Energiewende in den USA ohne Stromspeicher möglich

  • Und ist ein alter Hut, das gilt ebenso für Europa. Siehe die einschlägigen Studien zum Thema. Was man braucht ist ein Ausbau des Europäischen verbundnetz, primär in den bestehenden Trassen an wenigen stellen auch neue trassen, primär im Bereich des ehemaligen eisenrnen vorhangs,d er auch die hochspannungsleitungen getrennt hat, bzw. zu dem man aus militärischen Überlegungen möglichst viel Abstand gehalten hat. Daraus resultieren in D die Nord-Süd-Trassen (von 2. WEltkrieg bis Wiedervereinigung wurden Nord-Südtrasen im WEsten nur Westlich von Frankfurt ausbgebaut, danach wurde garnichtsmehr gebaut), sowie die Südostkuppelleitung (man hat nach der Wiedervereinigung die Inselnetze Ost und West belassen und nur zur Ausfallsicherung an 3 Stellen verknüpft, jetzt muss man sie zu einem vollständigen Netz verbinden). Die ultranet-Letung von Emden nach Phillipsburg wird wohl im überwiegenden teil der Strecke in bestehender Trasse und auf weite strecke sogar an bestehenden Masten Platz finden.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Das war im April. Inzwischen ist der Klimavertrag unterzeichnet. und 2030 ist nicht2050- und in den USA kann (mussnicht)manches auch mal schneller gehen, wenn es sich rechnet. Die Windenergie scheint sich zu rechnen.

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  • Zitat von hfrik

    Das war im April. Inzwischen ist der Klimavertrag unterzeichnet. und 2030 ist nicht2050- und in den USA kann (mussnicht)manches auch mal schneller gehen, wenn es sich rechnet. Die Windenergie scheint sich zu rechnen.


    Aus dem Artikel
    Jedoch bräuchte diese Entwicklung politische Hilfe, wie er meint: „Der US-Kongress muss Windenergie wie andere Energieproduktionsquellen politisch unterstützen und sollte somit das Fördermodell Production Tax Credit solange wie möglich verlängern.


    Man wird kaum seinen bestehenden Kraftwerkspark verschrotten, nur um im Gegenzug gezwungen zu sein die Netze und die Erzeugerkapazitäten massiv auszubauen.


    Jeder mit Hirn wird die Stellschrauben am Kraftwerksneubau ansetzen und ablaufende Fossile gegen EEs ersetzen und sich somit auch beim Netzausbau Zeit lassen zu können. Natürlich könnte man die Investitionen von 40-60 Jahren auf 10 Jahre zusammen ziehen und somit auch die Abschreibungen auf diese 10 Jahre komprimieren. Aber wer wäre schon so blöde - man würde ja geradezu Widerstand der Bevölkerung provozieren.

  • nun, zunächst ist der PTC verläbngert, mit sinkender Höhe bis 2019, danach wird wohl die CO2-Begrenzungfür konventionelle Erzeugung greifen und die Windenergie unterstützen. Man rechnet für 2016 mit kräftig wachsendem Zubau in den USA.

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  • Zitat von hfrik

    nun, zunächst ist der PTC verläbngert, mit sinkender Höhe bis 2019, danach wird wohl die CO2-Begrenzungfür konventionelle Erzeugung greifen und die Windenergie unterstützen. Man rechnet für 2016 mit kräftig wachsendem Zubau in den USA.


    Eine Verdopplung der Kapazität bis 2030 auf eben 20% Anteil.

  • Nun, wie so oft und regelmässig seit 300 Jahren immer wieder wird exponentielles Wachstum und Skaleneffekte unterschätzt. Beim Production Tax Credit bracuht im Bezugsjahr nur der erste Spatenstich gemacht werden, dann hat man 2 Jahre Zeit um das Projekt zu bauen, und bekommt noch die alte Förderung. D.h. real endet der PTC 2021, udn wird ersetzt durch die Belastung der konventionellen erzeugung, was am Markt auf das gleiche reausläuft. Ob ich die kWh Wind um 2ct billiger mache oder Kohle und Gas 2 ct teurer, ändert die Entscheidungen nicht.
    China hat in 2015 mit über 30 GW zubau vorgemacht, wie schnell man WKA zubauen kann. Wenn die USA jetzt mit 13GW als Kapazität der Fertigung losläuft und die üblichen 30% je Jahr wächst werden am Ende der 4-Jahres Periode mit voller Förderung um 37 GW je Jahr zugebaut. Wenn die Skaleneffekte mit 20% Preisreduktion bei Produktionsverdoppelung (Ausser Rohmaterialkosten) weiter wirken, ist Wind dann um 30% billiger als heute. Damit geht die Windindustrie dann in die fallende Rampe, mit 20% weniger Förderung oder 10% weniger Vergütung über 5 Jahre. Dasändert an der Konkurrenzfähigkeit nur wenig, Danach kommt soweit angekündigt und beschlossen die CO2-Bremse für die konventionelle Erzeugung. Die die Konkurrenzfähigkeit der Windenergie weiter anhebt. Flächen mit guten Erträgen hat die USA fast unbegrenzt. Ergo ist nicht unwahrscheinlich dass die Windbranche in den USA demonstriert,w as man unter "Massenfertigung" versteht. 30% Wachstumsrate je Jahr könnte hypothetisch den Zubau bis 2030 auf über 500 GW je Jahr wachsen lassen. Dann versorgt der Zubau des Jahrs 2030 allein die USA zu 20% mit Strom. Ensprechend kann man sich überraschen lassen. Wenns ums Geldverdienen geht sind die Amis oft ziemlich schnell.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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  • Zitat von hfrik

    Ensprechend kann man sich überraschen lassen. Wenns ums Geldverdienen geht sind die Amis oft ziemlich schnell.


    Darauf kann man sich verlassen!
    https://en.wikipedia.org/wiki/…p_Five_US_Wind_States.svg


    Nicht vergessen sollte man auch dass das jüngste AKW in den USA vor 20 Jahren ans Netz ging.
    Die Hälfte der Reaktoren - entsprechend grob 38 GW - feiert dieses Jahr den 40. Jahrestag der Netzsynchronisierung bzw. hat den bereits hinter sich.
    Selbst mit einer routinemäßigen Verlängerung der Laufzeit auf 60 Jahre ist da noch ne Menge Kapazität die ersetzt werden muss.


    Auch der Boom bei der Gasförderung - der ganz nebenbei ein paar der "too cheap to meter"-AKW das wirtschaftliche Aus gebracht hat - wird nicht ewig anhalten.
    http://www.deutschlandfunk.de/…ml?dram:article_id=332695