Planung einer 10kwp Anlage / Verständnisfrage

  • Guten Tag zusammen.


    Ich bin gerade dabei eine PV-Anlage im Bereich von 10kwp zu planen, um für die Zukunft etwas gerüsteter zu sein.


    Mein Haus hat ein Satteldach (2 Dachflächen ca. 10 x 5m). Das Dach hat eine grobe Ausrichtung Ost/West. Aufgrund einer Gaube würden 28 Module auf eine Seite passen.


    Die Module würden rechts und links der Gaube in 3 x 4 er Blocks liegen und eine Verbindung von 4 Modulen über der Gaube.


    Die unteren 6 Module links neben der Gaube haben eine minimale Verschattung im Sommer. Während der jetzigen Zeit ist die etwas höher aufgrund eines neben stehenden Hauses.


    Auf dem östlichen Dach habe ich noch 3 x 4 Module eingeplant.


    Als Wechselrichter hatte ich den SMA Tripower 10000 angedacht, da er die Möglichkeit hat, an einem (von zwei) Trackern mehr als einen String (4x) anzuschließen.


    Ich würde die ganze Sache wie folgt anschließen:


    Eingang 1: 1 x 6 Module (verschattet)
    1 x 6 Module
    1 x 6 Module (Ost)
    1 x 6 Module (Ost) alle parallel


    Eingang 2: 1 x 16 Module (West)


    Habe ich die Anschlussmöglichkeit so richtig verstanden, oder mache ich einen Denkfehler....


    Hat dieser Anschluss Nachteile und ich sollte was ändern????



    Besten Dank für eure Unterstützung...


    Grüße


    Gary

  • Im Bereich von 10KWp bedeutet knapp drunter oder gleich 10KWp, aber nicht drüber?


    Genauere Ausrichtung wäre nicht unwichtig.
    Welches Dach schaut etwas mehr nach Süden und ist damit die bessere Fläche?
    Ich vermute mal Ost, weil Du da mehr legen willst.
    Welche Dachneigung hast Du?


    Nördlich der Gaube, im Schatten der Gaube sollte man nur mit viel Abstand oder gar nix legen, wegen Schatten.


    Der WR SMA STP10000 ist recht sicher viel zu groß und unnötig teuer bei einer Ost/West Anlage.
    in der Regel ist hier 70-hart Pflicht, was bedeutet, dass ein ABB PVI7.5OUTD oder ein Fronius Symo mit 8,2KVA satt ausreichen wird. Ein SMA STP8000 würde auch passen, wäre aber teurer.
    Bei falcher DN <30 Grad kann man das evtl. am Fronius noch 70-weich fahren, um auch den Verbrauch als Nebeneffekt im Logging zu haben. Reich wird man damit aber nicht werden. Die günstigste Lösung bleibt 70-hart.
    Bei einer DN >38 Grad reicht auch ein 7KVA WR aus.


    Größter Fehler ist aber die geplante Verstringung.
    Du solltest lange Strings bauen, um das Schattenmanagement des WR optimal nutzen zu können.
    An einem 1000V WR von Fronius, ABB oder SMA kann man max. 23 Stück 60-Zeller in einem String bertreiben.
    Das wäre dann auch die beste Belegung für die bessere Dachseite.


    Bei günstigen 260Wp Modulen ergeben sich dann 15 Stück für die andere Dachseite, in Summe dann 38 Stück oder 9,88KWp.
    Mit 250Wp bist Du bei 23/17 und glatten 10KWp.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Danke für deine Antwort.


    Die Dachneigung ist auf jeden Fall recht hoch (steil). Genaue Prozentangaben habe ich nicht.


    Das Westdacht seht einige Grad (vielleicht 20-30) südlicher. Das war auch mein bevorzugtes Dach für die höhere Anzahl der Module.


    Wäre auch eine andere Zusammenstellung denkbar? Aus optischen Gründen würde ich gerne bei der eben geschriebenen Ansicht bleiben (28 West und 12 Ost)....