Erweiterung über 10kWp ohne EEG

  • Hallo,


    ist das korrekt, wenn ich heute eine PV-Anlage kleiner 10kWp in Betrieb nehme, das ich dann 12 Monate später die Anlage erweitern darf (über 10 kWp), ohne das dann die EEG-Umlage fällig wird?


    Gruß


    Frozen

    37x Solarwatt 265W Blue 60P
    9,62kWp mit E3/DC S10 9,2kW Speicher
    Feinwerk BWWP TopAir 270

  • Theoretisch kannst du immer nach einem Jahr wieder genau 10kWp zubauen ohne EEG-Umlage zahlen zu müssen.
    Praktisch dürfe sich das in den seltensten Fällen rechnen, da mehrmals 10kWp teurer sind als gleich alles zu bauen und die Preise auch nicht mehr so stark sinken.
    Nur als Rechenexempel - für jährlich 50 Euro brutto EEG-Umlage kannst du 1500kWh selbst verbrauchen (40% von 7ct/kWh EEG-Umlage, also noch etwas Luft), auf 20 Jahre also 1000 Euro.

  • Zitat von FrozenOJ


    ohne das dann die EEG-Umlage fällig wird?
    Gruß
    Frozen


    Also da würde ich lieber die EEG Umlage bezahlen und beim Einstandspreis kräftig sparen :D


    Gruß
    MBiker_Surfer

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V

  • Hi Frozen03,


    vielleicht kannst Du sie ja gleich in Endgröße bauen, aber erst mal nur 10 kWp in Betrieb nehmen. Wird wohl keiner vorbeikommen und die PV-Fläche nachmessen. Es gibt ja auch Module mit sooo schlechtem Wirkungsgrad :wink: .


    Freundliche Grüße und viel Erfolg
    pvx

  • Hallo,
    micht interessiert das auch.
    Wenn man so nach einem Jahr erweitert, bzw. eine neue Anlage an anderer Stelle am gleichen Haus baut, muss man das einfach nur anmelden und das wars?
    Also auch kein anderer oder gar zusätzlicher Zähler oder sonstige Hürden oder Aufwand?
    Gruß Franz

  • Zitat von Frabill


    Also auch kein anderer oder gar zusätzlicher Zähler oder sonstige Hürden oder Aufwand?


    Zwingend ist ein zusäzlicher Zähler nicht, wenn die Vergütungen und Erträge sich deutlich unterscheiden, kann es aber sinnvoll sein einen zu setzen, damit die "schlechte" Anlage die "gute" bei der Mischvergütung nicht runterzieht.
    Zum Rest - bei manchem VNB weiß man nie, was da plötzlich an Schreiben auf den Tisch flattern...

  • Bei nur einem Zähler und unterschiedlicher Einspeisevergütung kann der Zähler ja dann nicht unterschieden, wie viel Strom von der alten und wie viel von der neuen Anlage kommt. Deshalb wohl die Mischvergütung, was bdeutet denn das genau, wird das einfach anteilig pro kwp umgerechnet?

  • Um das ganze nochmal zu konkretisieren.
    Ich habe aktuell seit 23.2.16 eine 9,62kWP-Anlage mit 9,2kW Speicher E3DC.
    Alles tiptop, läuft und saugt die Sonne aus.... :-)
    Jetzt plane ich den Bau eines Doppelcarports und aus rein finanztechnischen Gründen :-) dann frühestens dort eine Bestückung mit Solarpanels und somit Erweiterung der Anlage. Der E3DC macht das ohne Probleme mit, aber wie sieht es anmeldetechnisch aus? Überhaupt notwendig? :-))))))))


    Gruß Frozen

    37x Solarwatt 265W Blue 60P
    9,62kWp mit E3/DC S10 9,2kW Speicher
    Feinwerk BWWP TopAir 270

  • Zitat von FrozenOJ


    Alles tiptop, läuft und saugt die Sonne aus.... :-)


    Vor Allem bei dem Sauwetter :roll:



    Zitat von FrozenOJ

    Jetzt plane ich den Bau eines Doppelcarports und aus rein finanztechnischen Gründen :-) dann frühestens dort eine Bestückung mit Solarpanels und somit Erweiterung der Anlage. Der E3DC macht das ohne Probleme mit, aber wie sieht es anmeldetechnisch aus? Überhaupt notwendig? :-))))))))


    Gruß Frozen


    Jede Änderung musst melden. Und innerhalb 1 Jahres zählt es zu Deiner aktuelle Anlage - also nicht empfehlenswert wegen der 10 kWp Grenze und EEG Umlage anteilig.


    Gruß
    MBiker_Surfer

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V