LiFePo keine Grundlast mehr mit AeConversion

  • Hallo bin neu angemeldet im Forum und begrüsse alle!
    Habe durch stöbern im Forum für jemand anderen ein Häuschen mit einer kleinen Inselanlage beglückt.


    Bin Besitzer eines Elektromotorrades mit 20 Stück LiFePoe 40AH Winston Akkus in Serie geschalten = 72,6 Volt


    Ist folgende Idee sinnvoll oder hab ich mich in einem Gedankenexperiment verlaufen?


    Dünnschicht Solar die sehr günstig zu haben sind, mit gesamt 700 Watt Leistung danach Tracer 3215RN oder 4215RN (Leerlaufspannung bis 150 Volt) mit denen eine 24 Volt 100 Ah Akkubank (Bleiakkus sind vorhanden) geladen werden.


    An den Akkus ein Wechselrichter auf 220 Volt
    z.B. Waeco PP1004 (maximal 1000 Watt)
    oder lieber Victron 24/1200 (maximal 1200 Watt) der leiser ist, bin ziemlich geräuschempfindlich....


    Am Wechselrichter hängt das Ladegerät des Elektromotorrades (726 Watt) und lädt das Elektromotorrad.


    Am Elektromotorrad hängt ein Microwechselrichter von Aeconversion inv500-90-eu-plc und versorgt jenen Stromkreis an dem Laptop (70 Watt) und TV (40 Watt) sowie Led Beleuchtungen (10 - 70 Watt) und vielleicht andere "Kleingkeiten" angeschlossen sind. Einzig eine Schaltung um die doch sehr teuren Winston Akkus nicht zu tief zu entladen werden muss noch her.


    Auf diese Weise müsste ich doch fast die gesamte Grundlast vom Hals haben, rückspeisen will ich nicht unbedingt, zumindest vorerst nicht.


    Taugt die Konstruktion was oder wirds nur teurer Rauch weil alles abbrennen wird? Dass Gleichspannung in dieser Grössenordnung durchaus lebensgefährlich ist bin ich mir voll und ganz bewusst und ich habe nicht vor den nächsten "Darwin-Award" zu gewinnen.


    Danke für Anregungen und Kritik sowie Anregungen oder Verbesserungsvorschlägen

  • Hallo und Willkommen im Forum.
    Warum der Umweg über das Elektromotorrad? Das hat aber schon jemand vor dir entwickelt http://www.photovoltaikforum.c…wtopic.php?f=137&t=104791 wenn auch mit speziell modifizierten WR und sogar dreiphasig.
    Ich bezweifle, daß Dünnschicht die richtige Wahl ist, das drumrum wird bei Inseln schnell teurer, als normale Module mit recht preiswertem Laderegler zu nehmen. Aber gib es zu - du hast sie schon ;)

  • Hi


    Danke für schnelle Reaktion, Dünnschichtsolar habe ich noch keine aber die Motorradbatterien mit knapp 3 kw/h Kapazität sowie 2 alte Bootsbatterien a 100Amp, mein Gedanke war es die LiFePoe´s nutzen zu können um zeitversetzt oder eigentlich ganztägig keine Grundlast mehr zu haben. Mein Haus ist winzig mit gerade mal ein paar Stromkreisen.


    Bezüglich teuer, ist auch Lust am Basteln, Tracer gute 200 Euro, Waeco 300 Euro, Aeconversion unter 300 Euro, 700 Watt Dünnschicht ca 350 Euro, fette Kabel 10² sind auch ca 30 Meter da. Also werde ich voraussichtlich samt Bier und Elektrikerfreund unter 1500 bleiben, könnte sich in 6 bis 7 Jahren amortisieren.


    Wo überall mache ich Fehler?


    Danke

  • Wenn du Dünnschicht 700W für 350 € kaufst machst du den größten Fehler.....


    Halt - ich hab noch Dünnschicht hier - bekommst 800 W für 350 €...... :lol:


    Wo bekommst du denn einen AE500/90 PLC für unter 300 € ?

    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    Wer mehr zum DC Speicher wissen will erreicht mich per PN !

  • Moin dan1941300,
    schau mal in dieses Wiki (wurde von Leuten hier im Forum gemacht) http://wiki.polz.info/doku.php ; da ist auch irgendwo aufgezeigt, wie man berechnet (abschätzt?), wie teuer es ist, eine kWh durch einen Akku zu schicken (kann man als Kosten durch Verschleiß bezeichnen). Am billigsten geht das immer noch mit Flüssigsäure-Blei-Batterien (mindestens um den Faktor zwei günstiger). Nimm also den LiFePo zum durch die Gegend düsen und zu sonst nichts.


    Auch die Reihenfolge PV über LR auf Bleibatt über WR auf Ladegerät von dort in den LiFePo bringt so viele Verluste, dass sich das nicht wirklich lohnt. Wenn du etwas Sinnvolles machen willst, dann lass das Moped am Netz und bau dir eine kleine Insel, die mit 12 Volt DC funktioniert (zumindest Licht, Laptop und Lala kann man damit machen).

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Danke für Antworten


    http://www.hesse-ohg.de/AEConversion-INV500-90-PLC 248 Euro plus Versand
    wegen Preis für Dünnschicht ist mir klar dass ich eventuell auch viel mehr als als 700 Watt für 350 Euro bekommen kann :danke:


    Die vielen Wandlungsverluste sind mir klar, die LiFePo sollen aber ruhig gefordert werden, ist ein gleichzeitiger Test fürs BMS, das Motorrad wird leider fast nicht bewegt, nur immer wieder Erhaltungsladungen.
    Ich denke dass bei meinem Anforderungsprofil die Akkus nie in die Nähe einer Tiefentladung kommen werden, ausserdem soll diesbezüglich ohnehin noch eine automatisierte Abschaltung eingebaut werden. Wenn ich alles auf Blei aufbauen wollte müsste ich zig Bleibatterien nachkaufen, die LiFePo habe ich aber schon.


    Danke

  • Hallo nochmals
    danke für die ersten schnellen Reaktionen leider kam nichts mehr nach.


    Nachdem die vielen Wandlungen anscheinend mißfallen, weiß jemand vielleicht eine Möglichkeit die 20 vorhandenen Winston LiFeYPO4 Akkus a 40 Ah in Serie verschaltet sinnvoll zu nutzen. Die Serienschaltung möchte ich auf keinen Fall auflösen, da das Fahrzeug weiterhin jederzeit betriebsbereit sein soll. Während den Ausfahrten sind alle Verbraucher ausser Kühlschrank ausgeschaltet.


    Den Umweg über die Bleibatterien habe ich gewählt um das Original Ladegerät verwenden zu können UND weil ich keinen Laderegler gefunden habe der mir geeignet erschien vielleicht weiss jemand von euch was geeignetes.


    Danke


  • hab ich das nun richtig verstanden?
    du moechtest den lifepo landen UND auch entladen koennen, also als speicher nutzen?
    ... eine bleibatterie... nur laden ueber pv und damit die lifepo laden?


    puh, pv mit mppt-lader auf blei auf wechselrichter auf netz-lader lifepo auf wr zum verbraucher


    ist das so richtig?


    der lifepo-block hat ein eingebautes bms?
    welcher ausgangsspannung macht dein netzlader fuer lifepo??

    sonnige gruesse aus THAILAND,
    towa


    1. Off-Grid SMA SMC6000TL + SMA Island 6.0 - Lifepo4 48V, 320Ah - 6.5 kWp (NOTC)
    2. Off-Grid PIP2424MSX - 2.0 kWp (NOTC) - Lifepo4 25V, 400Ah

  • Vorab bin ich nicht ganz von der Sinnhaftigkeit des vorhabens überzeugt.
    denoch dieser kann 72v
    http://prismsolar.co.uk/shop/c…-hypervoc-technology.html
    Meist ist es ja so das bei Lipobatterie die Ladeelektronik onbord ist.Das heist das sogenannte Ladegerät
    ist meist nur eine Konstantstromquelle.
    mit einem stepup könnte man auch 72v von 24v erzeugen.
    http://www.ebay.de/itm/2616766…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
    Da aufspeisen ins netz ohne anmeldung nicht gerade legal ist
    wäre auch dafür das du dir eine Teilinsel mit einem InselWR aufzubauen.
    z.b dieser der hier sehr beliebt ist.
    kann den ganzen kleinen haushalt versorgen bis 2400w und falls mehr benötigt schaltet er einfach Netzstrom
    mit bis 6000w durch.(Herd oder andere Verbraucher kann man ja am Netz belassen)
    Integrieter Solarregler bis zu 145v Eingangsspannung.
    Einfach 2 der Bootsbatterien zu 24v in serie und gut.
    http://www.ebay.de/itm/1311345…3D131134538114%26_rdc%3D1
    (letsdoit verkauft die hier gerade günstig)

    PIP 2424HS an 750Wp 3xShinsung Black Mono250 +1,5Kwp (6xShinsung Black Mono250)
    an FPS 100/50 an Bluebatt 24v 465Ah

    EA Sun ISolar SMV III 3K

    EA Sun SP 3K-24
    Siliken 3,3i 3,25Kwp 13xShinsung Black Mono 250
    VW T4 mit Evective 2000w + Varta 110Ah +0Wp

  • Danke für Antworten, das Ladegerät sagt Output 726 Watt 10 Ampere,
    genaueres bezüglich Hersteller weiss ich momentan nicht bin auf Urlaub und nicht zu Hause.


    Midnite Classic klingt interessant muss ich mir genauestens ansehen in bezug auf LiFeYPo4 scheint aber beim überfliegen des Manuals alles frei programmierbar zu sein Vielleicht hat jemand Erfahrung mit 20s


    Eben weil ich Angst um die Akkus habe, habe ich als erstes an die Solar zu Blei 24 Volt zu Ladegerät zu LiFeYPo4 72 Volt zu aeconversion zu Netz gedacht, lieber viele Wandelverluste als Verlust der Akku's :mrgreen:


    Problematik mit Rückspeisen: habe ziemlich neuen Zähler weiss nicht ob er "rückwärts" laufen würde bin in Österreich falls dies auch wichtig ist.