Messkonzept PV2011 + PV2016 + Wind + Speicher

  • Hallo zusammen,


    ich möchte 2016 folgendes realisieren:


    Bestehende PV-Anlage aus 2011 (24KWp) erweitern um eine weitere PV-Anlage (4KWp) + Windrad (3KWp) + Speicher (5,7KWh).
    Ziel wäre mit dem Strom von Wind und neuer PV-Anlage erst alle laufenden Verbraucher und dann den Speicher zu bedienen.


    Jetzt geht es in Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber um das Messkonzept. Mein Solateur schlägt Messkonzept 2 vor:



    Die Netze BW lehnt dies ab und schlägt folgendes vor:



    Ich bin Laie! Leider bin ich mir nicht sicher ob mit den aufgeführten Messkonzepten das Ziel in meinem Sinn verfolgt wird.
    Ausserdem werde ich mit dem Vorschlag der Netze BW (zumindest nach meinem Verständis) finanziell bzw. ertragstechnisch schlechter gestellt (alte Anlage 0,28 Cent / neue Anlage 0,12 Cent)


    Nun meine Fragen:
    - Sind die Messkonzepte für mein Vorhaben überhaupt die Richtigen? (mal unabhängig von der Ertragsberechnung)


    - Kann der Netzbetreiber das Messkonzpet 2 einfach ablehnen?


    Begründung: "dieses Messkonzept kann bei uns nicht abgerechnet werden und ist nicht zugelassen."



    - Was habe ich für Möglichkeiten?


    Vielen Dank schon mal an euch Profis!


    Grüsse.

  • Habe gerade wenig Zeit und von Wind keine Ahnung, was ENBW vorschlägt ist imo völlig daneben, weil du auf der alten Anlage virtuelle Volleinspeisung hast, muß die zwingend getrennt gemessen werden.
    Das Konzept deines Solarteurs ist grundsätzlich geeignet (*) und kommt ja nicht von "irgendjemanden" ;) Z4 kannst du dir sparen, Z2 hast du schon und muß so bleiben. Z6 - wie gesagt, von Wind habe ich keine Ahnungg im Prinzip sollte der aber wie Z4 entbehrlich sein, wenn es da bei Wind keine spezielle Regelung gibt (bei der Brennstoffzelle, die da vorher im Text stand wäre er zwingend nötig, da bei KWK ein ähnlicher Sachverhalt gitl wie bei deiner Altanlage)
    Der einzige Nachteil beider Anordnungen ist, daß dir eine Einspeisung aus dem Speicher mit der geringsten Vergütung vom Wind bezahlt wird. Macht aber sowieso kein Mensch bzw. höchstens marginale Mengen, aber grundsätzlich ist da ein Problem und ich sehe nicht, wie man das lösen könnte. Wenn FNN das so vorschlägt, wird das schon akzeptabel sein.
    Wenn ENBW das nciht abbilden kann, kannst du imemr noch selbst Rechnungen schreiben. Nur blöd, daß du rücklieferung aus der Altanlage hast, da liefert formal der VNB, der dann wohl auch die Rechnung stellen will.


    (*) der BDEW sagt, daß das genügt und ENBW sollte da Mitglied sein; die sagen auch, daß der Betreiber das Meßkonzept festlegt ;)