Umziehen Teil einer Anlage

  • Moin und frohe Feiertage im Nachhinein,


    ich bin im Moment ein bißchen am Rätseln, wie und mit welcher Anlage wir auf ein anderes Dach umziehen und wie die Bestimmungen dafür ausehen.


    Wir könnten mit einem Anlagenteil auf ein besser ausgerichtetes Dach, 3 km eigen genutzter entfernter Standort umziehen.
    Schwerpunkte der genannten Anlagen bleiben am bisherigen Standort.


    Standort bisher komplett ohne PV, Stromverbrauch am Standort nur minimal.
    Dach 75 Grad West, 15 Grad Neigung. Münsterland, Altgebäude, Dach in Ordnung


    Was wäre besser:
    20 kw aus März 2012, oder
    10 kw aus April 2013,oder
    30 kw aus April 2013,
    Wie sehen die rechtlichen Verhältnisse aus, benötige ich für die 2012 Anlage dann eine Steuerung zum Reduzieren?
    Genauso bei unter 10 kw 2013, Reduzierung auf 70% nötig, oder galt das da noch nicht?


    Viele Grüße,
    Landenerg.

  • Moin,


    wenn Du eine Anlage umziehst, musst Du natürlich die aktuelle EEG einhalten. D.h. 70% hart oder weich Regelung bzw. RSE. Ebenso Blindleistung am Einspeisepunkt!


    Gruß
    Martin

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V

  • Ah, okey.
    Danke, hatte gedacht, das die jeweilige EEG Gestaltung diesbezüglich gleichbleibt.


    Lohnt bei dieser Ausrichtung ein RSE, oder genausogut 70% hart?


    Gruß,
    Landenerg.

  • Hm - wie ist die Ausrichtung am neuen Standort/Dachneigung?
    Bei 70% hart und Südausrichtung musst mit ca. 3% bis 4 % Ertragseinbußen pro Jahr rechnen.
    70% weich ohne nennenswerten Stromverbrauch ist natürlich sinnlos.


    Gruß
    Martin

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V

  • Zitat von Landenerg


    Was wäre besser:
    20 kw aus März 2012, oder
    10 kw aus April 2013,oder
    30 kw aus April 2013,


    Wenn du am neuen Standort kaum Verbruach hast, dürften die 30kWp mit MIM ausscheiden, außer du erreichst das auch jetzt schon nicht.
    Die 10 sind ein Teil der 30kWp aus 4/13 am selben Standort?
    Ansonsten ist es schwierig, und hängt auch vom Verbrauch am bisherigen Standort ab. Wenn du as MIM problemlos erfüllst, würde ich eher die 3/12 komplett umziehen, spart dir die "komplizierte" getrennte Messung, was u.U. mit den geplanten "intelligenten Meßsystemen" teuer werden könnte.
    Zur EEG-Umlage nach dem Umzug muß ich passen, keine Ahnung ob man den Bestandsschutz mit umziehen kann.

  • Es macht keinen Sinn irgendwas umzuziehen.
    So gut kann das neue Dach garnicht sein.
    Die Kosten fressen über Jahre doch den Mehrertrag auf. Schlimmstenfalls brauchst du auch noch neue WRs.....
    Also.

    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    Wer mehr zum DC Speicher wissen will erreicht mich per PN !

  • Danke schon mal.
    Das Problem an einem Teil meiner Anlagen (ca. 500kw, 3 Vergütungszeiträume) besteht darin, das besonders die steilen Ostdächer (-100Grad, 50Grad Dachneigung) wenig Ertrag bei hoher Verschmutzung (Stalllüfter/Fütterung) bringen.
    Oder nur relativ gute Erträge bei hohem Arbeitsaufwand da sind.
    Daher dieser Gedanke des Umziehens, der schon beim Bauen da war.


    Gruß,
    L.

  • Also ich würde nichts umziehen und das freie Dach mit einer neuen Anlage belegen.


    Ich denke, der Umzug lohnt sich wirklich nur wenn das neue Dach sehr viel besser ist! (besser alleine holst du nicht rein!).

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II