Private Leistungen meinem PV-Unternehmen in Re. stellen ?

  • Gegebenheiten: PV-Anlage auf eigenem Dach des EFH, Verzicht auf Kleinunternehmerregelung.


    Ich bin nicht gerade firm in Sachen Steuerfragen. Aber bei Überlegungen zur Besteuerung der selbst verbrauchten PV-kWh (USt auf den Direktverbrauch und Bewertung der Privatentnahme bei der ESt) sind mir folgende Fragen gekommen.


    Ich bin ja gleichzeitig Privatperson und Unternehmer (Personalunion).
    Mein neu gegründetes (steuerliches) Unternehmen hat zu Beginn ja keinerlei eigenes Vermögen.
    Die Geldmittel für die Begleichung der Herstellungskosten erhält es von mir als Privatmann.
    Außerdem gewähre ich ihm die Nutzung meines Eigentums (Dachfläche, Stromanschluß, Betriebsstrom, Leerrohre, Platz, Arbeitszeiten für Mithilfe, Buchhaltung, Steuerbearbeitung, ...).


    Wenn ich nun einerseits auf die von mir entnommene und privat verbrauchte Energie Steuern bezahlen muß, wieso können dann meine privaten Leistungen für das Unternehmen prinzipiell nicht genauso angesetzt werden ?
    (Auch wenn diese dann wiederum Einnahmen bei der Einkommensteuer bedeuten. Schmälern aber den Unternehmensgewinn also auch meine ESt.)
    Oder gilt hier wie so oft auch das Prinzip "Steuern zahlen darf man, aber Steuern reduzieren nicht."?

  • Was soll das denn bringen?


    Nur mal theoretisch der Fall Du könntest Dir selbst eine Rechnung schreiben ... oder nehmen wir besser Deine Frau, wenn der z.B. das Haus und damit das Dach gehört.


    1,- Dachmiete stehen irgendwo als Ertrag in der ESt der Frau
    1,- Dachmiete mindern den Gewinn der PV in der EÜR


    Die EÜR fließt aber wieder zurück in die ESt ... ergibt in Summe Null ... nur Arbeit und Zeitverschwendung ... eine Schnapsidee. :wink:


    Oder willst Du die USt aus dem Euro ziehen? :lol:

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von krebs8

    Oder gilt hier wie so oft auch das Prinzip "Steuern zahlen darf man, aber Steuern reduzieren nicht."?


    Ersteinmal solltest du Dich freuen, das dein Unternehmen Gewinne erwirtschaftet.
    Durch "sinnvolle Ausgaben" lassen sich Gewinn und Steuern reduzieren.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

    Einmal editiert, zuletzt von machtnix ()

  • Hi,

    Zitat von seppelpeter

    Oder willst Du die USt aus dem Euro ziehen? :lol:


    Das funktioniert aber auch nur, wenn die Frau ein Einzelunternehmen zum Zwecke "Dachvermietung" beim FA ohne Kleinunternehmerregelung angemeldet hat, um überhaupt Mwst. in Rechnung stellen zu können.


    Dass sie dann auch den ganzen Zirkus bzgl. Ust-Erklärung hat, ist ja klar...


    Also lass es, merke, Umschichtung von Geld (beliebiger Menge) innerhalb einer ESt-Erklärung bringt nix, des einen Ausgabe ist des anderen Einnahme.


    Außer man wohnt z.B. bereits im noch nicht eigenen Haus (z.B. vorgezogenes Erbe) und die gezahlte Pacht an den echten Besitzer hat in der ESt.-Eklärung (vorzugsweise Rentner) keine/weniger Abzüge.


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


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