Neubau EFH - Planung PV Anlage

  • Hallo Zusammen,


    meine Freundin und ich sind gerade in der Planung unseres neuen Hauses. Sie steht nicht auf Gas, ich steh auf Technik und Öl mögen wir beide nicht.
    Also haben wir uns folgendes Überlegt:
    PV-Anlage aufs Dach, evtl. mit Batterie, Erdwärmepumpe mit Sondenbohrung, Kaminofen mit Wassertasche etc. pp.
    Eine vernünftige Vorplanung der PV-Anlage gestaltet sich aber nicht so leicht, wenn man da noch nicht so firm ist.
    Und Angebote zu Kalkulationszwecken ... ...


    Erstmal ein paar Eckdaten:
    Ort: 22965 Todendorf
    Ausrichtung: komplett Süd
    Dach: 60-80 m² (ca. 12m l x 5-7m h geschätzt)
    Neigung: 45°
    Dachunterkante: 2,75 - 3,25m
    keine Verschattung (hoffentlich)
    Keine Vorinstallation vorhanden (Neubau)
    Stromverbrauch geschätzt:
    4.000 KWh (für dann 3 Personen TV, PC, etc) + 2.500 KWh für die EWP = 6.500


    Hier ein Planungsbild vom Haus Südseite. Hier soll evtl./später noch eine Schleppgaube mittig dazu kommen.


    Meine laienhafte Idee ist, dass knapp unterm First 1-2 Bahnen PV Module ausreichend sein könnten, wenn sie quer liegen



    Und hier noch der "Lageplan". Ich wollte das Haus komplett nach Süden ausrichten, damit die PV Anlage auch vernünftig arbeiten kann.


    Nun bin ich auf dem Gebiet etwas unbeschlagen und Bauträger und andere Ansprechpartner helfen mir hier nicht wirklich weiter (ausser mit nem Angebot Vaillant PV für 5 kwp für 20.000€ ohne Detailinfos. Wechselrichter ? -> ???)


    Deshalb würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn ihr mir hier mit Eurem KnowHow und Eurer Erfahrung weiterhelfen könnt!
    - Wieviel Leistung brauchen wir ? (reichen 5kwp?)
    - Ist die komplette Südausrichtung nötig oder geht es auch so wie im Lageplan zu sehen ?
    - Von wem bekomme ich im Hamburger Raum vernünftige Beratung und akzeptable Angebote ?
    - Brauchen wir ne Batterie ?


    Fragen über Fragen ... !


    Im Voraus schon mal ein dickes Dankeschön für Eure Unterstützung !!!


    Allen einen schönen 3. Advent
    Todai

  • SW ist eben nicht Süden.
    Die Kosten für eine Sondenbohrung ist klar 5-stellig. Das holt man i.d.R nie wieder rein. Ich würde maximal einen Grabenkollektor bauen. Ansonsten besser sehr gut dämmen, sehr gute Fenster, KWL und dann eine sehr gute und günstige LWP nehmen. Panasonic Aquarea 5KW Monoblock. Gut dämmen ist mit WP im Haus eh Pflicht.


    Speicher ganz klar weg lassen. Rentiert sich nie und ist mit WP überflüssig. Estrich und WW ist euer Speicher!


    Thema Gaube.
    Wenn die Gaube kommen soll dann baut sie jetzt sofort. Ich plane gerade selbst eine und die Kosten im Bestand liegen beim 3-6-fachen.


    Anschließend sollte man mit WP im Haus schon die 10KWp voll machen. Eine oder zwei Reihen am First sind vielleicht 3-5KWp. Das ist bei WP und dem Verbrauch schlicht zu wenig.


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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Na das ging ja flott, danke für die Rückmeldung !
    Wir hatten KfW 70 Standard angedacht ...
    Wo bekomme ich denn im Norden ein vernünftiges Angbot für ne 10kwp anlage und wieviel Fläche braucht die ?

  • Hallo Todai,
    Erstmal gut, dass ihr so früh in die Planung der PV einsteigt.


    Die Ausrichtung ist Ok. Bei SW habt ihr abends etwas bessere Erträge, wenn alle Zuhause sind, gekocht wird, der Fernseher läuft, etc. Das kann man so lassen, auch wenn der Gesamtverbrauch eventuell etwas geringer ist.


    Batteriespeicher ist reines Hobby, lohnt sich finanziell nicht.


    Unsere 99 m Erdwärmesonde hat unter 10000 Euro gekostet. Würde ich wieder machen, hauptsächlich, weil wir keinen Holzofen haben. Mit Holzofen mit Wassertasche kann man den Nachteil einer LuftWP, nämlich miserablen Wirkungsgrad bei Minusgraden, gut ausgleichen.


    Wenn der Solarstrom auch in die WP soll, muss man die WP über den Haushaltsstrom laufen lassen also keinen extra WP Zähler und WP Tarif.


    Glaube auf jeden Fall vorher klären. Macht einen Riesen Unterschied.


    Für 10 kWp braucht man knapp 40 Module a 1 m x 1,66 m. Ohne Gaube passt das. Mit Gaube muss man nochmal sehen, ob und wie es passt.


    Gruß
    Jochen



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    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Alles wichtige wurde schon gesagt habe seit letztem jahr das system lwp 800 pufferspeicher mit frischwasserstation wasserfuehrender kamin und 9.66 kwp auf dem dach,haus kfw 70 I'm einsatz. Habe fuer heizung und strom praktisch keine relevanten kosten wenn man die einspeiseverguetung gegenrechnet

  • Zitat von JayM

    Unsere 99 m Erdwärmesonde hat unter 10000 Euro gekostet. Würde ich wieder machen, hauptsächlich, weil wir keinen Holzofen haben. Mit Holzofen mit Wassertasche kann man den Nachteil einer LuftWP, nämlich miserablen Wirkungsgrad bei Minusgraden, gut ausgleichen.


    Wieviele Jahrzenhnte dauert es, bis man diese Mehrkosten wieder drin hat :?::!::juggle::roll:


    Je niedriger der Verbrauch, umso weniger lohnt Graben oder Bohrung.....(Graben kann man ja noch selber machen)


    Die runden 2000€ Anschaffungskosten für ne Pana sind schon ne Hausnummer die es zu toppen gilt.....

    54 Conergy PowerPlus 230Watt
    WR Conergy IPG S 3,4,5
    SolarLog 1000
    S0/DN30 (10/2011)