Erfahrung Einspeisevergütung ENBW

  • Hallo zusammen,


    habe vor in kürze ein PV Anlage mit auf das Dach installieren zu lassen. Mein lokaler Anbieter bezüglich der Einspeisevergütung ist die ENBW. Nun hatte ich ein Gespräch mit einen Freund der ursprünglich auch geplant hatte eine PV Aanlage sich installieren zu lassen, es jedoch nun lässt das er von einigen Leuten die eine Anlage auch haben gehört hat das die NEtzbetreiber zum Teil die EInspeisevergütung nicht zahlen oder lieber eine Aert Strafgebühr bezahlen die niedriger ist als die EInspeisevergütung.
    Wie ist eure Erfahrung? Kann ich mich darauf verlassen die nächsten 20 Jahre die Einspeisevergütung bezahlt zu bekommen oder versuchen die Netzbetreiber sich davor zu drücken. Wie ist die allgemeine Erfahrung? Kann ich die Anlage installieren lassen?


    Danke euch schon mal für die Antworten.


    Gruß Manuel

  • War dein Freund nüchtern, orientiert und ansprechbar ?


    Kannst installieren lassen - ist Quatsch.

    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
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  • Hallo,


    Das mit der "Strafgebühr" würde mich mal interessieren. Da wird doch wieder irgend etwas zusammenphantasiert.


    Richtig ist, daß man bei ENBW bzw´. Netze BW Glück haben kann dann läuft alles normal oder man hat Pech und hat dann den Ärger.


    Ich habe zwar den Ärger aber im Augenblick noch nicht mit Netze BW sondern mit EnBW was aber schon mit PV und Netze BW zum tun hat.


    Bei mir lief der normale Zähler nach Installation der PV Anlage über ein Jahr rückwärts weil es Netze BW nicht schaffte den Zweirichtungszähler zu installieren. Obwohl sowohl ich als auch mein Solateur mehrmals telefonisch nachgefragt haben.
    Ich ging davon aus, daß man mir konkret sagt, welche Unterlagen angeblich fehlen Aber erst als ich konkret fragte was denn genau fehlt haben die ihren Himntern hochgebracht.


    Das gleiche Spiel habe ich jetzt mit der falschen Abrechnung Aufgrund dessen mit der ENBW.


    Bei der ENBW und ihren Tochterunternehmen gibt es aber ein ganz gutes Mittel wie ich jetzt herausgefunden habe.
    Sobald ein Brief als Einschreiben mit Rückantwort ankommt bekommt man ganz schnell Antworten.


    Die Hotlines kann man in die Tonne kloppen, da passiert nichts.


    Seit der Zweirichtungszähler installiert ist zahlt aber Netze BW pünktlich die Abschlagszahlungen
    von daher finde ich die Aussage daß weniger bzw lieber Strafgebühren bezahlt werden recht gewagt/an den Haaren herbeigezogen. Diesbezüglich würde ich mir konkrete Fakten vorlegen lasssen.


    Hier im Forum gibt es gerade einen Fall wo jemand nicht bemerkt hat, daß seine Anlage 5 Monate lang nicht produziert hat. Dafür kann der Netzbetreiber aber nichts. Wer PV will und dann nur noch Geld kassieren wie bei der Bank der bleibt lieber bei der Bank.


    Django


    PS.ich würde es trotzdem wieder machen.

  • Mein Freund war nüchtern :) er hat das schon von anderen Betreibern auch gehört. Ist das den so abwegig? Kann es sein das der Netzbetreiber die Einspeisevergütung ändert?



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  • Nein kann nicht sein. Du bekommst einen Vertrag und da steht drin, was du nach EEG für die Laufzeit bekommst. 20 Jahre plus Rumpfwirtschaftsjahr.


    Strafgebühren gibt es nicht. Da es diese nicht gibt, muss man das nicht diskutieren.

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  • Es gibt Fälle in denen die Meldung an die Bundesnetzagentur vergessen wurde. Da gibt es Rückforderungen und Marktwert statt Vergütung.
    Wenn man alles richtig einreicht und meldet, gibt es keine Probleme.


    Einen Vertrag braucht man nicht (auch wenn die Netzbetreiber einem gerne einen aufdrücken wollen). Steht alles im Gesetz.


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Zitat von spanokel

    Ist das den so abwegig?


    Eigentlich ja.


    Zitat von spanokel

    Kann es sein das der Netzbetreiber die Einspeisevergütung ändert?


    Kann er nicht, siehe EEG.


    Wenn Dein Kunde nicht auf Abschläge eingehen will, dann bekommt er halt z.B. monatliche Rechnungen ...

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


    FTP-Hosting für Photovoltaikanlagen - self.Logger.solar

    API für Prognosedaten zur Solarproduktion - Forecast.Solar

  • Du bekommst trotzdem einen Vertrag - du musst ihn nur nicht unterschreiben.
    Aber in dem Vertrag steht alles drin......

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  • Mein Freund war nüchtern :) er hat das schon von anderen Betreibern auch gehört. Ist das den so abwegig? Kann es sein das der Netzbetreiber die Einspeisevergütung ändert?



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