Bei großem Dach mehr als 10KW bauen

  • Hallo


    Ich habe ein 5 Grad geneigtes 280m2 Blechdach ohne Verschattung.
    Ist ein Privat Haus mit ca. 9000 - 10000 KW Stromverbrauch im Jahr.
    Grundlast ist 500 Watt 24 Stunden und der Rest einfach Kochen, Sauna, Rechner usw.


    Soll ich nun bei den 10KW bleiben und viel selber verbrauchen und keine EEG zahlen.
    oder lieber das Dach vollmachen und viel Strom verkaufen
    Start der Anlage wäre Januar 2016


    Sollte ich wichtige Angaben vergessen habe, einfach fragen.

  • Moin


    Bei Deinem Verbrauch kann man durchaus auch über eine größere Anlage nachdenken. Mit größer mein 9ich aber nicht 10. etwas oder 11 kWp ein paar mehr kWp sollten es schon sein.
    Bei dementsprechender Größe kann sich es auch mit der EEG -Strafabgabe rechnen.
    1. Bei größeren Anlagen sind die Systemkosten im Verhältnis geringer.
    2. Der Autarkie-Anteil ist größer

    Grüße von der Nordsee


    Olaf Harjes


    Harjes Elektrotechnik Am Hillernsen Hamm 39 26441 Jever FON 04461 3315

  • Zitat von Serin

    Würde ich auch sagen, wenn du so ein großes Dach hast kann es sich tatsächlich lohnen das Dach vollzumachen.


    Naja, bei "voll machen" sind wir bei dem Dach dann bei 40KWp ... mal abgesehen vom Budget des TS ... bis 30KWp ist eine Marke, die man vielleicht nicht überschreiten sollte, sofern das Netz vor Ort dies oder mehr überhaupt problemlos erlaubt.
    Ab 30KWp wird ein zentraler NA-Schutz fällig ... der kostet Extra.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ich gehe mal davon aus, daß die Sauna eher erst Abends genutzt wird?
    Du solltest mal dein Stromverbrauch anteilig zu deinen Verbrauchern aufteilen und dann abschätzen wie viel davon mit Solarstrom abgedeckt werden kann. Heizung und Warmwasseraufbereitung falls elektrisch nehmen da schon einen großen Anteil.


    Gruß
    Thomas

    9,99KWp Yingli 270W Ost/West, SMA9000TL-20, Home Manager.
    48V 775Ah Bater an 2 Victron Multigrid
    2,7KWp Axitec AC-300M/156-60S Südausrichtung
    Victron BlueSolar 150/60-Tr

    Panasonic Aquarea 9KW Split

    Vectrix VX-1

  • Zitat von seppelpeter

    Naja, bei "voll machen" sind wir bei dem Dach dann bei 40KWp ... mal abgesehen vom Budget des TS ... bis 30KWp ist eine Marke, die man vielleicht nicht überschreiten sollte, sofern das Netz vor Ort dies oder mehr überhaupt problemlos erlaubt.
    Ab 30KWp wird ein zentraler NA-Schutz fällig ... der kostet Extra.


    Yep, voll machen war hier das falsche wort, sorry, hab ich so drin ^^ Wer hat schon ein DAch für 40 kWp :-P

  • Da die EEG Vergütung zur Zeit ja nur sehr langsam oder gar nicht sinkt, könnte man auch erst 10KWp Module und UK für 20KWp bauen und dann in 11,x Monaten nochmal 10KWp dazu legen ... WR jetzt schon auf 20KWp auslegen. Muss nicht zwangsläufig günstiger sein, aber erspart dem Betreiber den Zinnober mit der EG Umlage.


    In den 11,x Monaten kann man dann...

    Zitat von stromsparer99

    Du solltest mal dein Stromverbrauch anteilig zu deinen Verbrauchern aufteilen und dann abschätzen wie viel davon mit Solarstrom abgedeckt werden kann.


    ...betreiben.


    Der Sprung von 20 auf 30KWp dürfte keine große Steuferung mehr beim DV bringen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hallo


    Die Sauna wird natürlich im Winter und Abends genutzt. Auch wird im Winter eher abends wenn es dunkel ist gekocht.
    Im Winter läuft eine Gastherme als Heizung. Nur die Umwäzpumpe und die KWL (Lüftung im Haus) läuft immer.
    Sprich ich denke im Winter wird man eher mehr Strom brauchen als im Sommer.
    ( Im Sommer ist man mehr draussen, keine Heizungsumwälzpumpe, keine Sauna, kein Licht, da länger hell usw.)
    Sprich da wo man den Strom brauchen würde ist keiner da. Würde das dann wieder für eine 10KW Anlage sprechen, weil man den Eigenverbrauch eh nicht optimieren kann. Speicher sind ja noch zu teuer und würden übern Winter ja auch nichts bringen.


    Im Sommer schalte ich die Gas-Heizung aus und nutze meine Warmwasserwärmepumpe. Das wäre wieder günstig für Photovolaik.


    Sehe ich das richtig aus den Reaktionen und aus anderen Forumsbeiträgen, dass es von sehr vielen Faktoren abhängt.
    Nicht nur der Eigenverbrauch sondern auch wie sich alles in 20 Jahren entwickelt ( Umlagen, Abgaben und vieles mehr)


    Sprich so wirklich lohnen tut sich das nicht. Sprich es muss schon sehr viel passen, damit am Ende ein vielleicht kleiner Gewinn rauskommt. Also wenns um Geldverdienen geht, dann lieber nicht in eine größere ( sprich Richtung 20kw) Anlage investieren.
    Der grüne Aspekt ist ja wieder was anderes.

  • Zitat von toremember

    Im Winter läuft eine Gastherme als Heizung.


    Meine Empfehlung: unter 10 kW bleiben und ein 1kW-Mikro-BHKW für den Winter sowie Frühjahr und Herbst. Ob ein Batteriespeicher in Frage kommt kann man ja auch mal prüfen. Als erstes braucht mal mal eine Idee wie die angestrebte Lösung aussehen soll und welche Umsetzung die wirtschaftlichste ist. Bei der Kosten-Nutzen-Analyse sollte man auch alle Fördermaßnahmen in Betracht ziehen. Auch die steuerliche Seite ist nicht zu vernachlässigen.

    PV, BHKW, Speicher ecoBATT, Bilanzpunktregler ecoBPR, Wallbox ecoLOAD, Renault ZOE
    Rechnen hilft. Bleistift, Papier und Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern
    Oscar Perdok GmbH - Gildeweg 14 - 46562 Voerde PV, Wallboxe und mehr

  • Was ist eigentlich die Ursache für die hohe Grundlast? Wie viel Strom wandert im Winter in die Sauna? Alte HH Großgeräte im Einsatz?


    Da in neue Geräte investieren zahlt sich am schnellsten aus.


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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
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