Planung Südwest und Nordost ?

  • Hallo,
    ich habe ein paar Fragen zur Planung einer Solaranlage.


    Auf die südwestliche Seite des Daches passen maximal 25 Module, bei einer angenommenen Abmessung von 1,7 x 1m und Quermontage.
    Bei Hochkantmontage wären es 22 Module.


    Ausrichtung ist 62 Grad Richtung Westen und 30 Grad Neigung.
    PVGis sagt bei 10% einen Ertrag von etwa 879 KWh/ KWp vorraus.



    Die gegenüberliegende Seite des Daches würde etwa 750 KWh/ KWp einspielen (Dachneigung 15 Grad).




    Jetzt zu den Fragen:


    1. Sollte man beide Dachflächen nutzen und dann an die 10KW Grenze gehen? Hierbei würde ich 25 Module auf die südwestliche Seite legen und den Rest auf die nordöstliche.


    2. Gibt es dafür passende Wechselrichter (mehr als einen wollte ich nicht einbauen), wenn ja welche?


    3. Wäre bei der 70 % Regel dann hart besser, oder besteht auch die möglichkeit von einer Weichen Regelung, wenn ja welcher Hersteller und zu welchen Kosten etwa?




    MfG


    gelig

  • 25 auf SW ist ungünstig bis geht nicht. Maximal möglich an einem 1000V WR wären 23 Stück.
    Hochkant oder quer ist egal.


    Wie hoch ist denn der Jahresstromverbrauch bei euch?
    Thema SmartMetering ab 7KWp mit zusätzlichen Kosten ist bekannt?


    23/15 oder 22/16 mit 260Wp Modulen wäre denkbar.


    Gesendet mit Tapatalk

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von gelig

    Hierbei würde ich 25 Module auf die südwestliche Seite legen und den Rest auf die nordöstliche.


    Würde ich so machen. Ein 10 kW WR mit 2 oder 3 Tracker wäre das richtige. Wenn würde ich immer weich nehmen.

    PV, BHKW, Speicher ecoBATT, Bilanzpunktregler ecoBPR, Wallbox ecoLOAD, Renault ZOE
    Rechnen hilft. Bleistift, Papier und Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern
    Oscar Perdok GmbH - Gildeweg 14 - 46562 Voerde PV, Wallboxe und mehr

  • Stromverbrauch liegt etwa bei 3500 -3900 KWh.
    Auf der Nordostseite habe ich etwa Platz für 34 Module, dann wäre man aber über 10 KW.
    Der einzige Nachteil wäre ja bei über 10 KW, dass die Einspeisevergütung etwas geringer ist, oder?
    Mit dem Smart Metering bei einer Anlagengröße über 7 KW habe ich gelesen.
    Was kommen da für Kosten auf mich zu?
    Man bekommt doch so einen hochmodernen Smart Meter Zähler eingebaut, vermutlich muss man den selbst bezahlen?



    MfG


    gelig

  • Zitat von gelig

    Man bekommt doch so einen hochmodernen Smart Meter Zähler eingebaut, vermutlich muss man den selbst bezahlen?


    Nur Kosten verursachen und nix bringen. Zuletzt bezahlt man die selbst egal wie man rechnet.

    PV, BHKW, Speicher ecoBATT, Bilanzpunktregler ecoBPR, Wallbox ecoLOAD, Renault ZOE
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  • Bei dem niedrigen bis normalen Verbrauch würde ich nicht zwingend die 10KWp bauen (über 10KWp schon mal gar nicht!!!) und auch nicht unbedingt das NO bei DN30 mit belegen. Die Nordseite wird Oktober bis März mit 0-10% ihrer Leistung vor sich hin dümpeln, weil schlicht die Sonne fehlt.

    Mein Favorit wären 25*280Wp auf SW mit genau 7KWp.
    Dazu ein Fronius Symo mit 6KVA und fertig bist Du.


    Damit dann kein SmartMetering mit Kosten von ca. 100,- pro Jahr.

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  • An die Lösung hab ich auch schon gedacht, einfach bei 7 KW bleiben.
    Kann man genau 7 KW nehmen oder muss man drunter bleiben um Smart Metering zu vermeiden?


    Bei der Wechselrichterauswahl hab ich mir mal den Fronius angesehen.
    Der gefällt mir von der Ausstattung besser als z.B. SMA da er z.B. WLAN und Datenlogger mit an Bord hat.


    Der hat ja IP 65. Ich würde ihn gerne draußen montieren, muss man da noch eine kleine Überdachung anbringen?
    Behuht die Unterdimensionierung (also die 6KVA statt z.B.7 KVA) auf der Tatsache, dass das Dach nicht optimal Südausrichtung hat und die Verluste nicht so hoch sind. Weiterer Vorteil bei Unterdiensionierung wäre der Preis.



    MfG


    gelig

  • Zitat von gelig

    An die Lösung hab ich auch schon gedacht, einfach bei 7 KW bleiben.
    Kann man genau 7 KW nehmen oder muss man drunter bleiben um Smart Metering zu vermeiden?


    Dem Entwurf nach wären glatte 7KWp noch Smartmetering frei, wenn der Rest passt ... kein Verbrauch über 6000KWh/Jahr


    Zitat

    Bei der Wechselrichterauswahl hab ich mir mal den Fronius angesehen.
    Der gefällt mir von der Ausstattung besser als z.B. SMA da er z.B. WLAN und Datenlogger mit an Bord hat.
    Der hat ja IP 65. Ich würde ihn gerne draußen montieren, muss man da noch eine kleine Überdachung anbringen?
    Behuht die Unterdimensionierung (also die 6KVA statt z.B.7 KVA) auf der Tatsache, dass das Dach nicht optimal Südausrichtung hat und die Verluste nicht so hoch sind. Weiterer Vorteil bei Unterdiensionierung wäre der Preis.


    Bin kein Profi ... ich würde ihn vor direktem Regen/Sonne schützen und vorzugsweise an einer Nordwand montieren.
    Schutz vor Diebstahl und Vandalismus?


    6KVA, weil das Gerät noch relativ günstig ist ... der 7er kostet gleich mal 250,- bis 300,- mehr, die Du aufgrund der 70% Regelung nur über 70-weich wieder rein spielen kannst ... also durch mehr Einspeisung ... das ist eher unrealistisch auf 8-12 Jahre WR Lebensdauer gesehen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
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  • So ganz von der Möglichkeit beide Dachflächen zu nehmen bin ich noch nicht weg.
    Also ich habe mich schonmal entschieden nicht über die 7 KW Grenze zu gehen.
    Wenn ich nun die Südwest Seite voll belege brauche ich eine Quermontage, also Kreuzschienen.
    Preislich macht das geschätzt schnell mal 100 EUro je KWp aus.


    Ich bringe mal eine zeite Möglichkeit ins Spiel.


    Insgesamt 28 Module zu je 250 Watt (Gesamt 7 KWp)


    21 davon Richtung Südwest.


    7 RIchtung Nordost.



    MfG


    gelig

  • Mein sicherer Grundverbrauch am Tag ist bei etwa 200 Watt dauerhaft (Bedingt durch Aquarium usw)


    Der Reiz bei beiden Dachausrichtungen ist die bessere Verteilung über den Tag gesehen.


    Man würde bei Belegung der Nordost Seite allerdings ca 30 Euro Einspeisevergütung pro Jahr verlieren, was jedoch etwas durch die bessere Eigenverbrauchsquote ausgeglichen wird.


    Anbei mal eine Skizze des Südost Dachs





    Die rote Fläche ist nicht belegbar, da hier Fenster und Solarthermie sind.



    MfG


    gelig