29,8 %: Neuer Effizienzrekord bei Tandem-Zellen

  • Ich vermute das Streichen der EEG-Umlage auf eigenverbrauch und einige Eleichterungen bei Smartmeter und Co würden schon reichen.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • An der Uni Erlangen wird an effizenteren Solarzellen aus Kohlenstoff geforscht. Ab Minute 30 geht es los.
    Von Tandemzellen hält der Prof wohl nicht viel.
    http://www.br.de/fernsehen/ard…icht-solarzellen-102.html


    Bei der ganzen Zubaudiskussion frage ich mich, was passiert, wenn in einigen Jahren die Förderung für die alten Anlagen ausläuft und es sich nicht mehr lohnt, sie weiter zu betreiben oder gar zu erneuern.


    mfg

  • Zitat von hfrik

    Ich vermute das Streichen der EEG-Umlage auf eigenverbrauch und einige Eleichterungen bei Smartmeter und Co würden schon reichen.


    Diese Vermutung ist eher ein Fakt! So etwas Kleingeld würden wir da schon p.A. verbraten wollen! Und wir sind ja nicht die einzigen, geschweige die gierigsten. *Dächer ab 500 kWp


    29,8% auf einer Zelle von x*x mm sagt mir nix! Ich meine alles < 260 Wp auf das Standardmaß ist Heute nicht mehr als <= 50 Cent (€) wert! Ab 300 Wp darf so ein Modul auch Geld kosten, da dies dann auch ordentliche WR auf einem kleinen Dach möglich macht. Bei neuen Projekten in D. s.o. würde ich ab Sunmodule Plus SW 260-270 mono verwenden.

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • [quote='PV-Berlin'][quote="
    29,8% auf einer Zelle von x*x mm sagt mir nix! Ich meine alles < 260 Wp auf das Standardmaß ist Heute nicht mehr als <= 50 Cent (€) wert! Ab 300 Wp darf so ein Modul auch Geld kosten, da dies dann auch ordentliche WR auf einem kleinen Dach möglich macht. Bei neuen Projekten in D. s.o. würde ich ab Sunmodule Plus SW 260-270 mono verwenden.[/quote]


    Bald wird schon mehr in Richtung 280-290 mono gebaut!

  • Zitat von hfrik

    Ich vermute das Streichen der EEG-Umlage auf eigenverbrauch und einige Eleichterungen bei Smartmeter und Co würden schon reichen.


    Ein Smartmeter werden real 30-40 Euro im Jahr sein? Bei >7 KWp ?
    Der EV sind wieviel bei Anlagen zwischen 10 -20 KWp ? Auf den Anteil des Eigenverbrauchs ?


    Blödsinn. Es fliesst nicht mehr genug Kohle - das ist das Problem. Für 100 Euro eingesparten Strom steigt keiner auf. 100 Euro die aufs Konto überwiesen werden nimmt man mit.


    Eigentlich meinst du - PV verdrückt sich aus der Finanzierung des Netzes und fasst weiterhin Subventionen ab.
    Müsste jetzt nicht noch der Spruch von der *Fairen* Vergütung des Überschusstromes kommen und dem Diskriminierungsfreien Netzzugang ? Oder was sind die heutigen Subventionsphrasen ?


    Keiner der PV*ler denkt über das nächste Quartal hinaus. Für 300 GW planen ? Wozu auch - Mana fällt vom Himmel

  • Zitat

    Oder was sind die heutigen Subventionsphrasen ?


    die hast du schon genannt!


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Finger stillhalten! Wer sich > 500 kWp auf das Dach packt, der wird komplett bei den Netzentgelten nach Aufwand abgerechnet. Im übrigen hatte ich schon mal geschrieben, dass wir z.B. gar keine 'extra Vergütung' (EEG Vergütung) wollen, aber auch keine Diskriminieren bzw. Gleichschaltung mit neuen Fossilien (KWK).


    *echte Subventionen bekommen 'alte' KWK, die u.a. kostenfrei das Netz nutzen können.


    private Haushalte müssen und werden ohnehin umgestellt! Soll heißen die Netzentgelte werden 'pauschalisiert', denn alles andere wird nicht funktionieren, wenn wir wirklich von den Fossilien wegkommen wollen. *Wärmesenke
    Zudem ist dies eine Frage, die irgendwann vor den Gerichten landen wird. Aber die kleinen PV Anlagen auf EFH helfen uns nicht viel, wenn man 300 GWp nur bei PV anstrebt.


    Aber hier geht es um den WG von PV, bzw. um die Möglichkeiten, seit den 'ersten' SW Modulen (SW 40 und 60 Wp) ,(leider nicht in der Datenbank zu finden) und da kann man Heute 345 Wp haben, was damals (vor 2000) jeder involvierter Akteur als pures Hirngespinst abgetan hätte, zumal zu den Preisen! Der WG im Bezug zum Strompreis hat sich wider erwarten rapide um den Faktor 1/50 minimiert und das eben nicht im Jahr 2100, sondern im Jahr 2016!


    Als ich das erste Angebot (ca. 5 kWp auf einer Schule in Berlin) um 1993/4 finanzieren sollte, habe ich die Leute von SW noch vom Hof gejagt, mein bisher heftigster Irrtum (hab ja dummerweise auch noch eine entsprechenden Expertise für .... geschrieben, die Gott sei Dank den Weg ins Internet nicht gefunden hat)


    Wer heute PV verneint , verliert nicht nur ein paar Jahre Zeit, sondern das Spiel selbst!

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Wenn Du meine BEiträge gelesen hättest wüstest Du dass Du falsch liegst.
    Die Finanzierung des NEtzes erfolgt nicht über die EEG-Umlage, sondern über Netzentgelte. Die sollten für die ENtznutung bezahlt werden nicht für Stromflüsse ausserhalb eines Netzes. und sie sollten im Fixkostenteil höher liegen, und im Teil je kWh niedriger. Denn das NEtz nutz sichnicht mit transportierten kWh ab. Sprich für die Netzentgeltebraucht es marktwirtschfrlich sinnvolleregeln, die dieKosten abbilden und so allenein wirtschaftliches Handeln ermöglichen. Also z.B. den Spitzenverbrauch über 20-100 Stunden als Kostenfaktor für den Ntzanschluss. Und dort die Netzkosten reinpacken.
    Beim Ausbaumachtesdie Summenwirkung der Regelungen. BeimEigenverbrauchkommenda die 2ct+ MWSt drauf, und dazu noch die Arbeit dieman mitderAbrechnerei hat in nochmal gleicher Höhe. Dann noch angesetzte 100€/Jahr für Smartmeter, oder etwa 3ct je selbstevrbrauchte kWh. Dass sind dan 8ct Aufschlag auf die ca. 12 ctfür die die Anlage liefern könnte. Also ob jetzt jemandfür selbstverbrauchten Strom 20ct/kWh oder 12 ct kWh macht ganz erheblich etwasaus, ob er in die Kompi PV+Wärmepumpe+Elektroauto investiert und sich so von den Fosslilen Energieträgern trennt, oder eben nicht. und bei Modulen von absehbar >3ßßW je Modul sind die 7kWp und die 10kWp Grenze viel zu niedrig für jemand der PV+Wärmepumpe+Elektroauto machen will, der würde, damit es sichlohnt, oft mit über 10kWp anfangen zu arbeiten. Mit den absehbar jetzt auf den MArkt kommenden Modulen ligt auch ei Ost-West-Dach Reihenmittelhaus schon bei grob 12-15kWp. Das Einfamilienhaus mit danebenstehender Doppelgarage und für PV nutzbarem Zaun käme, konsequent ausgestattet, da das für PV je kWh den PReis am meisten senkt, an die 30kWp Schwelle ran. So in die Vollen geht heute aber keiner, da dann der Eigenverbrauch viel zu teuer wird. Unter der 10kWp Schwelle ist hingegen gar kein so grosser Einbruch vorhanden. Aber viel verunsicherung wegen den immer neuen obendraufgepackten Regulierungen. Unsicherheit senkt die Investitionsbereitschaft.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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  • hfrik, (schreibst du übrigens mit Tablet oder so?)


    Ja dein letzter Satz ist sehr wahr!

    4,24 kWp Fronius Energy Package 9kW
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    3,19 kWp @ Symo 3.7-3
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    Panasonic G(H)eisha seit 08-2018

    ZOE Zen 22kwh 05-2019


    Mitglied im SFV


    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.