Allgemeinstrom Mieter per Nebenkosten EEG Umlage?

  • Moinsen,


    wer weiß um die konkreten Fallstricke bei EEG Umlage bei Einliegerwohnungen und Berechnung des Allgemeinstromverbrauches über Unterzähler?
    Theoretisch wäre da ja auch Umlage auf den durch PV erzeugten Anteil am Allgemeinstrom fällig?
    Praktisch fällt mir grad erstmal keine Möglichkeit ein, aus dem PV Zählern und dem Unterzähler den PV Anteil zu errechnen. Der wird auch verschwindend gering sein, da dort Heizung, Allg. Kellerbeleuchtung und Aussenbeleichtung dranhängen. Verbrauch also häufiger Nachts/Wintertags....


    Wie sieht das aus?


    Jmd eine Meinung?


    Mir fallen da nur zwei, drei Möglichkeiten ein...


    1. Kräht kein Hahn nach, da es keinem auffällt (wäre erstmal mein Favorit)
    -Was kann geschehen , wenn es auffällt?


    2. Irgendeine aufwändige Zählerkaskade mit umstritten der UV


    3. Bilazielle Ermittlung des EV, indem der Anteil EV am Gesamtverbrauch auch für den Unterzähler angesetzt wird...


    Danke für Eure Meinungen vorab


    Grüße


    Jan


    Mit freundlicher Unterstützung der Autokorrektur meines schnurlosen Telephons zur automatisch initiierten Verwirrung durch Wortverwurstung.

  • Auf wen ist denn der Bezug des 2 Richtungszähler angemeldet? Wohl doch auf dich , den Betreiber , oder? Somit Personenidentität.

    Luschenpraktikant L:5--D:1--T:1

  • Sagen wir mal ja. Betreiber PV und Zweirichtungszähler, Vermieter und Abrechnender des Unterzählers ein und dieselbe natürliche Person.


    Worauf ich abziehen ist die Abrechnung des Allgemeinstroms, dieser ist ja strengenommen ein Stromverbrauch an Dritte(Mieter)?
    Also theoretisch mit EEG Umlage?


    Jan


    Mit freundlicher Unterstützung der Autokorrektur meines schnurlosen Telephons zur automatisch initiierten Verwirrung durch Wortverwurstung.

  • Ich versuch mal die ausführliche Einleitung des TS zu interpretieren.
    Ich betreibe eine PV-Anlage auf meinem Namen und habe entsprechend einen Zweirichtungszähler auf meinen Namen in meinem Haus Installiert.
    Für die Einliegerwohnung wird der Strombezug durch einen Zwischenzähler ermittelt und mit dem Mieter abgerechnet.
    Soweit stellt sich auch die aktuelle Situation bei mir da, wobei das aber Familien-Intern ist.
    Genau betrachtet bezieht der Mieter also den Strom vom EVU, denn der Direkt- oder Eigenverbrauch wird ja nur in meinem Stromkreis verbraucht und abgerechnet.
    Es gäbe kaum eine logische Grundlage hier eine Differenz-Berechnung aufzustellen, die es erlauben würde einen DV-Verbrauch dem Mieter zu unterstellen, also auch keine EEG-Umlage.
    Ist das plausibel oder mache jetzt einen Denkfehler?
    Sonnige Grüße

    28 EGING 190W, WR SMA 5000TL20
    Ausrichtung -36°, DN 42°
    I.B.N. 6/2011

  • Servus,


    ich denke, die Frage ist leichter zu beantworten, wenn wir wissen, wie die Wohnungsanschlüsse intern angeschlossen sind.

    Zitat

    Genau betrachtet bezieht der Mieter also den Strom vom EVU, denn der Direkt- oder Eigenverbrauch wird ja nur in meinem Stromkreis verbraucht und abgerechnet.


    Wenn du so verkabelt hast, dann stimmt deine Aussage.



    Ist die interne Verkabelung allerdings so angelegt,
    dann wird PV-Strom in beiden Stromkreisen direkt verbraucht. Der Zwischenzähler misst nur die gesamt verbrauchte Energie einer Wohnung, sonst nichts.


    Grüße
    Allgäulix

  • Ich interpretiere das so, dass bei Folie 2 die Einliegerwohnung mit Zwischenzähler keine Verbindung zur PV-Anlage hat. Somit auch nicht abrechnungsrelevant für Direktverbrauch.


    Grüße
    Allgäulix

  • Vielen Dank für die Info. Ich lass mich da gern eines besseren belehren.


    Gibt es dann überaupt eine Möglichkeit, die Einliegerwohnung versorgungstechnisch von der PV zu trennen, den Strombezug aber über einen gemeinsamen Verbrauchszähler zu erfassen?