Interview mit Sputnik

  • „Die Schweizer leisteten hervorragende Arbeit, das wollen wir weiterführen“


    Im vergangenen Herbst meldete die Sputnik Engineering Insolvenz an. Die Krise des europäischen Photovoltaikmarkts hatte auch dem Schweizer Wechselrichterhersteller zugesetzt. Für die Kunden fiel damit der Reparatur- und Austauschservice aus. Ein Jahr später gibt es wieder Ansprechpartner, wenn ein Gerät defekt ist. Die Produktion läuft wieder – nun in Deutschland. Wie das gekommen ist, erzählt Mathias Mader im Interview mit dem Magazin des Photovoltaikforums. Er ist Geschäftsführer bei Solarmax, wie ein Verbund von Investoren die Gesellschaft nach Übernahme aus der Insolvenz genannt hat.



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    Mader: Sagen wir mal so: Wir helfen den Kunden, die uns jetzt das Vertrauen schenken. Da gibt’s schon Sonderlösungen, weil wir auch nicht wollen, dass unsere Partner im Regen stehen. Aber grundsätzlich haben wir die Gewährleistung und Garantien von Sputnik nicht übernommen. Aber wir können professionell reparieren und die Anlage schnell wieder zum Laufen bekommen.


    Herr Mathias Mater ist auch wesentlicher Gesellschafter und GF der RenerVest GmbH, diese ist weiter an folgenden Firmen beteiligt:


    Quelle Bundesanzeiger


    Zitat

    Magazin: Wohin streben Sie in der Forschung und Entwicklung?


    Mader: Durch die Erfahrungen, die wir in der Branche haben, wollen wir für unsere Kunden Systemlöser sein. Es geht los mit Kommunikation in den Geräten: Wie kommunizieren sie mit Energiemanagementsystemen, Haustechnik, Hausautomationssystemen.


    Da wäre etwas zu holen, wenn man die Handwerker mit ins Boot bekommt, was aber relativ teuer ist (Einstieg) und auch bedingt sehr wettbewerbsfähige Preise darstellen zu können auf der Produktionsebene (Hersteller zu Großhandel zu Handwerker > 30% Marge) . Genug Potential die notwenige Software darzustellen sollte zu finden sein. Aber auch das kostet erstmal viel Geld.


    Zitat

    Magazin: Wie hoch ist die Produktionskapazität jetzt?


    Mader: Wir sind in der Lage, im Einschichtbetrieb 42.000 Geräte pro Jahr zu produzieren. Das sind 200 Megawatt. Das können wir auf 700 Megawatt aufstocken. Das Equipment haben wir. Kurzfristig können wir nach oben skalieren.


    Das würde erstmal passen, da sie ja wahrscheinlich die Anlagen zu einem Schnäppchenpreis bekommen haben und im Moment auf der Einkaufsseite (Komponenten) es deutlich besser geworden ist.


    Ich kenne die WR nicht! Meine aber, das ein Produkt (String WR) , welches man sich zusammenstellen kann (je nach Markt) auch weit außerhalb von 'Deutsch' trotz relativ teurer Preise gut zu verkaufen sind


    Auf diesen Märkten sind Budget sehr begrenzt aber der Anspruch überaus hoch. Mit KP Zeug, braucht man z.B. in Kenia niemand mehr zu kommen, die sind schon mehr als durch!