Zusätzliche PV Anlage und Großakku 50 kwh

  • Hallo Forum, wir besitzen in 2 Nebeneinander stehenden Häusern 3 und 2 Ferienwohnung in dem Haus mit 3 Wohnunden bewohnen wir eine selbst dieses Haus hat eine Süd-PV Anlage mit 14 kWh. Das zweite Haus haut ein Ost-West Dach wo eine neue PV-Anlage entstehen soll und zusätzlich In der Garage ist noch Platz für ca. 50 kWh Akku. Beide Häuser sind durch ein Erdkabel verbunden insgesamt nur eine Zuleitung aus dem öffentlichen Netz. Wir betreiben in jedem Haus eine Luftwärmepumpe die in dem 3 Familiehaus (400 V)über eine extra Wärmepumpen Tarif Zähler abgerechnet wird in dem 2 Familiehaus (230 V) über den Lichtstrom läuft. Zusätzlich fahren wir noch eine Zoe die in dem 2 Familiehaus geladen wird. Was für ein Speicher und PV-Anlage soll ich nehmen? Was muß man bei der EEG beachten. Danke soweit schon mal im Voraus


    Uli

    14 kWh Süddach PV-Anlage aus 2009 mit Eigenverbrauch
    Fahren als alleiniges Fahrzeuge eine Zoe seit 10/2014
    Strom Verbrauch pro Jahr (WP Zähler 5000 kWh 400 V L/WP) Netz Strom 6500 kWh Solar Strom 3500 kWh

  • Hallo keiner im Forum der mir sagen kann was ich für einen Großspeicher den man bezahlen kann?

    14 kWh Süddach PV-Anlage aus 2009 mit Eigenverbrauch
    Fahren als alleiniges Fahrzeuge eine Zoe seit 10/2014
    Strom Verbrauch pro Jahr (WP Zähler 5000 kWh 400 V L/WP) Netz Strom 6500 kWh Solar Strom 3500 kWh

  • Hallo Uli und willkommen im Forum ! Wenn wenig/keine Resonanz kommt liegt es oft daran dass die Frage
    unklar oder zu weit gefasst ist. Da Du ja hier keine kleine Garteninsel planst tut man sich schwer mit so
    knapper Info gute Ratschläge zu geben. Mir ist vor allem noch nicht klar um was es Dir eigentlich geht.
    Größtmögliche Autarkie :shock: ? Rendite :lol: ? Größenwahn :) ? Geldverbrennung :mrgreen: ?
    ... Deswegen werfe ich jetzt nur mal ein paar Gedanken in den Raum:
    Bei dieser Größe (meinst Du wirklich 50kWh nutzbar?) käme eine OPzS mit 48V2000Ah in Frage.
    Wie sie ausgestattet ist hängt von Deinen Möglichkeiten zur Wartung, Lüftung und Aufstellung ab.
    Der PV-Generator sollte dann schon ca 10kW Ladeleistung bringen, d.h 10-15kWp Module je nach Ausrichtung/Lage.
    Für so einen Akku kannst Du alles von 12k€-25k€ rechnen, je nach Ausstattung (Rekombinationsstopfen, EUW,
    Aquamatik, Zentralentgasung, BMS ect.) und Hersteller. Dazu kommen noch Insel- bzw. Hybridwechselrichter/Laderegler.
    So mal fröhlich ins Dunkle geschossen bist Du insgesamt mit 40-50k€ dabei. Bist Du noch da ?
    Dann kann man sich das Projekt ja mal genauer anschauen :D
    lg,
    Philip

    Einmal editiert, zuletzt von e-zepp ()

  • Um es auf den Punkt zu bringen: Warum willst du überhaupt eine Batterie haben? Auf welchem Wege bist du auf 50 kWh gekommen und meinst du Nennkapazität oder nutzbare Kapazität?


    Ohne Antwort auf diese Fragen wird dir hier keiner helfen können. Nicht einmal ansatzweise.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Klare Ansage, wenn du der Speicher ins Auge gefasst haben solltest um Geld zu verdienen, kannst du die Sache vergessen :!:


  • Hallo e-zepp, wir haben einen hohen Strombezug aus dem Netz den ich durch eine zusätzliche PV-Anlage reduzieren möchte. Ich habe aber gelesen das das heute ohne Stromspeicher nicht rechnet. Deshalb wollte ich eine Stablerakku als Stromspeicher dazu nehmen. Verdienen möchte ich damit nichts aber ich dachte es ginge mit einer schwarzen 0. Der 50 kWh nutzbarer Speicher das war so eine ede da es Nächte gibt wo wir ohne die große Luftwärmepumpe (extra Wärmepumpe Zähler) über Nacht 20 kWh Strom verbraucht haben. Das war Ende März Anfang April 2015 da waren mit uns dreien insgesamt 17 Personen in den Häusern.
    Wir haben insgesamt 4 Ferienwohnungen mit zusammen 23 Betten. Die von Ostern bis Ende Oktober sehr gut ausgelastet sind.
    Macht zur Süd 14 kWP PV-Anlage (aus 2009) eine zusätzliche Ost-West PV-Anlage 9,9 kWP Sinn ?

    14 kWh Süddach PV-Anlage aus 2009 mit Eigenverbrauch
    Fahren als alleiniges Fahrzeuge eine Zoe seit 10/2014
    Strom Verbrauch pro Jahr (WP Zähler 5000 kWh 400 V L/WP) Netz Strom 6500 kWh Solar Strom 3500 kWh

  • Moin, eine PVA um eine Wärmepumpe damit zu betreiben, macht finanziell recht wenig Sinn, wenn man einen WP-Tarif hat. Zudem fehlt es an Sonneneinstrahlung, wenn man die WP am meisten braucht. Kurze Überschlagsrechnung:
    PV -> Wechselstrom kostet rund 10 Cent pro kWh
    Eigenentnahme bei Einspeiseanlage -> 4 Cent pro kWh
    Batterieabnutzung eine kWh rein und wieder raus -> 10 Cent (manche behaupten, dass unter 20 Cent nichts geht)


    Mit sehr spitzem Bleistift gerechnet kommt man auf mindestens 24 Cent pro kWh. Auf diesen Preis wirst du aber nie kommen, wenn es eine Einspeiseanlage mit Batterie und Förderung werden soll, denn dann muss der Installateur sieben Jahre Garantie auf die Batterie geben und das lässt er sich fürstlich entlohnen.


    Wenn euer Haus im Sommer voll ist und im Winter eher nicht, dann solltest du über eine Halbinsel nachdenken. Tagsüber hättest du dann Strom für rund 10 Cent und nachts von 10 + 10 = 20 Cent (oder als Mischkalkulation bei 10 Stunden Sonnenschein: (10 * 10 + 14 * 20) / 24 = 15,8 Cent pro kWh).


    Das ist der Preis, wenn du den ganzen selbst erzeugten Strom auch wirklich verbrauchen kannst, die Batterie selber bestellst und auch selber zum Aufstellungsort bringst und dir später einmal im Monat ein paar Minuten für Batteriewartung Zeit nimmst.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Zitat von Staplerspeicher

    ...wir haben einen hohen Strombezug aus dem Netz den ich durch eine zusätzliche PV-Anlage reduzieren möchte. Ich habe aber gelesen das das heute ohne Stromspeicher nicht rechnet. Deshalb wollte ich eine Stablerakku als Stromspeicher dazu nehmen. Verdienen möchte ich damit nichts aber ich dachte es ginge mit einer schwarzen 0. Der 50 kWh nutzbarer Speicher das war so eine ede da es Nächte gibt wo wir ohne die große Luftwärmepumpe (extra Wärmepumpe Zähler) über Nacht 20 kWh Strom verbraucht haben. Das war Ende März Anfang April 2015 da waren mit uns dreien insgesamt 17 Personen in den Häusern.
    Wir haben insgesamt 4 Ferienwohnungen mit zusammen 23 Betten. Die von Ostern bis Ende Oktober sehr gut ausgelastet sind.
    Macht zur Süd 14 kWP PV-Anlage (aus 2009) eine zusätzliche Ost-West PV-Anlage 9,9 kWP Sinn ?


    Wenn ich als Theoretiker ein paar Gedanken dazu schreiben darf:


    Ein Bleiakku hat einen mässigen Wirkungsgrad... um 70%!?


    Allerdings scheinen PV-Module und Wechselrichter immer billiger zu werden, von daher würde ich sagen: Such in aller Ruhe nach einem wirklich soliden Installateur, und lass Dir was Ordentliches aufs Dach setzen. Die Installation an sich hält sicherlich viele Jahrzehnte, nur Module und Wechselrichter müssen gelegentlich erneuert werden. Das wird vermutlich nicht sehr teuer, wohingegen Netzstrom sich wohl anschickt recht teuer zu werden.


    Dimensioniere den Akku knapp (denn im Sommer wird nachts wenig Strom gebraucht, und im Winter gibts fast nix zu speichern), aber bedenke dass die Kapazität über die Jahre nachlässt, und dass man Akkus nicht auf 100% aufladen oder auf 0% entladen sollte. Für einen Verbrauch von 20kWh ist ein Akku von 50kWh schon recht knapp bemessen - aber das scheint mir genau richtig. Wenns Dir zu wenig ist kannst Du immer noch erweitern.


    Um da 20kWh entnehmen zu können muss man allerdings 25 bis 30kWh einspeichern. Es ist vielleicht günstiger, keinen Akku zu unterhalten, die 25 bis 30kWh PV-Strom einzuspeisen und EEG-vergüten zu lassen, und nachts die 20kWh aus dem Netz zu entnehmen.


    Der Akku lohnt sich vermutlich dann, wenn nach 20 Jahren die EEG-Einspeisevergütung wegfällt.