Was passiert mit der Einspeisevergütung wenn

  • ich mein Wohnhaus verkaufe und die PVA auf dem Dach weiter betreiben möchte.
    Genügt es mit dem neuen Hausbesitzer einen Pachtvertrag abzuschließen?
    Wird dann die Vergütung mit Datum des Pachtvertrag oder mit der Erstinstallation 2011 gerechnet?
    Oder geht das überhaupt nicht ohne Verlust?


    Bei der https://www.clearingstelle-eeg.de/ habe ich keine Sachdienlichen Hinweise gefunden.


    Kann hier wer helfen.


    Gruß Collector

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20

  • Ich betreibe auch PV-Anlagen auf fremden Häusern. Wo liegt das Problem?
    Einfach den Zweirichtungszähler bzw. Einspeisegutschriftskonto behalten...
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Keine Ahnung,


    ich bin halt sehr skeptisch mit der Zeit geworden was den erhalt der Vergütung betrifft.
    Der Gesetzgeber hat ja hier und da seine Fallstricke gelegt und da ich mich nicht andauernd mit diesem Thema beschäftige
    ist meine Verunsicherung hoch.


    Muss ich da mit dem Finanzamt oder mit dem EVU Kontakt aufnehmen?


    Wie würde das in der Praxis funktionieren.
    Derzeit wird über ein Zweirichtungszähler abgerechnet.


    Muss der dann zwischen mir und den neuen Hausbesitzer aufgeteilt werden? Ich rechne den Einspeisestrom ab und der neue Hausbesitzer den Bezugstrom?

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20

  • Ja, so machen wir das in der Schweiz. Da du offenbar in D wohnst (?), kann es anders sein.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • die Vergütung richtet sich nach der Inbetriebnahme, die ändert sich nicht.
    Als ungünstig sehe ich das Beibehalten der Überschußeinspeisung bei "Anlagenbetreiber ungleich Stromverbraucher"
    Ich würde da umstellen auf Volleinspeisung, dazu brauchst du entweder einen zweiten Zähler (Einspeisezähler), oder der Zweirichtungszähler bleibt (bilanzielle Durchleitung), dann brauchst du einen Erzeugungszähler zusätzlich.
    Der muß aber nicht unbedingt in den Zählerschrank, das kann auch einer für Hutschienenmontage sein.

  • Entschuldigung,
    den vorhandenen Erzeugerzähler hatte ich nicht erwähnt, der ist ebenfalls vorhanden da ich derzeit ja auch Eigenstrom nutze.
    Kann die Zählerkonfiguration dann so bleiben?
    Ich stelle mir das ziemlich kompliziert vor, wenn der neue Hausbesitzer dann meinen produzierten Strom verbraucht.
    Wie rechnet man das Ab, oder zählt für mich dann nur noch der Erzeugungszähler?


    Wie macht man das auf Volleinspeisung umstellen? Wo muss ich das beantragen?
    Wäre mir auch lieb wenn ich einen separaten Einspeisezähler hätte, den beantrage ich dann beim Stromversorger, oder?

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20

  • Zitat von Collector


    Wie macht man das auf Volleinspeisung umstellen? Wo muss ich das beantragen?
    Wäre mir auch lieb wenn ich einen separaten Einspeisezähler hätte, den beantrage ich dann beim Stromversorger, oder?


    Du beauftragst den EdV (Elektriker deines Vertrauens) mit dem Umbau und der meldet die Änderung an den VNB.


    Oder, (ohne Umbau) wie Jodl bereist schrieb kaufmännische bilanzielle Durchleitung.


    Ob es überhaupt sinnvoll ist nur das Haus zu verkaufen und dann das Dach zu pachten ...

  • Danke für die Information.


    Zitat von donnermeister1


    Du beauftragst den EdV (Elektriker deines Vertrauens) mit dem Umbau und der meldet die Änderung an den VNB.



    Zitat von donnermeister1


    Ob es überhaupt sinnvoll ist nur das Haus zu verkaufen und dann das Dach zu pachten ...


    Ist es nicht so, wenn ich das Haus mit PVA verkaufe der neue Besitzer dann nicht mehr die Vergütung aus 2011 bekommt sondern nur die dann gültige in 2016?

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20

  • Zitat von Collector


    Ist es nicht so, wenn ich das Haus mit PVA verkaufe der neue Besitzer dann nicht mehr die Vergütung aus 2011 bekommt sondern nur die dann gültige in 2016?


    Nein, das ist nicht so :roll:

    Zitat von jodl

    die Vergütung richtet sich nach der Inbetriebnahme, die ändert sich nicht.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Oh, dann bin ich von einer ganz falschen Voraussetzung ausgegangen.


    Dann ist das für den Käufer schon interessant eine 2011 in Betrieb genommene Anlage zu übernehmen.


    Wie muss man beim Verkauf am besten vor gehen. Finanzamt, VNB informieren.... und was noch?


    Gruß Collector

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20