Eure Erfahrung mit dem Fronius Energy Package

  • Alles aus meinem Datenlogger auf dem Raspberry. Im Solarweb Kannst ja nur den Akkuverlust errechnen. Alles andere wird dort versteckt.

    Lese minütlich die cgi-Schnittstellen aus.

    Und für den Verbrauch hab ich mehrere S0-Zähler

  • Hi Leute,


    4 Jahre sind nun vergangen seit das FEP im Dezember 2015 installiert wurde. (mit gruseliger Gänsehaut erinnere ich mich noch an diese Odysee :-D)


    Am 9.12. war es wieder soweit :-D


    Die Werte sind wie folgt:

    Whin 5442420 Wh

    Whout 5082638 Wh

    Entspricht: 93,39 %


    Module Ladezyklen:

    1: 704

    2: 701

    3: 703

    4: 703

    5: 638

    6: 641

    4,24 kWp Fronius Energy Package 9kW - Ausrichtung: DN:25°, -30° SSO
    3,19 kWp @ Symo 3.7-3 - Ausrichtung: 90°, +60° SSW


    Panasonic G(H)eisha seit 08-2018

    ZOE Zen 22kwh 05-2019


    Commetering Zähler 05-2018

    Stromanbieter: aWATTar 01-2020


    Mitglied SFV

    Mitglied DGS


    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

  • Ich habe die Fronius Batterie verbaut inkl. Notstrom und ich frage mich gerade ob ich mit Fronius Bordmitteln das ganze so einstellen kann das die Batterie in der Nacht z.B. 20% behalt als Notstromreserve und tagsüber der Akku soweit wie möglich entladen werden kann wenn nicht genug Sonne scheint?

    Im Normalfall, ausser im tiefsten Winter, wird der Akku ja tagsüber geladen und sollte Abends auch die min. 20% haben aber falls nicht, kann man das so einstellen das er aus dem Netz lädt bis die 20% erreicht sind?


    Der min. SoC ist 8% oder?

  • Ich glaube das geht derzeit mit Bordmittel nicht, zumindest hätte ich es noch nicht gefunden.


    Mein Workaround ist einfach in der Nacht zeitgesteuert keinen Strom aus der Batterie zu verbrauchen und erst ab Morgens wieder. Funktioniert aber nur weil ich Morgens und Abends größere Verbräuche habe und damit die Batterie leer wird.


    Zusätzlich lade ich die Batterie noch manuell vom Netz auf, wenn eine höhere Gefahr von Stromausfall/Sturmwarnung ist, so wie es diesen Dienstag war.


    lg Markus

  • Du kannst den Min Wert so einstellen, dass immer 20% drin sind.


    Ich lasse aber dauerhaft 20% manchmal sogar 50% im Akku drin. (gerade im Winter) Auch am Tag. Wenn ich weiß, dass es ein grauer Tag wird, wo nichts reinkommt, dann stelle ich den unter Energiemanagement so ein.


    Also wenn du 20% einstellst, dann entlädt er sich nur bis 20% und hält die 20% auch, indem er immer mal weider kleine Nachladungen macht, wenn er 2% darunter fällt.

    Bilder

    4,24 kWp Fronius Energy Package 9kW - Ausrichtung: DN:25°, -30° SSO
    3,19 kWp @ Symo 3.7-3 - Ausrichtung: 90°, +60° SSW


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    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

  • Ja so hatte ich das bis jetzt auch immer eingestellt aber als "Sparfuchs" dachte ich mir, wenn die Sonne eh scheint dann kann man doch die letzten kWh auch noch aus dem Akku pressen wenn man weiss das er eh wieder voll wird....


    Mal ne Frage zu den Notstrom-Einstellungen generell. Wenn ich da jetzt 20% einstelle, würde er dann im Notstrom-Betrieb auf 0% runtergehen oder wo ist dann Schluß?

  • Ja so hatte ich das bis jetzt auch immer eingestellt aber als "Sparfuchs" dachte ich mir, wenn die Sonne eh scheint dann kann man doch die letzten kWh auch noch aus dem Akku pressen wenn man weiss das er eh wieder voll wird....


    Mal ne Frage zu den Notstrom-Einstellungen generell. Wenn ich da jetzt 20% einstelle, würde er dann im Notstrom-Betrieb auf 0% runtergehen oder wo ist dann Schluß?

    Glaub im Notstrom ist seit einer der letzten Updates bei 2% Schluss. Also 5% (von 7% runter) hast als fixe Notstromreserve immer drinnen. Die kannst im "Normalbestrieb" nur nutzen wenn du den Notstrom ganz abstellst.


    Und die Akkureserve kannst beispielsweise mit einem Raspberry ganz gut automatisch steuern lassen. Also Reserve über Nacht auf 20%, und dann irgendwann in der Früh auf 0 (oder eben die 7%) und zu Mittag stellst wieder auf 20%.


    Eine Sache ist dabei hald zu beachten bzw. nicht endgültig getestet:
    Bei Regeleingriffen über Modbus, und nur so kann es der Raspi vollautomatisch, wird nicht die Notstromreserve angesteuert sondern der generelle min-SOC. Wenn also dann bei gesetzter Sperre der Strom ausfällt bin ich mir nicht sicher ob dann das Inselnetz aus dem Akku Energie ziehen darf oder ob es zu Overload-Fehler kommt und es dunkel bleibt.

    Ich hab das mit einem Stromüberwachungsrelais am Raspberry gelöst, das wird dauerhaft überwacht und bei Stromausfall wird sofort die Sperre herausgenommen und der WR kann problemlos das Notstromnetz aufrecht halten.

    Ist allerdings schon etwas fortgeschrittene Programmierung und Installation. Kann aber gerne jeden dabei mit Rat und Tat unterstützen.

  • Kann man das evtl. auch mit einem Loxone Miniserver machen? Weiss das jemand?


    Wäre es denn für den Akku problematisch wenn man ihn immer oder oft tiefentlädt? Meistens sagt man ja min. sind 20% oder?

  • Kann man das evtl. auch mit einem Loxone Miniserver machen? Weiss das jemand?


    Wäre es denn für den Akku problematisch wenn man ihn immer oder oft tiefentlädt? Meistens sagt man ja min. sind 20% oder?

    Fronius hat da eh eigene reserven. 100% ist nicht ganz voll, 0% nicht ganz leer.
    mein 6kWh Speicher hat nur 4,8kWh nutzbar. also 20% Reserve sind da eh gar nicht Nutzbar als Sicherheit eingebaut.
    Nur grad im Winter wenn der Akku evtl. länger nicht geladen werden kann dann schmeckt ihm sicher 50% besser als 7%.

    Und zum Thema Loxone: die Steuerbefehle laufen über Modbus. Juraj hier im Forum hat da eben ein Script für den Raspberry oder auch Windows gebastelt. Sollte der Loxone wsl. auch irgendwie schaffen können, nur kenn ich mich da leider nicht aus.

  • Bei aktiviertem Notstrom-Betrieb kann man aber nicht weniger als 8% einstellen, zumindestens bei mir, ist das richtig? Wenn man den Notstrom-Betrieb deaktiviert, würde er bis 2% runtergehen?


    Zum Thema Loxone: Ich lese die Daten vom WR und der Batterie erfolgreich per Netzwerk (API) aus. Ich bin da leider auch kein Experte drin aber ich dachte evtl. geht da auch den umgekehrten Weg das man per API-Schnittstelle was programmieren kann. Vielleicht frage ich da mal im Loxone-Forum.