Energiewende ... Indikatoren

  • beispielsweise
    https://www.mckinsey.de/energiewendeindex


    ... offshore Windkraft könnte als Einfluß auf die EEgUmlage wirksam (psychologische Wirkung einer steigenden EEgUmlage auf etwa 7-8€ct/kWh um 2023?, lt. Agora-Energiewende?) werden, vorausgesetzt die anderen Einflußfaktoren ( Börsenpreishöhe, privilegierte Stromnachfrager, Nachfragerückgang durch Direkt(dritt)vermarktung, Emissionszertifikate, EE-Echtheitszertifikate ... ) werden nicht verändert ... ?


    Weitere politische Einflußnahme auf Steueranteile beim Strompreis oder auch Mengenvergünstigungen, sowie technische Auflagen können zudem deutliche Auswirkungen auf Initiativen zur Erreichung der EnergiewendeWegemarken haben?


    ... es gibt weitere Indikatoren zur Einschätzung des Energiewendefortschrittes ...

  • Neben der Quantität auch Qualität des EE-Anteils - also die Spreizung zwischen Minimal und Maximalanteilen.


    Diese entscheidet letztlich wieviele Fossilen Kapazitäten vom Netz (zumindest zeitweilig) gehen können. Mit der Verringerung der Fossilen würde auch der Börsenpreis ansteigen und die EEG-Umlage sinken.


    Der Börsenpreis lag mal bei 8 ct/KWh - damit hätte sich die EEG Diskussion inzwischen erledigt, da die Anlagen kaum noch Vergütungen benötigen würden.


    Wollte man es Psychologisch betrachten - den Börsenpreis-Anteil direkt *auszahlen* und separat die Förderung ausweisen.


  • ... das Wählerverhalten wird nicht nur durch Sachargumente beeinflußt ( wollte man sachlich bleiben, dann hätte man Lobbyorganisationen der nuklearen, militärischen und kapitalzentrierten, teilindustriellen Gesellschaftsanteile erklären müssen, daß bspw. das Risiko der Kernspaltungskraftwerke nicht privatwirtschaftlich versicherbar ist? )


    ... der Qualität der erneuerbar_nachhaltig gestalteten Stromeinspeisung könnte man auch eine innovativere Qualität der flexibilisierten Stromnachfrage gegenüberstellen?


    ... vom Verbraucher zum Versorger ( "Spreizung zwischen Minimal und Maximalanteilen" kann man vielleicht mit Verstetigungsleistung übersetzen? Passend? ) gesprochen, kann offshoreWKA-Ausbau und deren Netzanbindungskosten zu einem Reizthema werden? Dazu den interkontinentalen Netzausbau, sowie den Windkraftzubau in anderen Ländern Europas abwarten (als ExportIndustrienation D inmitten Europas?) oder EE-Einspeisung mittels offshoreKapazitäten auch in D fördern (Wie?)?


    Parteiprogramme als Indikatoren?
    CDU CSU SPD Koalition ... verstärkte Förderung der Anfangsinvestitionen bis 2019 für offshore WKA (gleichzeitige Reduzierung der Ausbauziele bis 2030 auf 15GW_50%1790h (onshore: 50% der Gesamteinspeisung in 1680h)? (bis evtl. 25-30GW) offshoreWKA?)


    Kredit-Initiativen als Indikatoren?
    bspw. KfW Förderung für offshore Windenergieverstromung, 5Mrd€

  • ... das Wählerverhalten wird nicht nur durch Sachargumente beeinflußt ( wollte man sachlich bleiben, dann hätte man Lobbyorganisationen der nuklearen, militärischen und kapitalzentrierten, teilindustriellen Gesellschaftsanteile erklären müssen, daß bspw. das Risiko der Kernspaltungskraftwerke nicht privatwirtschaftlich versicherbar ist? )


    Das Wählerverhalten wird durch die Energiewende wenig beeinflusst. Im Grunde sind diese Aspekte schon *eingepreist*.
    Einfluss hat noch zum Teil die Außenwirkung - also Umlage und Strompreis.



    ... der Qualität der erneuerbar_nachhaltig gestalteten Stromeinspeisung könnte man auch eine innovativere Qualität der flexibilisierten Stromnachfrage gegenüberstellen?


    Natürlich ist es ausschlaggebend in wie weit Verbrauch und Erzeugung zusammenpasst. Ich möchte die Nachfrage flexibilisieren - Defakto nur durch Zwangsmassnahmen möglich. Bei 25 ct Endkundenstrompreis macht es wenig aus, ob man den EE-Strom kostenlos also für 21,5 ct abgibt oder nicht.
    Wenn ich aber 3 ct bei der Vergütung drehe +/-ist das schon ein ganz anderer Hebel.
    Mit der 70% Regelung hat man 5% der Energiemenge beeinflusst. Und einen ganzen Haufen Aufwand und Intelligenz ausgelöst auf Seiten der Solateure und Betreiber. 5% die man beispielsweise auch auf die Vergütung hätte aufschlagen können - von 10 ct/KWh auf 10,5 ct.


    ... vom Verbraucher zum Versorger ( "Spreizung zwischen Minimal und Maximalanteilen" kann man vielleicht mit Verstetigungsleistung übersetzen? Passend? ) gesprochen, kann offshoreWKA-Ausbau und deren Netzanbindungskosten zu einem Reizthema werden? Dazu den interkontinentalen Netzausbau, sowie den Windkraftzubau in anderen Ländern Europas abwarten (als ExportIndustrienation D inmitten Europas?) oder EE-Einspeisung mittels offshoreKapazitäten auch in D fördern (Wie?)?


    Prinzipiell richtig - aber siehe oben - Anpassung an den Verbrauch. 2015 hat man bezüglich der Offshoreumlage eine Rückzahlung ausgelöst. Der Ausbau der Off-shore WKA wird den Netzausbau entlasten - zumindest gegenüber einem reinen onshore / Küste. Natürlich hat man beim Biogas gesehen, was die Teller-Tank-Diskussion für Kollateralschäden angerichtet hat. Wenn man es also darauf anlegt Off-shore zum Buhmann zu machen kann man da schon Schaden anrichten


    Parteiprogramme als Indikatoren?
    CDU CSU SPD Koalition ... verstärkte Förderung der Anfangsinvestitionen bis 2019 für offshore WKA (gleichzeitige Reduzierung der Ausbauziele bis 2030 auf 15GW_50%1790h (onshore: 50% der Gesamteinspeisung in 1680h)? (bis evtl. 25-30GW) offshoreWKA?)


    Verstehe ich nicht.


    Kredit-Initiativen als Indikatoren?
    bspw. KfW Förderung für offshore Windenergieverstromung, 5Mrd€


    Kredit-Initiativen zeigen nur, das Anleger ihr Geld unterbringen müssen. Und das man Rendite sehen will.
    Zu Zeiten von Niedrig-Zinsen und Defakto Geldschwemme sollte man Kredite und Vorleistungen möglichst schnell ablösen.
    Das 20 Jahre EEG ist da besonders kontra-produktiv. Es ist schlicht sinniger höhere Vergütungen für den Strom zu zahlen und dafür die Laufzeit radikal zu kürzen.
    Natürlich läuft das der Auswirkung entgegen wenn man jetzt anfängt wieder 25 ct/KWh zu zahlen, besonders da die Leute meist nicht zu hören, wenn man sagt das diese nur noch 5 Jahre laufen.
    Der Ansatz in der Offhore-WKA ist da ja schon vorhanden. Nur kommt dann halt immer das *Argument* das 19 ct zu teuer sind.

  • "Aufwand und Intelligenz auslösen" ... das hört sich innovativ an, fraglich wofür, also Energiewende, da umweltschonender Gesamtansatz? ...


    Wo befindet sich die Energiewende momentan? Indikatoren dazu?
    ... bisher in diesem Thread ...
    1) McKinsey&Company, marktwertorientierte Unternehmens- und Strategieberatung
    2) Parteiprogramme, GroßeKoalition, bspw. Windkraftzielsetzungen, offshoreWKA
    3) Nutzungsgrad der zusätzlich zum EEgGesetz wirksamen Förderungsansätze, bspw. KfW-Kredite


    4) VergütungsGesamtkosten
    5) Verbraucherstrompreise, bspw. nichtprivilegierte Letztverbraucher, Privathaushalt, Gewerbe

    Zitat

    Natürlich ist es ausschlaggebend in wie weit Verbrauch und Erzeugung zusammenpasst. Ich möchte die Nachfrage flexibilisieren - Defakto nur durch Zwangsmassnahmen möglich. Bei 25 ct Endkundenstrompreis macht es wenig aus, ob man den EE-Strom kostenlos also für 21,5 ct abgibt oder nicht.
    Wenn ich aber 3 ct bei der Vergütung drehe +/-ist das schon ein ganz anderer Hebel.
    Mit der 70% Regelung hat man 5% der Energiemenge beeinflusst. Und einen ganzen Haufen Aufwand und Intelligenz ausgelöst auf Seiten der Solateure und Betreiber. 5% die man beispielsweise auch auf die Vergütung hätte aufschlagen können - von 10 ct/KWh auf 10,5 ct


    ... bis zu welchem Anteil EE-Strom im Strommix ist erhöhter Regelungsaufwand erforderlich, welcher EE-Strom nicht nur zu einem bilanzneutralen UmsatzAnteil, also "Beträge, die der Unternehmer im Namen und für Rechnung eines anderen vereinnahmt und verausgabt", macht?
    ( ... wenn Wähler die Regulierungsrichtung nicht verstehen, dann verschiebt sich der Auflagepunkt des Hebels ... )


    Das Interesse für diese Art der Annäherung an die Energiewendesituation ist in diesem Forum wahrscheinlich eher gering, freundlichen Dank

  • Zitat von baernibaer


    ... bis zu welchem Anteil EE-Strom im Strommix ist erhöhter Regelungsaufwand erforderlich, welcher EE-Strom nicht nur zu einem bilanzneutralen UmsatzAnteil, also "Beträge, die der Unternehmer im Namen und für Rechnung eines anderen vereinnahmt und verausgabt", macht?


    Du wolltest schreiben *Ab welchem Anteil oder* ?

  • Zitat von RolandD


    ... ?


    *Ab welchem Anteil oder* bis zu welchem Anteil EE-Strom im Strommix ist erhöhter Regelungsaufwand erforderlich, welcher EE-Strom nicht nur zu einem bilanzneutralen UmsatzAnteil innerhalb der etablierten Kraftwerkstrukturen, mit Teilkostendarstellung (vgl. bspw. dazu externe Kosten der fossilen/nuklearen Stromerzeugung), macht?


    ... die Synthese erweitert die Perspektive, und verständlicher hierfür, Danke ...