchte 60Ah Autobatterie, für einen Kühlschrank wirds dann aufwändiger......
    Beim Laderegler würde ich nicht auf Billigware greifen, da erfahrungsgemäß später IMMER erweitert wird :D
    Grüße Toni.

  • Zitat von Tatra603

    Verstehe mich nicht falsch: ich finde das gut! Muss nicht jeder eine Zweitwohnung mit Fernseher in die Pampa stellen!
    Ich persönlich würde die Bewegungsmelder weglassen und einfache Schalter einbauen. Sonst hast du einen ständigen Dauerverbraucher.


    ...das hatte ich mir auch schon gedacht. Ebenso würd ich den WR ja auch nur bei Bedarf anklemmen.

    Zitat von Tatra603

    Als Laderegler würde ich mir so etwas wie den "solar 30" bestellen, etwas billiges, chinesisches mir Lastausgang, den man ab einer bestimmten Spannung abstellen kann. Ein bisschen teurer sind die deutschen Stecas, die können das auch.
    Damit verhinderst du auch gleich, dass dein Akku tiefentladen wird.


    ...dachte auch eher an Steca wegen Qualität und ev. Erweiterung später mal.

    Zitat von Tatra603

    Mit der 12v-pumpe hat dein Vorbesitzer übrigens einen sehr klugen Kauf getan, denn 230v-Pumpen haben einen hohen Anlaufstrom und brauchen dementsprechend große Wechselrichter.


    ...die Sache mit dem Anlaufstrom hab ich dank dieses tollen Forums auch schon gelernt.

    PV-Module: 4x SIEMENS M55 (geschätzte 40 - 70Wp)
    Laderegler: ANDOER SOLAR 30
    Akku: LKW-Starterbatterie SHD 225Ah (bei SOC 80% ist wohl schluss)
    Wechselrichter: - kein WR -
    Verbraucher: 12v LED, 12v autom. Wasserpumpe (im Minimalbetrieb)

  • Zitat von Toni1965

    ...Wenn die Module die 5A der H4 Lampe bringen dann haben sie rund 60W.


    egal ob Jänner oder Juli? Oder meinst Du damit nur eine Momentaufnahme und im Sommer hab ich dann ein echtes Karftwerk :lol:
    Werd ich aber bei nächster Gelegenheit ausprobieren. Klingt so einfach, dass ich das auch schaffe :lol:

    Zitat von Toni1965

    Für eine einfache Solaranlage brauchst du dann einen Laderegler (z.B. Steca PR3030) und eine Solarbatterie mit 12V/60 -100Ah, je nachdem was du dann machen möchtest. Für Led Licht und ein bisschen Pumpen reicht auch eine gebrauchte 60Ah Autobatterie, für einen Kühlschrank wirds dann aufwändiger......
    Beim Laderegler würde ich nicht auf Billigware greifen, da erfahrungsgemäß später IMMER erweitert wird :D


    ....Kühlschrank läuft zum Glück mit Gas (freu!)
    PR3030 kostet so um die 90-100 Euronen glaub ich. Der PR1515 würde auch genügen, oder eher nicht ratsam wegen späterer Aufrüstung? Der preisliche Unterscheid ist ja glaub ich auch nicht so dramatisch (~70.-).


    Von Auto (Starterbatterien) wird hier ja eigentlich immer abgeraten. Wär dann eine Auto (Versorgerbatterie/Traktionsbatterie) besser/langlebiger?
    Hab schon auf Willhaben.at einige Gebraucht-Batterien gesehen (z.Bsp. aus Elektrobooten). Hätte da doch Sorge, dass ich da Müll kaufe, bei dem andere nur zu faul zum Entsorgen sind. Wie kann ich da die Qualität/Restlebenszeit überprüfen? Da ich die Batterie im Obergeschoss (innen) aufstellen möchte und auch nicht servicieren will kommt eigentlich nur Gel oder AGM in Frage, oder?


    Sind die vorhandenen Kabelquerschnitte dann o.k. für die Distanz?
    Module > Modul-Verbinder-Box für Parallelschaltung = ~10-12m á 2.5mm² die schon vorhanden sind
    Modul-Verbinder-Box > Laderegler = ~15m á ??mm² (mit Isolierung Daumendick) die schon vorhanden sind
    Laderegler > Batterie = max. 1-2m á ??mm² brauch ich noch
    Laderegler > Verbraucher = ziwschen 5m (Pumpe) und 15m (Licht) schon vorhanden


    ...muss das dann noch abgesichert werden? (Sicherungen, FI, Batterietrennschalter,....)


    Ich geb zu, das waren jetzt etwas viel Frageb auf einmal. :oops:


    :danke:


    Danke euch allen, hätte nicht gedacht, dass ich so schnell Antworten bekomme!
    Grüße Gernot & Anna

    PV-Module: 4x SIEMENS M55 (geschätzte 40 - 70Wp)
    Laderegler: ANDOER SOLAR 30
    Akku: LKW-Starterbatterie SHD 225Ah (bei SOC 80% ist wohl schluss)
    Wechselrichter: - kein WR -
    Verbraucher: 12v LED, 12v autom. Wasserpumpe (im Minimalbetrieb)

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  • Hallo, nein das mit der Autobatterie hast du falsch verstanden, natürlich ist eine zyklenfähige Solarbatterie besser als eine Autobatterie, ich habe gemeint für etwas Led Licht kann man auch eine alte Autobatterie nehmen wenn man zufällig eine hat. Kaufen würde ich keine gebrauchte 60-100Ah Batterie, außer du hast ein Prüfzertifikat mit Kapptest, anders schaut es aus bei großen Staplerbatterien, aber auch da ist ein Prüfzertifikat empfohlen. Info über Batterien usw. gibt es in unserem Wiki...
    Für einen Funktionstest mit der H4 Lampe reicht auch das unbewölkte Sonnenlicht im Februar 8)
    Grüße Toni.

  • Naja Wasserpumpen mit einem lärmenden Stinker ist nicht jedermanns sache.
    Wie sparsam ist Kühlschrank auf gas.Die fäschen sind auch nicht gerade billig und benzin gibts auch nicht
    umsonst.
    Kühlschrank und E-Pumpe wird Hauptsächlich im Sommer gebraucht wenn auch viel Solarpower ,passt also
    recht gut.Viel mehr brauchts evt trotzdem nicht unbedingt. :?:
    würd mal überlegen obs nicht auf Dauer netter wär die sachen mit solar zu versorgen. :roll:

    PIP 2424HS an 750Wp 3xShinsung Black Mono250 +1,5Kwp (6xShinsung Black Mono250)
    an FPS 100/50 an Bluebatt 24v 465Ah

    EA Sun ISolar SMV III 3K

    EA Sun SP 3K-24
    Siliken 3,3i 3,25Kwp 13xShinsung Black Mono 250
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