min. Strombezüge - Anbieterwechsel

  • Hallo,


    das Thema ist doch sehr komplex, so richtig steige ich da noch nicht durch, denn ich verstehe nicht, warum das so wie Du es sagst machbar ist, wie es jetzt aber vorhanden ist, kein Einrichtungszähler verbaut werden darf.


    Zu der Geschichte mit der Förderung der 2010er Anlage mit Eigenverbrauch. Ich habe letztes Jahr im Mai den HT/NT Zähler wechseln lassen und meinen E.ON Heizstromvertrag gekündigt. Was danach los war, das kann ich Dir gar nicht hier wiedergeben.


    Es kamen Rechnungen, die spotteten nur so vor Hohn, zuletzt sogar solche, dass ich monatlich fast 500 Euro Abtrag für den Strombezug zahlen sollte (also meine Einspeisungsvergütung als Verbrauch).


    Zig Schreiben (ich habe den ganzen Ordner voll) - in die Grundversorgung rein, aus der Grundversorgung raus, zum anderen Anbieter, der sagt, ich habe noch NT, zum erneuten Anbieter, der kann nicht liefern wegen NT - wieder Grundversorgung - Anwalt eingeschaltet, inzwischen 5 Vertragsnummern bei E.ON - kein Wechsel möglich - Anwalt bat an, sich gemeinsam zusammenzusetzen - abgelehnt von E.ON - 500 Euro sind im Monat zu zahlen und fertig (hatte vorher einen Verbrauch von 100 Euro) - dann kam 7 Monate später ne Rechnung von der BEV (Bayerische Energieversorgung), sie hätten doch geliefert, ich hätte zu zahlen, Inkasso bla, bla, bla - ich bin so müde und da sollen diese Leute das vernünftig hinbekommen mit der Vergütung des Eigenverbrauches der 2010er Anlage - ich glaube, ich lasse es lieber.


    ... nix kriegen die hin.


    Mike


  • Das ist überhaupt nicht schwer. bei zwei parallelen Zählern direkt am Netz des Betreibers, so wie es jetzt wohl ist, könnte über beide Zähler ein Verbrauch und da du zwei PV-Anlagen hast findet auch über beide Zähler Einspeisung statt.
    Nach Umbau kann nur noch über einen Zähler bezogen werden und daher ist nur ein Zweirichtungszähler erforderlich. Der Zähler der Altanlage wird zum Unterzähler und braucht nur ncoh die Erzeugung zu messen. Daraus kann man alles berechnen.

  • ... ich habe ja denen angeboten, 2010er Zähler weg und einen Einrichtungszähler mit oder ohne Rücklaufsperre dann zu verbauen, das war doch auch, das was du vorgeschlagen hast.


    Wurde aber abgelehnt.


    Mike

  • Zitat von sound-around

    ... ich habe ja denen angeboten, 2010er Zähler weg und einen Einrichtungszähler mit oder ohne Rücklaufsperre dann zu verbauen, das war doch auch, das was du vorgeschlagen hast.


    Wurde aber abgelehnt.


    Mike


    Wenn das Messkonzept geeignet ist, die nötigen Größen zu erfassen bestimmst du als Anlagenbetreiber wie es aussehen soll. Der Netzbetreiber muss das dann akzeptieren. Hier könnte die EEG-Clearingstelle helfen. Die Schlichtungsstelle Energie schlägt doch genau diese Umstellung vor. Aber für die 50 Euro vorgeschlagenen Zuschuss würde ich nicht die Grundversorgung in der Vergangenheit anerkennen. Beauftrage einfach deinen Elektriker mit dem Umbau der Messung der soll dafür einen Schaltplan anfertigen, Zählerstände zum Zeitpunkt der Umstellung erfassen und dokumentieren und dann ab damit als Info an den Netzbetreiber. Den einen Zweirichtungszähler kann der dann tauschen oder auch nicht.

  • ... der Netzbetreiber hat es abgelehnt unter dem Vorwand "diskrimininierungsfreier Zugang". - ich suche noch ein pdf raus und poste es.


    Mike

  • ... hier ist erst einmal die Stellungnahme von Westfalen Weser, dass die kaufmännische-bilanzielle Weitergabe komplex und nicht mit einfachem ablesen zu machen ist.

    Dateien

    • ww3.pdf

      (113,25 kB, 109 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • ... ich mache das mal, vielen Dank.


    Jedoch werde ich niemals der Grundversorgung zustimmen, die Presse wird demnächst auch berichten über meinen Vorgang.


    so long
    Mike

  • Zitat von sound-around

    ... hier ist erst einmal die Stellungnahme von Westfalen Weser, dass die kaufmännische-bilanzielle Weitergabe komplex und nicht mit einfachem ablesen zu machen ist.


    Ich kann hier keine Ablehnung herauslesen. Nur bisschen Panikmache, dass was bei der Abrechnung schief laufen könnte.


    Auch aus dem anderen Schreiben kann ich keinen Grund erkennen die Umstellung nicht vorzunehmen. Der Einrichtungszähler als Unterzähler muss eine Rücklaufsperre haben, da hat der VNB recht.