Umfrage Photovoltaiknetzwerk

  • Hallo,


    als Photovoltaik-Anlagen Besitzer wissen Sie, dass der deutsche Strommarkt sich wandelt. Durch die sinkende Einspeisevergütung werden andere Möglichkeiten den überschüssigen Strom zu verkaufen immer interessanter. Im Rahmen eines Studienprojektes der Technischen Universität Hamburg-Harburg möchten wir Sie einladen an dieser rein akademischen Umfrage zum Thema Eigenvermarktung von überschüssigem Strom teilzunehmen.


    Hier geht's direkt zur Umfrage:
    http://goo.gl/forms/VNJxh7PVqP


    Für die Entwicklung zukünftiger Photovoltaik-Vermarktungsmodelle freuen wir uns auf Ihre Antwort.


    Beste Grüße,
    TUHH-Team

  • Hallo Liebes TUHH-Team,


    finde euch Studenten kann man schon mal unterstützen. Vllt. könnt ihr eure Ergebnisse hier anschließend kurz präsentieren.
    Der Netzwerk Gedanke ist gut, nur fehlen die politischen Rahmenbedingungen dazu.
    Viel Erfolg euch noch.


    Gruß
    Philipp

  • Hallo lieber Philipp,


    danke für deine Teilnahme an der Umfrage und deiner Unterstützung. Gerne werden wir unsere Ergebnisse hier veröffentlichen. Die bisherige Teilnehmerzahl ermöglicht bereits einen guten Überblick. Wir freuen uns über jede weitere Teilnahme.


    Vielen Dank im Voraus.


    Beste Grüße,
    TUHH-Team

  • Welchen Sinn macht ein Einschalten von Verbrauchern in Phasen von Hoch-EE-Erzeugung, wenn ich (wie derzeit im Portal realisiert) ohne Stromanbieterwechsel gar keinen Vorteil davon habe? Reiner Idealismus für 1,99€/Plug im Monat?!?


    Die wichtigste Grundlage wäre doch ein Preissignal beim Endkunden, welches je nach gesamten (EE-)Stromangebot (bspw. Preis am Spotmarkt) unterschiedliche Preise für den Verbrauch (und evtl. gar für die Einspeisung) signalisiert. Dann würde der PV-Betreiber auch nachts verbrauchen, wenn viel (preiswerter) Windstrom anliegt und tagsüber evt. auf Eigenverbrauch verzichten, falls insgesamt gerade wenig (dann teurerer) EE-Strom produziert wird.


    Derzeit geht es ausschließlich darum, dass der EE-Produzent seinen Eigenverbrauch von selbsterzeugten EE-Strom optimiert. Dafür braucht es kein Internet, sondern nur eine lokale Steuerung - ohne monatliche Kosten ...

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 4,44kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Meister-Lusche L:44 (D:2)
    Kaiserlicher Jäger-König:89(D:13,T:3,Q:1)

  • Der Punkt mit dem puren Idealismus ist teilweise nachvollziehbar. Aktuell kann ein Smart Plug Anlagenbetreibern, deren Einspeisevergütung unter dem aktuellen Strompreis liegt, helfen den Eigenverbrauch zu erhöhen. Natürlich sind hier noch weitere Hardware-Entwicklungen nötig um das Zusammenspiel aus Anlage und Verbrauchern zu verbessern (Schlagwort: Internet of things).
    Der Grundgedanke dieses Netzwerkes ist es Strom nachbarschaftlich zu handeln. Dabei geht es auch um Teilnehmer die keine PV-Anlage besitzen. Möchten Sie nun als PV-Betreiber Ihren Strom an Ihren Nachbarn verkaufen, geht einer dieser SmartPlugs bei Ihrem Nachbarn an. Bei den aktuellen Einspeisevergütungen (um die 12 ct.) und dem aktuellen Strompreis (ca.30 ct.) kann es so in Zukunft möglich sein, mehr als nur die 12ct. Vergütung zu erhalten.
    Interessanterweise wurde die Idee mit dem variablen Strompreis bereits in Dänemark (durch die Windkraft hier temporärer EE Anteil über 100%) durch einen Anbieter erprobt. Es war aber kein Erfolg. Vermutlich aufgrund der zu geringen Preisunterschiede am Ende des Monats.


    Vielen Dank für Ihre Anregungen.


    VG

  • Zitat von Alpha+

    Aktuell kann ein Smart Plug Anlagenbetreibern, deren Einspeisevergütung unter dem aktuellen Strompreis liegt, helfen den Eigenverbrauch zu erhöhen.


    Ihr "SmartPlug" ist ein webgesteuerter Steckdosenschalter, also maximal mit ca. 2,4kW belastbar (3,6kW kurzzeitig). Bei einer monatlichen Gebühr pro "SmartPlug" von 1,99€ muss das Gerät zusätzlich (!!!) gut 13h mit 1kW laufen, um bei maximal 15Ct Eigenverbrauchsvorteil /kWh (Strompreis 27Ct/kWh, Einspeisevergütung 12Ct/kWh) wenigstens seine eigenen Kosten zu erwirtschaften. 1kW-Verbraucher sind aber im Haushalt (außer bspw. BWWP) schon recht selten.


    Das man einen Teil seines privaten Haushaltes über das Web zugänglich macht, dürfte auch nicht allen gefallen. Lediglich eine Erhöhung des EV rechtfertigt wohl kaum eine solche Weblösung.


    Zitat von Alpha+

    Natürlich sind hier noch weitere Hardware-Entwicklungen nötig um das Zusammenspiel aus Anlage und Verbrauchern zu verbessern (Schlagwort: Internet of things).


    Schlagworte gibt es genug - sinnvolle Lösungen wenige.


    Zitat von Alpha+

    Der Grundgedanke dieses Netzwerkes ist es Strom nachbarschaftlich zu handeln. Dabei geht es auch um Teilnehmer die keine PV-Anlage besitzen. Möchten Sie nun als PV-Betreiber Ihren Strom an Ihren Nachbarn verkaufen, geht einer dieser SmartPlugs bei Ihrem Nachbarn an. Bei den aktuellen Einspeisevergütungen (um die 12 ct.) und dem aktuellen Strompreis (ca.30 ct.) kann es so in Zukunft möglich sein, mehr als nur die 12ct. Vergütung zu erhalten.


    Ein solcher Direktverkauf ist in Deutschland (derzeit) schlicht unmöglich. Es ist nicht einmal erlaubt, eine direkte Leitung zum Nachbarn zu legen, durch die er meinen Eigenverbrauch mit seinen Verbrauchern erhöheh könnte. Geschweige denn eine öff. Netznutzung (über die Grundstücksgrenze) oder ein rechnerisches Verschieben von Energiemengen durch einfache "SmartPlug" ohne geeichte Messeinrichtungen ...


    Zitat von Alpha+

    Interessanterweise wurde die Idee mit dem variablen Strompreis bereits in Dänemark (durch die Windkraft hier temporärer EE Anteil über 100%) durch einen Anbieter erprobt. Es war aber kein Erfolg. Vermutlich aufgrund der zu geringen Preisunterschiede am Ende des Monats.


    Ich kenne die genauen Gründe für "kein Erfolg" in Dänemark nicht. Aber ich bin der Überzeugung, dass die Mobilisierung in Deutschland am ehesten über die Geldbörse funktioniert. Negative Strompreise an der Strombörse sollte es mit einer stundengenauen EE-Vorhersage und entsprechenden Tarifen jedenfalls kaum mehr geben.

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 4,44kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Meister-Lusche L:44 (D:2)
    Kaiserlicher Jäger-König:89(D:13,T:3,Q:1)