Bitte um Hilfe, Umsatzsteuern angeben monatlich in Elster?

  • Hallo,


    ich wollte gerade das 1. Mal online meine Umsatzsteuern angeben für unsere Photovoltaikanlage und habe mir die Summen von Netzeinspeisung und Eigenverbrauch rausgesucht und davon jeweils den Steueranteil errechnet.


    Bei der 1. Anmeldung per Formular. hat mir ein Bekannter geholfen, aber jetzt sitze ich hier und weiß nicht wo ich was eintragen muss in welches Feld etc.nachdem ich Elster dann aufgerufen habe und mich eingeloggt habe.


    Ich bitte euch um Hilfe, damit ich das in Zukunft monatlich alleine machen kann. Wann kann man das denn auf vierteljährlich umstellen?


    Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich bei der 1. Anmeldung bereits auch den November angeben habe oder nur den Oktober, kann man das irgendwo einsehen? Doppelt will ich ja auch nciht zahlen.


    Vielen Dank für Hilfe, und guten Rutsch!


    LG Gabi

  • 100/119 der vereinnahmten Entgelte trägst Du als "Umsätze zum Steuersatz v. 19 v.H." ein.
    Zuzüglich. "einem Wert" für die unentgeltiche Wertabgabe.
    Ob Du hier eine angemessene Pauschale aufschlägst, oder anhand eines Erwartungswertes beim Einkaufspreis für Strom sowie dem tatsächlichen Direktverbrauch eine Doktorarbeit schreibst, bleibt Dir überlassen.


    In der Dezemberanmeldung auf jede Fall dann den korrekten Restbetrag eingeben
    (tatsächliche DV-Menge x tatsächlichem Bezugsstrompreis = Jahreswert; abzüglich dem, was im Lfd Jahr bis November gemeldet wurde = Dezember-Wert.


    Wenn Du kein Aktenexemplar aufbewahrst.... wirds jetzt peinlich. Beim FA anrufen... Dich für Deine Dummheit entschuldigen ... und Dir die Werte telefonisch durchgeben lassen.


    Der Voranmeldungszeitraum lässt sich nicht beeinflussen.
    Grundsätzlich ist der Voranmeldungszeitraum das Quartal.
    Bei übersteigen einer bestimmten Grenze der Kalendermonat (kommt bei PV nicht in Betracht)
    Bei unterschreiten einer bestimmten Grenze entfallen die Voranmeldungen (bei PV extremst wahrscheinlich bis sicher)
    Bei Aufnahme der Tätigkeit ist allerdings für das Jahr der Aufnahme sowie das Folgejahr der Voranmeldungszeitraum der Kalendermonat.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Hallo,


    lieben Dank, aber ich bin da noch ein bisschen unerfahren, habe das leider nicht so ganz verstanden, also das hier.


    Zitat: 00/119 der vereinnahmten Entgelte trägst Du als "Umsätze zum Steuersatz v. 19 v.H." ein.
    Zuzüglich. "einem Wert" für die unentgeltiche Wertabgabe.
    Ob Du hier eine angemessene Pauschale aufschlägst, oder anhand eines Erwartungswertes beim Einkaufspreis für Strom sowie dem tatsächlichen Direktverbrauch eine Doktorarbeit schreibst, bleibt Dir überlassen.


    In der Dezemberanmeldung auf jede Fall dann den korrekten Restbetrag eingeben
    (tatsächliche DV-Menge x tatsächlichem Bezugsstrompreis = Jahreswert; abzüglich dem, was im Lfd Jahr bis November gemeldet wurde = Dezember-Wert. Zitatende


    Sorry... Was für einen Wert denn? Ich habe mir da die Steuern errechnet, also z.B. sind das für Dezember: Eigenverbrauch und Netzeinspeisung- nur der Steueranteil: zusammen Euro 7,38.



    Danke für Geduld mit mir! :)


    ich schaue erst morgenb wieder hier rein, muss jetzt kochen.


    LG Gabi

  • Guten Abend,
    Noch ein Tipp,
    Meiner Meinung ist das für den Nachweis, und als Vorlage der weiteren Voranmeldung hilfreich,
    Den Vorgang jedesmal abspeichern und ausdruckenlassen !
    Bei Elster wirst Du danach ja auch gefragt .
    Deshalb, ist die Voranmeldung überhaupt übertragen worden ?
    Deine Fragestellung , deutet nicht daruf hin ?
    Guen Rutsch an alle,
    Fritz

    Fritz

  • Also....unabhängig von der Wesentlichkeit: Errechnen kann man die Bemessungsgrundlage für die unentgeltliche Wertabgabe erst, wenn tatsächlich (oder fiktiv) der Strombezugspreis für die periode von .... bis 31.12.15 bestimmt werden kann.
    Vor dem 31.12.15 ist das gar nicht möglich.
    (o.k. - man kann schätzen; man kann sehr genau schätzen; man kann so genau schätzen, dass es allemale ausreicht. Aber: Es bleibt eine Schätzung)
    Und bevor Du weder die tatsächliche DV-Menge noch die Bemessungsgrundlage kennst - bleibt es dabei: Vor dem 31.12.15 kann alles nur eine Schätzung sein.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Ein gutes neues allen !


    Ich klinke mich hier mal kurz ein, sorry.


    Ich habe 2014 (und auch für 2015) jeweils monatlich eine Umsatzsteuermeldung gemacht, wurde von meinem Finanzamt so gewünscht.


    Dabei müssen im Elster letztendlich nur drei Felder ausgefüllt werden.
    Netto Ertrag
    Steuerteil
    und natürlich den betroffenen Monat.


    Wenn man es einmal richtig gemacht hat, übernimmt man jeweils einfach die Daten für den nächsten Monat.


    Ändern tut sich erst was wenn es neue Abschläge gibt.



    Jetzt zu meiner Frgae:
    Ich habe den Steueranteil des Eigenverbrauchs (bzw. die unentgeltliche Wertabgabe) erst in der Jahresumsatzsteuererklärung angegeben, war zumindest in 2014 kein Problem, denke auch 2015.


    Ist das evtl. unterschiedlich, je nach Finanzamt / Beamten ?

    Am Oberrhein.......etwas wärmer.
    7,9 kWP IBC / Fronius Symo 8.2

  • Genau. Es ist absolut subjektiv und individuell.


    Die Extreme sind:
    - unterjährig gar nichts machen; erst in der Erklärung reinpacken
    - jeden Monat die tatsächliche DV-Menge ermitteln; und die Bemessungsgrundlage angemessen schätzen



    Dazwischen gibt es noch zig andere Vorgehensweisen.


    Vielleicht als Ratschlag:
    - GAR NICHTS machen (so wie Du)... ist eigentlich ungünstig. Damit bietet man Angriffsfläche. Das ist nicht nur der Höhe nach, sondern auch dem Grunde nach "Steuerverkürzung auf Zeit".


    - "irgendeinen Betrag" einrechnen, ist der bessere Weg. Dann hat man nicht etwa einen Sachverhalt nicht deklariert, sondern hat nur falsch geschätzt. Für Dinge die ärgerlich wären, ist dann schon kein Raum mehr da.


    Mir ist auch klar, dass wir hier von Peanuts reden. In 99.999 von 100.000 Fällen kräht kein Hahn danach.
    Aber.. mein Gott.. es kostet doch nichts. Es macht doch keine Arbeit.
    Im Gegenzug braucht man sich nicht von so einem Schulabbrecher belehren lassen.



    Mein Favourite wäre:
    (Als Zahlenbeispiel
    Erwartungswert DV 2.000 kWh DV/a; kalkulierter Bezugsstrompreis, netto 17,00 Cent.
    am 31.12. abgelesene / errechnete Werte: DV = 2.100 kWh, Bezugsstrompreis 17,05 Cent)


    2.000 x 0,17 / 12 = ca. 30 Euro von Januar bis November pauschal berücksichtigen. (= 11 x 30 = 330)


    Dezember:
    (2.100x,0,1705) - 330 = 28,05 Euro



    Hat den schicken Vorteil, dass der komplette DV vollständig und exakt im Voranmeldungsverfahren (= im automatisierten Verfahren) verfrühstückt wird.
    Ein kleiner Schritt, um nicht die Aufmerksamkeit des Sachbearbeiters zu erregen.. und ein wenig "heile Welt" vorzugaukeln.


    Im Dezember den tatsächlichen Wert selbst flott errechnen (Menge ablesen; Strombezugspreis ausrechnen)
    Jahreswert ./. "von Januar bis November pauschal angesetzten Wert

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Hallo Fee,
    bei der UstVA mit Elster-online gibt man keine Steuern ein sondern nur die Netto-Umsätze.
    Das "Formular" rechnet die USt aus.


    Zum Thema Netto-Umsätze siehe die Hilfestellungen weiter oben. :)

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Hallo,


    sorry, war gestern offline daher erst heute wieder.


    Also wenn ich das verstanden habe, soll ich ja den Umsatz, d.g. meinen eigenverbrauchten Strom eingeben, nicht die MWST davon, sondern den Gesamtumsatz.


    Bei mir waren das im Dezember folgende Werte- aus meinem sunnyportal, da kann ich es ja monatlich ablesen:


    Netzbezug 449,34 kWh
    Batterieentladung 37,59 kWh
    Direktverbrauch 113,02 kWh
    Batterieladung 41,34 kWh
    Netzeinspeisung 92,46 kWh


    Eigenverbrauch und Netzeinspeisung waren aber doch unterschiedlich berechnet, Wir bekommen doch für unsere Netzeinspeisung nur o, 12 Cent eine KWH Stunde, Eigenverbrauch muss aber doch höhere berechnet werden mit circa 17 oder 18 Cent, wie stelle ich das denn da, damit ich nicht zu viele Steuern (MWST) zahle?
    Oder lässt man da was unter den Tisch fallen... :)



    Unter welcher Position trage ich das denn ein bei Elster- die Nummern meine ich?


    Und es ist ein guter Tipp, es auszudrucken am Ende!


    Vielen Dank weiterhin.


    LG

  • Seite 1 Monat ankreuzen


    Seite 1 bei 81 Netto-Ertrag, Steuer dahinter ergibt sich


    So mach ich es...ohne den Teil den kpr beschrieben hat.

    Am Oberrhein.......etwas wärmer.
    7,9 kWP IBC / Fronius Symo 8.2