76571 | 3kWp || 1430€ | AXIpower

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 1. Januar 2006
    PLZ - Ort 76571 - Gaggenau
    Land Deutschland
    Dachneigung 0 °
    Ausrichtung Südost
    Art der Anlage
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Sonstiges
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 6 m
    Breite: 6 m
    Fläche: 36 m²
    Höhe der Dachunterkante 3 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 959
    Eigenkapitalanteil 100 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition Bis zu 5 % Rendite wären nicht schlecht
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 29. November 2018
    Datum des Angebots 1. Februar 2005
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1430 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 959
    Anlagengröße 3.41 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 11
    Hersteller AXIpower
    Bezeichnung AC-310P/156-72S 310Wp
    Nennleistung pro Modul 310 Wp
    Preis pro Modul 195 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller SMA
    Bezeichnung Sunny Boy 3600 TL21
    Preis pro Wechselrichter 950 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller Alu Schmitt Karlsruhe
    Bezeichnung unbekannt
    Preis pro Montagesystem 495 €
    Typ Einlagig
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers SMA

    Hallo Solar-Profis!
    Ich bin kurz davor, mir die spezifizierte Anlage auf mein Garagendach montieren zu lassen. Hat jemand Anmerkungen, was ich verbessern oder verändern sollte?


    --> Danke für jedweden Vorschlag!


    Zur weiteren Information:
    * Ich habe bereits seit 04/2011 eine PV Anlage mit 7,52 kWp in SW Ausrichtung auf einem 37° Dach (Ertrag pro Jahr durchschnittlich 7500 kWh)
    * Seit 08/2014 ist eine Speicheranlage "Sonnenbatterie" mit 6 kWh Kapazität installiert
    * Die neue Anlage soll primär morgens den Speicher füllen

  • Mal zum Drumherum:
    Ist die Anlage aus 2011 ein Volleinspeiser?
    Du bekommst da ja ansonsten auch Vergütung für Eigenverbrauch ... was sagt der VNB dazu und was fordert der an Zählerwerk, wenn eine 2. Anlage dazu kommen soll?


    Soll das aufgeständert werden oder bleibt das bei DN0 liegen?
    Hast Du einen Belegungsplan, den Du als Bild einstellen kannst ... auf 6*6m sollte doch mehr passen, oder?
    Die Ertragsprognose ist etwas hoch ... PVGisClassic-10 geht von 854 KWh/KWp aus;
    der Climate Wert wären bei DN0 dann 916.


    Hast Du bereits einen SunnyHomeManager in der Anlage 1, der für beide Anlagen zusammen 70-weich regeln soll?


    Ansonsten würde ich das 70-hart weiter planen und einen SMA SB2.5 nehmen.


    PS.: Stimmt, mit Blick auf den Speicher ist der SB2.5 vielleicht etwas klein, würde dann auch zum SB3000 raten.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

    Einmal editiert, zuletzt von seppelpeter ()

  • Hallo ksweb,
    (wie) soll aufgeständert werden?


    Die Module haben ein ungewöhnliches Maß. Im Schadensfall kann es da schwierig werden später mal Ersatz zu bekommen. Wenn es aber so gut aufs Dach passt würde ich mich davon nicht aufhalten lassen.


    Ansonsten nicht schlecht, als Komplettangebot ist mMn auch nicht zu teuer.


    Nachdem Du mit der Anlage den Speicher füllen willst, solltest Du den WR ausreichend groß lassen (also nicht auf 70% hart auslegen). Bei 3,41 kWp sollte ein 3 kW WR reichen (85% Auslegung), es sei denn Du musst wegen der bestehenden Anlage auch mit der Erweiterung einen cosPhi von 0,95 liefern. Nach Regelwerk ist das normalerweise so (technische Anforderungen nach Gesamtgröße, unabhängig von Inbetriebnahmedatum, für die EEG Vergütung gilt 12 Monats-Regel), aber es lohnt sich evtl. mit dem Netzbetreiber zu reden.


    Interessant wird vermutlich die Zählerkonfiguration und Abrechnerei. Die Anlage aus 2011 läuft ja noch nach "fiktive Volleinspeisung", die neue nach den neuen Steuerregeln. Wie sind die Zähler geplant?


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH


  • Wow - superschnelle Antworten - ich bin positiv platt!


    Hier meine Ergänzungen zu den Fragen:
    1. Die Module haben 12 Jahre Produktgarantie, da mache ich mir keinen Kopf wegen der Maße.
    2. Es soll 15° aufgeständert werden, die Garage hat eine Ecke ab, deswegen nur 11 Module (Belegungsplan siehe Scan).
    3. Die Anlage soll gemäß Speicherschema 7.1 mit der vorhandenen PV-Anlage / Batterie verschaltet werden,
    Abweichung: die vorhandene PV-Anlage speist auch in die Batterie ein (siehe Scan).
    4. Die Anlage von 2011 läuft mit Eigenverbrauch.
    ==> Danke Jochen! :danke:


    5. Ich bekomme Vergütung für Eigenverbrauch, aber mehr, wenn ich einspeise. Deshalb meine Idee, den Eigenverbrauch über die neue Anlage+Batterie (Morgensonne) abzudecken und mehr einzuspeisen.
    6. Mit dem Vorlieferanten ist das Anschlußschema 7.1 abgestimmt.
    7. SunnyHomeManager habe ich nicht in der Anlage von 2011, da keine Einspeisebegrenzung im Vertrag (Webbox ist vorhanden).
    8. Warum SB3000? Besserer Wirkungsgrad?
    ==> Danke seppelpeter! :danke:

    Dateien

  • Zitat von ksweb

    [b]
    2. Es soll 15° aufgeständert werden, die Garage hat eine Ecke ab, deswegen nur 11 Module (Belegungsplan siehe Scan).


    Im Sommer kann es klappen mit der Morgensonne, aber zu dieser Jahreszeit?
    Erwarte da nicht zu viel, bei 15°. Ausrichtung der Anlage?

  • Von dem Meßkonzept habe ich keinen Plan, da lasse ich Jochen den Vortritt. :wink:
    Ich frage mich halt, wie man den EV und Einspeisung aus 2011er Anlage und aus neuer Anlage trennen will für die jeweils stark unterschiedlichen Vergütungen. Eine Bilanzielle Lösung scheidet wegen der Vergütung auf EV aus, denke ich.


    Ohne SHM im Bestand würde ich dann auf 70-hart am SB2.5 gehen, so hoch können die Verluste bei -45 und 10-15 Grad Aufständerung mMn gar nicht sein, als das es sich lohnt da noch weiter zu investieren.
    Bei z.B. 17*290Wp (siehe unten) bist Du dann wieder am SMA SB3600TL-21; 17*250Wp könnte man als günstigere Lösung auch noch an einen SMA SB3000 hängen ... wenn Blindleistung erforderlich ist und auch alternativ kann man auf einen ABB PVI 3.0OUTD oder 3.6OUTD ausweichen.


    BTW: Die 2011er Anlage bekommt weniger Vergütung bei EV, aber zum EV musst Du ja noch den gesparten Bezug (netto) addieren, das dürfte in Summe deutlich mehr sein, als die Vergütung oder sehe ich das falsch?


    Ist die Garage breiter als 6m? Gibt es da noch eine Attika?
    Ich würde evtl. die Axipower Modulen eher an der kurzen Seite aufständern und dann 6 unten und 6 oben versuchen; wenn der Abstand zwischen den beiden Reihen zu gering wird auf 6 unten und 5 oben reduzieren. Das dürfte einfacher zu montieren sein.
    Ggfs. und das wäre wenn möglich mein Favorit könnte man auch Standard 60-Zeller mit Aufständerung 10 Grad an der kurzen Seite nehmen und 6 unten 6 in der Mitte und 5 oben aufstellen. Mehr als ca. 66cm Reihenabstand hast Du aktuell mit 4 Reihen nicht geplant und bei 3 Reihen wären es noch ca. 0,5m ... könnte bei 10 Grad Aufständerung noch klappen und die 5 Grad weniger bei der Dachneigung machen mMn den Braten nicht fett.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • :danke: für die erhaltenen Kommentare!


    Noch zur Ergänzung:
    kalle bond
    1. Die Ausrichtung ist SO (-45°). Ich rechne damit, dass von Nov. bis Jan. nicht viel herausspringen wird...


    seppelpeter
    2. Wie das mit der Messung der Einspeisung im Detail funktioniert, will ich mir noch erklären lassen. Man hat mir schriftlich bestätigt, dass es geht.
    3. Bei der 2011er Anlage erhalte ich 28,74 ct pro kWh Erzeugung vergütet, für Eigenverbrauch bezahle ich 16,38 ct, da will ich optimieren.
    4. Die Garage ist c. 6,40m breit, 6,20m tief, eine Ecke ist weg (jeweils ca. 1m vom (viruellen) linken hinteren Eck gesehen.
    5. Danke für die Tipps mit der Anordnung, die werde ich nochmals mit dem Lieferanten diskutieren.

  • Hallo ksweb,
    wieso einen 3000er? Ist ausreichend und etwas günstiger im Preis. Machst mit dem 3600er denke ich aber nichts falsch.


    Bei deinem Meßschema muss mMn die von Hand rot eingezeichnete Änderung unterbleiben. Die Sonnenbatterie ist ja ein AC gekoppeltes System, wird also von der Altanlage auch auf dem original in 7.1 eingezeichneten Pfad bedient. Nur so kann man aber die Beiträge zur Einspeisung und zum Eigenverbrauch von beiden Anlagen trennen. Der Speicher wird dann zuerst von der neuen Anlage bedient. reicht diese aus, geht die Produktion der Altanlage durch Z1 nach draussen. Hat die Neuanlage sogar einen Überschuss, geht dieser durch Z2 (wird hier gezählt) und geht zusammen mit der Produktion der Altanlage über Z1 ins Netz. Über die Differenz kann man die Einspeiseanteile von Alt- und Neuanlage ausrechnen.
    Reicht die Neuanlage nicht aus, kommt von der Altanlage noch Strom rückwärts durch Z2, wird dort aber nicht gezählt (Z2 ist ein Einwegezähler mit Rücklaufsperre). Ist auch richtig so, der Anteil wird durch Differenzbildung von Z3 minus "Z1 Einspeisung" minus Z2 als Eigenverbrauch der Altanlage erkannt.
    Der Eigenverbauchsanteil der neuen Anlage kann dann durch die Differenz Erzeugung am neuen WR minus Z2 zugeordnet werden.


    Die Anlagensteuerung der Batterie muss dafür sorgen, dass an Z1 möglichst keine Einspeisung und kein Bezug stattfindet. Alles andere, i.e. welcher Anteil aus Alt- und Neuanlage kommt, regelt sich von alleine.


    Probleme sehe ich eventuell mit der 70% Regel für die Neuanlage. Die alte darf ja unbegrenzt einspeisen, die neue unterliegt den neuen Einspeisemanagement Regeln. Technisch korrekt löst man das nur, wenn man den neuen Wechselrichter über eine Messung an Z2 auf 70% weich abregelt oder ihn gleich auf 70% hart einstellt. So blöd es ist, letzteres ist vermutlich die wirtschaftlichere Lösung. Eventuell mal mit dem Netzbetreiber abklären, was notwendig ist. Vielleicht lässt sich da ja ein Kompromiss finden ("wegen unterschiedlicher Ausrichtung kommt es sowieso nie dazu, also können Sie sich den Aufwand sparen"). Müsste man aber schriftlich haben, um späteren Problemen aus dem Weg zu gehen (ohne Einhaltung der Einsman Regeln ist die Einspeisevergütung für die Neuanlage auch rückwirkend in Gefahr).


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Hallo JayM,
    Danke für den ausführlichen Kommentar. Ich antworte erst jetzt, weil ich zwischenzeitlich in Urlaub war.


    Gestern wurde die Anlage montiert und in Betrieb gesetzt. Vorläufig nur in einer "Testversion", bei der die Batterie nur die neue PV-Anlage berücksichtigt - da läuft noch eine Klärung mit Sonnenbatterie und dem Netzbetreiber.


    Ich melde mich wieder, wenn der endgültige Stand erreicht ist.


    Gruß,
    Kurt