Grundsätzliche Fragen zu meiner Anlagenplanung

  • Hallo zusammen,


    ich überlege schon seit geraumer Zeit mir eine PV Anlage auf das Dach zu montieren.


    Es handelt sich um ein normales Satteldach Ausrichtung 1 Seite Westen / 2 Seite Osten :-/


    Es soll eine PV Anlage werden mit einem Batteriepuffer im Keller.


    Gedanklich habe ich mich mal mit folgendem Wechselrichter befasst:


    http://www.effekta.com.de/WebR…atalog_DE/Prosp_DE_AX.pdf


    http://www.effekta.com.de/WebR…5kVA-1phasig_De_V1_40.pdf


    Gefallen würde mir der AX M 5KVA sehr gut...


    Ist es richtig wenn ich 3 von den Wechselrichtern nehme, ich ein 3 Phasen Drehstromnetz aufbauen könnte?


    Die Ladeleistung beträgt 3000W pro WR.


    Bedeutet das ich darf bei 3 Wechselrichtern nicht mehr wie 9000Watt an Solarmodulen "verbauen"?


    Sorry aber ich bin noch blutiger Anfänger....


    Grüße


    Masmao

  • Willst Du einspeisen oder eine Insel bauen ... oder irgendwas dazwischen? Ein Speicher ist zur Zeit nur mit viel Eigenleistung wirtschaftlich darstellbar. Bedeutet nach 20 Jahren die schwarze Null.
    Oft ist selbst das unmöglich und die Amortisation liegt bei 30-50 Jahren.


    Wie hoch ist euer Jahresstromverbrauch?


    Klassisch würde man eine Anlage mit Überschusseinspeisung und ohne Speicher bauen.
    In deinem Fall irgendwas zwischen rund 5KWp und 10KWp in 70-hart mit EEG Anmeldung, USt, usw..


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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von masmao


    Es handelt sich um ein normales Satteldach Ausrichtung 1 Seite Westen / 2 Seite Osten :-/
    ...
    Die Ladeleistung beträgt 3000W pro WR.


    Bedeutet das ich darf bei 3 Wechselrichtern nicht mehr wie 9000Watt an Solarmodulen "verbauen"?


    Dachneigung wäre noch interessant.


    Je nach Dachneigung kannst du sogar mehr PV anschließen, wenn du die Hälfte auf Ost und die andere auf West legst, weil die naturgemäß nie gleichzeitig voll beschienen werden.


    Willst du das selbst aufbauen? Wenn du keine AHnung hast oder niemanden zur Hand hast, der sich auskennt, laß es besser bleiben. Nicht, daß man das nicht lernen könnte, aber mit der Größenordnung würde ich eher nicht anfangen zu üben ;)

  • Und ob es genau Ost West ist. Ansonsten das südlicher bessere Dach stärker bis maximal belegen.


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  • Hallo,


    vielen vielen Dank für die zahlreichen Antworten schon einmal.


    Also ich möchte nicht einspeisen... sondern vielmehr mit einem Batteriepuffer den Strombedarf größtenteils in der Nacht zur Verfügung stellen, und am Tag die Batterie(en) laden und zusätzlich den Eigenbedarf decken..



    Und für die Sonnenschwachen monate, wenns eben nicht reicht zusätzlich den Strom vom Energieversorger..


    Ich könnte mir auch vorstellen mit einem Heizstab in meinem Boiler das Brauchwasser tagsüber zusätzlich zu erwärmen. (Gerade in Monaten wie Juni/Juli/August) wenn ich tagsüber zuviel Strom produzieren würde und die Batterien schon vollgeladen wären.



    Mein Jahresstrombedarf liegt bei 6000kw/h


    Übrigens was bedeutet 70-hart?


    Meine Dachneigung beträgt exakt 30%


    Dachschrägen sind genau Westen und Osten. Richtung Süden und Norden hab ich leider keine Dachflächen.


    Standort ist 88400 Biberach


    Ich denke eher so an 16kw bei den Modulen... (8KW OST/ 8KW WEST)


    Ja möchte selber bauen... Hab aber auch Elektromeister/Zimmerer im Freundeskreis welche mir dabei helfen würden...


    Gruß


    Masmao

  • Kauf dir von Anfang an anständige Inverter/Batterielader/Inverter - zB SMA STP/Sunny Island, 3 x SI 6.0 H oder 8.0H.
    Wie sieht es mit deinem Budget aus? Welche Module sind geplant? Und hoffentlich eine richtige OPzS Batterie - 24 Zellen, 48 V? Alternativ OPzV? Schau mal auf die Seite von Heinz-Harald :wink: Ich hoffe, du verfolgst keine kommerziellen Ziele? :?

  • Um es noch einmal deutlich zu schreiben: ein Batterie-Speicher ist aktuell ein Hobby-Projekt, das sich wirtschaftlich nicht darstellen lässt bei dem gegenwärtigen Preisgefüge.
    Wenn man nur 6000 kWh/a verbraucht und nur im Sommer den Strombedarf decken will, bedeutet dies, dass man an einem Sommertag wohl max. nur 17 kWh Strom verbraucht. Das ließe sich schon mit einer 4 kWp Anlage im Sommer bewerkstelligen, Du sprichst aber von 16 kWp. Passen die denn überhaupt auf's Dach bzw. wie groß ist es?
    Bei 30 ° (Grad, nicht Prozent) DN und 50%:50% Leistungsverteilung kann der Generator problemlos um 1/3 größer sein als die effektive WR-Eingangsleistung. Dementsprechend würde man nur 12 kW WR-Eingangsleistung bzw. bei cos(phi)=0,9 auch dementsprechend WR-Ausgangsscheinleistung entsprechen. Hier sollte auch nur ein Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern aufgrund des O-W-Daches zum Einsatz kommen, bei der Leistung sowieso ein dreiphasiger (da über 8 kW).
    Diesem könnte man dann evtl. in ein paar Jahren auf der DC-Seite noch einen Speicher wie den von Solarwatt nachrüsten...


    Ciao


    Retrerni

  • Hallo,


    nein, nein, stehen keine kommerziellen Ziele im Vordergrund.
    Mache das aus Überzeugung :-)


    Ja das Dach ist groß genug.
    Möchte damit evtl auch ein Elektroauto mit einer 22kw Batterie betanken, wenn möglich.


    darum der Gedanke "viel hilft viel" :-)


    Darum gefiel mir auch das 3 Phasen Konzept, da ich damit das Auto in 60Min zu 80% aufladen könnte.
    Bei 230V / 16 A dauert es bis zu 10 Std....


    Ich würde gerne pro Dachseite 15x250W + 15x300W verbauen (gesamt somit 60 Module)


    Könnte ich mit 3 WR folgende Schaltung betreiben?:


    (5x250W Ost + 5x300W Ost + 5x250W West + 5x300W West) pro Wechselrichter???


    Wie ist das mit der MPPT Technik? Bremst Ost dann West bzw. West dann Ost aus?


    Der AX M 5KVA hat nur einen MPPT Tracker oder?


    Sorry bin Anfänger


    Grus
    Masmao

  • Meine Auslegung:
    11.4 kWp Solargenerator mit 1 STP 10000 TL und drei SI 6.0 H, Batterie 80 kWh (zB 24 x OPzS .
    2 Strings O/W á 22 Module 260 poly. Ca 80% PV, 20% Grid. Dicke Sommerüberschüsse, in den Wintermonaten mehr Grid als PV. Wie sehen deine Dächer aus, was lässt sich da an Modulen installieren?