Planung PV-Anlage im Raum Fulda

  • Guten Tag PV-Betreiber.
    Ich plane eine PV Anlage auf meinem "Neubau" (Einzug September 2014).
    Leider bin ich in dem Thema noch extrem unwissend. Ich versuche mich einzulesen, bin aber beruflich und privat extrem eingespannt. Vermutlich nicht die besten Voraussetzungen für solch ein Vorhaben. Daher hoffe ich, dass ich hier ein wenig Hilfe und Unterstützung bekomme.
    Aktuell befinde ich mich noch ganz am Anfang.
    Daher suche ich gute, bis sehr gute, Solarteure im Raum Fulda (360XX, Neuhof, Eichenzell etc.) Leider ist die Karte in diesem Bereich sehr dünn besiedelt. Quasi leer…
    Gibt es hier im Forum User die Erfahrungen mit Firmen in dieser Gegend haben?


    Um die Planung ein bisschen voran zu treiben und eventuell schon Ideen und Tipps von erfahrenen Usern zu bekommen habe ich mal ein paar Eckdaten aufgeschrieben.
    Habe ebenfalls ein „groben“ Grundriss eingefügt und ein schon etwas älteres Foto (Aussenanlage etc. ist schon etwas ansehnlicher geworden)


    Habe mir zu Beginn des Baus schon einmal Gedanken über PV gemacht, anschließend aber wieder verworfen. Warum weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich weil ich zu viel anderes um die Ohren hatte.
    Habe auch ein altes Angebot. Dort wurde mit 56 Modulen (1,65x1,00m) geplant. Dies war aber nur ein grobes Angebot ohne dass es weiter verfolgt wurde.
    Schätze daher die Installationsfläche auf grob 95 – 100 m²
    Dachneigung ist 35° Zur Ausrichtung kann ich nichts sagen. Könnt ihr das Anhand des Plans erkennen?
    Ausführungszeitraum ist geplant April / Mai 2016, da hier ein Gerüst für den Aussenputz steht.
    Eigennutzung (zumindest teilweise) ist schon geplant, da das Haus mit einer Wärmepumpe geheizt wird. Oder ist das nicht sinnvoll?


    Was denk ihr ist hier realisierbar?
    Kennt ihr zuverlässige Firmen in der Region?
    Was muss ich unbedingt beachten?
    Habt ihr sonstige Tipps und Ratschläge die sich auf die Planungsphase beziehen?
    Wie wäre der beste Weg weiter zu machen?


    Ich danke euch vorab schon einmal für Eure Mühe. Ich denke ich werde wohl noch mit der ein oder anderen Frage auf euch zukommen müssen.

  • Hallo Joker,


    ich bekomme im Februar meine 9,62kWp Anlage mit 9,2kW E3DC-Speicher und Brauchwasser Wärmepumpe installiert. Ich wohne in Hünfeld.
    Dein Haus scheint genau wie unseres in Südwestausrichtung (+45°) zu stehen.


    Wenn du nähere Infos zum Solateur haben willst, schick mir mal eine PN.


    Gruß


    Frozen

    37x Solarwatt 265W Blue 60P
    9,62kWp mit E3/DC S10 9,2kW Speicher
    Feinwerk BWWP TopAir 270

  • Hallo.


    Kurz folgende Themen die unter Anderem wichtig sind:


    Was willst/ kannst du ausgeben.
    Jahresstromverbrauch
    Was willst du, viel Eigenverbrauch / Geld verdienen/ Umwelt schonen


    Smart Metering?
    Über 10 KWp und EEG Umlage zahlen?


    Schöne Optik wichtig ja/ nein
    Herstellungsland der Komponenten/ Module wichtig?


    Dann kommt der zweite Teil, die Größenauswahl usw.


    Schreib einfach mal was zu den Themen.




    MfG


    gelig


  • Zu 1:
    Haber ein altes Angebot von Juli 2013 mit 11,2kWp mit 1270€ pro kWp. Sollte sich so in dm Bereich bewegen +/-.


    Zu 2:
    "Hausstrom" waren 4500 kW
    WP HT 4000
    WP NT 2000


    Zu 3:
    Eigenverbrauch so gut wie möglich, ohne alles zu automatisieren und ohne Kündigen zu müssen um bei Sonnenschein morgens die Wäsche waschen zu müssen. :wink:
    Rest logischerweise Einspeisen um eventuell doch ein bisschen Geld zu verdienen.
    Eine "hohe" Rendite" ist aber sekundär. Sollte schon was bei rausspringen.


    Zu 4:
    Weiß nicht was das bedeutet. Auch die Definition im WWW erschließt sich mir nicht. Ist das Kriegsentscheidend? Oder nur eine "Spielerei" Was sind Vor- bzw. Nachteile?


    Zu 5:
    Das ist auch ein Thema zu dem ich nicht so viel sagen kann. Hier bin ich unschlüssig. Habe aber schon mehrfach gelesen, dass es wohl vorteilhafter ist unter 10 KWp zu bleiben. Da muss ich über die Vor- bzw. Nachteile noch einlesen. Das scheint ein doch recht komplexes Thema zu sein. Ist das mit der EEG Umlage der "nicht" unterschiebene Vertrag mit dem Abnehmer?


    Zu 6:
    Eher zu vernachlässigen. Müssen nicht schwarz sein.


    Zu 7:
    Nicht zwangsläufig. Ein solider, ausländischer Hersteller ist denke ich auch okay. Oder wie seht Ihr das? Ist wahrscheinlich auch eine Glaubensfrage

  • Zitat

    Zu 2:
    "Hausstrom" waren 4500 kW
    WP HT 4000
    WP NT 2000


    Hey,


    das ist aber viel für die WP?!? Als Vergleich mein Haus:
    - KFW50
    - 214qm beheizte Fläche (komplett FBH)
    - 3 Personen
    - 500 kWh NT (in 2015)
    - 1100 kWh HT (in 2015)


    Erwarte also nicht soooviel Eigenverbrauch durch deine WP.


    Gruß Patrick

  • Hallo Joker,


    Zitat von Joker0411

    Zu 1:
    Haber ein altes Angebot von Juli 2013 mit 11,2kWp mit 1270€ pro kWp. Sollte sich so in dm Bereich bewegen +/-.


    Ganz klar die 10 KWp Grenze nicht überschreiten, s. auch Punkt 5.

    Zitat von Joker0411


    Zu 3:
    Eigenverbrauch so gut wie möglich, ohne alles zu automatisieren und ohne Kündigen zu müssen um bei Sonnenschein morgens die Wäsche waschen zu müssen. :wink:
    Rest logischerweise Einspeisen um eventuell doch ein bisschen Geld zu verdienen.
    Eine "hohe" Rendite" ist aber sekundär. Sollte schon was bei rausspringen.


    PV-Strom wird natürlich bevorzugt verbraucht, mit ein wenig umstellen der Gewohnheiten auch kein Problem. Also die Waschmaschine nicht gerade im dunkeln anwerfen... :wink:

    Zitat von Joker0411


    Zu 4:
    Weiß nicht was das bedeutet. Auch die Definition im WWW erschließt sich mir nicht. Ist das Kriegsentscheidend? Oder nur eine "Spielerei" Was sind Vor- bzw. Nachteile?


    Ist angedacht ab 7 KWp einen s.g. "intelligenten Zähler" zu setzten was mit Kosten verbunden ist. Ob und wie es genau kommt ist soweit ich weiß noch nicht spruchreif. Früher oder später kann es wohl für alle kommen, auch für nicht PV-Betreiber. Da du aber genügend Platz auf dem Dach hast und deutlich über die 7 KWp kommst....würde ich die 10 KWp voll machen.

    Zitat von Joker0411


    Zu 7:
    Nicht zwangsläufig. Ein solider, ausländischer Hersteller ist denke ich auch okay. Oder wie seht Ihr das? Ist wahrscheinlich auch eine Glaubensfrage


    Es gibt einige sehr gute Hersteller mit denen man nicht viel verkehrt machen kann. Auch im Fall der Fälle (Garantie, Erreichbarkeit etc.).


    Sonnige Grüße

    Clen-Solar GbR - schlüsselfertige Montage von PV Anlagen --Bundesweit--
    -Vertrieb NRW- Kontakt: nrw(at)clen-solar.de


    Die Richtung der Rentabilität gibt der Solarteur mit seinem Maß an Entbehrung vor!


  • Wtf? Was? Das ist wenig.
    Wann wurde das Haus gebaut? Bei mir ist es ja ein Neubau. Aussenputz fehlt noch. Dachdämmung ist noch nicht drin. Habe nun die letzte Decke gedämmt. Restfeuchte ist natürlich auch noch vorhanden.
    Aber beheizte Fläche habe ich in etwa so viel wie du. 4 Personen Haushalt. KFW85.
    Mein Heizungsinstallateur prognostiziert mir aber auch einen sinkenden Verbrauch. Was ich hoffe.
    Dennoch muss ich zugeben, dass ich etwas geschockt bin was deine und meine Verbrauchszahlen betreffen. Ob ich da jemals hinkomme wage ich noch stark zu bezweifeln…

  • Ich habe vor kurzem eine neue Anlage (kleiner 10 kWp, Dachseiten in OSO und WNW) errichten lassen. Ca. 70 Auto-km südlich von Fulda. Die vor mir schreibende Fa, Clensolar war bei mir Mitfavorit, hat aber den Zuschlag nicht erhalten, da ich dann doch eine Fa. aus der Gegend beauftragt habe. Die war zwar etwas teurer, hat dafür aber ein Gerüst gestellt und ich konnte dadurch auch mithelfen. Preislich war ClenSolar sehr interessant und die Auskünfte vorab waren sehr ergiebig (Auskünfte, Simulation, angepaßte Angebote, ...) und hilfreich. Hut ab. Von da her kann ich sie nur empfehlen, wenn Du eh einen überregionalen Anbieter benötigst. Nur bei der Sache "kein Gerüst" haben einige User hier Bauchschmerzen, da der Auftraggeber im Fall des Falles mitverantwortlich sein soll. Muß man selbst entscheiden.

  • Hey,


    mein Heizungsmonteur und auch der WP-Kundendienst konnten es auch nicht glauben.
    Haus wurde in 2012 begonnen und Einzug war Februar 2014.
    Bis die komplette Feuchtigkeit aus dem Haus ist dauert es noch ein paar Jahre. Insofern gleicht sich das noch etwas nach unten an.
    2015 war aber auch ein mildes Jahr zumindest bei uns in Frankfurt und Umgebung.
    Dachdämmung bringt schon mal einiges. Putz ist jetzt nicht die Welt. 36,5er Porenbeton wenn ich richtig gesehen habe?!?
    Ich habe Kalksandstein und 240er Dämmung an den Wänden und 280er im Dach.


    Melde Dich doch auch nochmal im Haustechnikforum an. Dort bekommst Du wertvolle Tips Deine WP optimal einzustellen.
    Habe dort auch einiges gelernt.


    Plane auch gerade eine PV Anlage :-)


    Gruß Patrick