Off Grid BHKW + PV bzw. Alternative für Tiny House

  • Hallo Forum,


    Falls ich hier falsch bin, bitte Verschieben, ich war mir nicht zu 100% Sicher wohin ich mit meinen Anliegen soll.


    Meine Lebensgefährtin und ich Spielen mit den Gedanken uns ein Tiny House (Bauwagen, Haus auf Hänger, Mobile Home, whatever) zu Bauen (lassen), wichtig bei der ganzen Aktion wäre uns aber das wir Off Grid sind, soll heißen das wir die Location wechseln könnten, falls es uns nicht mehr an unseren Platz gefällt. Auch wollen wir uns kein richtiges Haus Bauen oder Mieten.
    Anfänglich soll das Tiny House nur als Wochenendhaus bzw. Ferienhaus dienen, damit der Umstieg auf so ein kleines Gebäude mit sehr wenig Lagermöglichkeiten nicht zu kraß ist.


    Für PV Module ist ja auf so einen kleinen Dach kaum Platz, auch wissen wir ja noch nicht wohin es uns ziehen wird, des weiteren haben wir auch Elektrogeräte, auf diese wir nicht Verzichten möchten, weswegen ich mich nach einer Lösung umgeschaut habe. Z.b. einen Generator der bei zu wenig Akkuleistung bzw. Automatisch Anspringt wenn bestimmte Stromfressende Geräte eingeschalten werden.


    Ich habe hier mal eine Auflistung unser momentaner Geräte gemacht:


    Gerät | Verbrauch | Eingeschaltet Zeiten
    Waschmaschine 2200 Watt 1 - 2 x 5 h wöchentlich
    Spülmaschine 2400 Watt 1 x 1,5 h Täglich
    IT (Telefon, PC, Router, NAS usw.) 200 Watt 24 / 7
    Licht (LED) 50 Watt 8 h Täglich
    TV, Radio 100 Watt 4 h Täglich
    Lüftung inkl. Wärmetauscher 0006 Watt 24 / 7
    Heimkino 500 Watt 3 h wöchentlich
    Sonstiges (Grundlast) ? <- da habe ich leider keine Ahnung, bei uns läuft relativ wenig auf Stand by und so was wie die Gas Heizung kann ich leider nicht messen.


    Die Werte sind von den Maschinen abgelesen und Teils Gemessen / Geschätzt und solche Geräte wie Spülmaschine, Waschmaschine sollten ja, wenn die gleich an die Warmwasserleitung kommen auch weniger Strom Verbrauchen. Da habe ich leider nur keine Erfahrung mit. Da es auch ein bißchen dauert bis auch so ein kleines Haus steht, werde ich bis dahin bestimmt auch teilweise neue Stromsparendehre Geräte haben, vor allen im Heimkino und IT Bereich.


    Herd und Kühlschrank würde ich mit Gas Betreiben wollen. Alles unwichtige habe ich mal außen vor gelassen wie Toaster, Wasserkocher und Kaffeemaschine usw, die kann man ja alle durch einen Backofen z.b. ersetzen.


    Jetzt zu meiner Frage, würde ich so eine Menge Energie mit einen Nano / Mikro BHKW decken können? Interessant wäre das ja für mich weil ich auch noch Warm Wasser brauche, oder bin ich hier auf den falschen Dampfer? Und kann jemand grob was zum Preis einer solchen Anlage inkl. Akkubank und PV Modulen sagen?


    PS: ich brauche (noch) keine Geräte Vorschläge, mir ginge es bisher nur um die Machbarkeit.


    Vielen Dank fürs Lesen. :)

  • Stellt sich die Frage, wo die Energie herkommen soll, bei einem mobilen Haus. Du gehst von ca. 30kwh Verbrauch die Woche aus. Das wären ungefähr 3m³ Gas oder 3l Heizöl, bzw. Benzin oder Diesel. Dazu kommt noch die Energie fürs warme Wasser. 1W heizt ungefähr einen Liter um 1 grad auf. Willst Du also täglich 25l 45° warmes Wasser (wo soll das Wasser herkommen?) benötigst Du nochmals bei 10° Wassertemp. 25*30 0,75kwh, sagen wir eine, also in der Woche 7, damit sind wir mit Rundung bei 40kwh gelandet. Dü benötigst also auch einen Gas oder Öltank, oder eine Stromanschluss (Campingplatz).
    Prinzipiell solltest Du das mit einem entsprechenden Generator abdecken können, am besten mit Wasserkühlung fürs warme Wasser. Eine 2- 3kw Maschine sollte reichen. Wobei Generatoren auch noch Verluste haben. Die 40kwh waären ja eigentlich nur 4l Diesel in der Woche, aber siehe unten:


    Ich würde da vielleicht über so etwas nachdenken, eventuell kann man den auf Wasserkühlung umbauen:


    http://www.ebay.de/itm/2-2KW-D…7f7a67:g:A~gAAOSwqu9U1igm


    Unter Vollast braucht der 1,1l und produziert 2,2kwh, er müsste für die 40kwh also rund 20Std. die Woche laufen, was 20l diesel wären. Wenn der Umbau auf Wasserkühlung gelänge, sähe dies wohl deutlich besser aus, da die Abwärme genutzt werden könnte. Laut sind die auch noch....

    Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
    PoorMan'sTesla=PMT=Renault Fluence und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter...

  • Es gäbe da noch Brennstoffzellen für den Campingbetrieb(Propan Liefern aber nur max 120wx24 Std.
    Allerdings befürchte ich im Winter (wenn alles auf Gas läuft lästiges fast tägliches wechseln von Gasflaschen?
    Rechne mal bei GS und WM 1Kwh per Wäsche/Spülgang.

  • Hallo,


    die Machbarkeit hängt an deutlich mehr Aspekten als der Energieversorgung - der benötigte Kompromiss zwischen mobil und Gewicht wäre hervorzuheben, ebenso deine Flexibilität bezüglich "auf welchen Komfort kann ich nicht verzichten".
    Für wirkliches mobilsein wirst du einiges Abspecken/überdenken müssen - sonst sehe ich eher einen 12m-Zirkuswagen mit >16t.
    Sämtliche Reservoirs wie Wasser-/Abwasser-/Sprittanks bis hin zum Akku drücken heftig aufs Gewicht.


    Den Gedanken an ein Diesel-BHKW würde ich mir gleich abschminken - zu laut & zu schwer!
    Wirklich mobil verlangt nach sowas Link von der Richtung her, da du auf viele Betriebsstunden kommen wirst (sehe ich bei dir auch im Sommer so...)... ;)


    Der Kühlschrank zB ist ein perfekter elektr. Sommer-Überschuß-Verbräter, der nach aussen (unter) das mobil gehört, damit er im Winter von der Umwelt gekühlt wird. Mit Kältespeicher + TEC-Steuerung, die Überschuß erkennt und für 24h speichert (egal ob von PV oder BHKW)...


    Preislich bei "Bauen lassen" - kann man ja so nur wild schätzen - sehe ich eine sechsstellige Zahl, mit Tendenz auf keine 1 als erste Zahl in der Reihe :twisted:

    3,2 kWp PV mit 7kWh LiMn + 11kWh Blei

  • Hallo Froggy,


    lass dich mal von den professionellen Schwarzsehern hier nicht entmutigen, bist ja nicht der Erste der auf sone Idee kommt, es soll ja auch welche geben die das sogar gemacht haben ...
    Wenn du zum Beispiel eine 8 meter lange Wohnkabine hast kriegst du da 8 300Wp module drauf, das sind 2,4 Kwh das ist kein Pappenstiel. die angegebenen Verbraucher deckst du damit locker. Dann guckst du dass die Zugmaschine auf 24V läuft und schon kannst da hervorragend eine PzS Batterie anschliessen die beim Fahren geladen wird.
    Die Solarinstalation ist da das kleinste Problem, hast du denn schon ein Basisfahrzeug im Auge ? Schon jemand der dir was baut ?
    Ich habe mir über dieses Thema ausgiebig Gedanken gemacht und ein System eine Wohnkabine zu bauen ausbaldovert, was auf dem Markt in dieser Richtung angeboten wird finde ich schlicht unüberzeugend und masslos teuer. Ich baue für wenig Geld eine abnehmbare, stabile und extrem isolierte Kabine. Der grosse Feind im Mobilheim ist die Hitze ..
    Mein Traumziel wäre gewesen eine 4x4 Zugmaschine zu haben (die hab ich auch) und dann einen einachshänger mit einem 8 meter koffer drauf. Das ist meines Erachtens die beste Kombination. Ohne 4x4 würde ich garnicht anfangen, brauchst du zwar nur auf sagen wir mal 2% der Strecke, aber die 2% machens aus ..


    :idea:

    720 wp - 700 Ah Pzs - PR 3030 - Xantrex Prosine 1800i

  • Hallo, ui gleich so viele Antworten :danke:


    Zitat von relativ

    Es gäbe da noch Brennstoffzellen für den Campingbetrieb(Propan Liefern aber nur max 120wx24 Std.
    Allerdings befürchte ich im Winter (wenn alles auf Gas läuft lästiges fast tägliches wechseln von Gasflaschen?
    Rechne mal bei GS und WM 1Kwh per Wäsche/Spülgang.


    Vielen Dank, gucke ich mir mal an.



    Vielen Dank, über den BW Generator bin ich auch schon gestolpert, der soll sich aber leider nicht oder nur schwer auf Wasserkühlung umbauen lassen.



    Auch dir ein Dankeschön, mit Mobilität meinte ich eher das ich mit wenigen Handgriffen meinen Kram packen kann. Es soll also nicht alles in den 12m Zirkuswagen passen, ich möchte nicht jeden Tag woanders hin fahren können. Ich möchte einfach meinen Kram packen und mich woanders niederlassen können. Also es kann neben dem Tiny House ruhig ein größerer Gas Tank oder ein weiterer Bauwagen mit weiteren Kram stehen. Wenn wir ein Grundstück gepachtet haben, kann es ja sein das wir da irgendwann mal nicht mehr sein können, nach Jahren, Pachtvertrag zu ende geht und nicht mehr Verlängert wird, oder es uns einfach nicht mehr Gefällt.


    Auch sind die nicht erschlossenen Grundstücke wesentlich Günstiger zu Pachten, was zumindest in der Bauphase und als Wochenendhaus enorm Geld spart. Wenn man dauerhaft drinnen Wohnen möchte braucht man ja fast schon zwangsweise eine "richtige" Adresse und somit fast auch ein Erschlossenes Grundstück. :)



    Hi, na so schnell lasse ich mir das nicht ausreden :) wo ein Wille da ist auch ein Weg, zur Not müssen wir uns halt doch wesentlich mehr Einschränken als gedacht, wir sind ja noch in der Planungsphase mit Gedankenfindungen oder wie man das nennt, auch wollen wir, bevor wir das alles anfangen erst einmal 1 - 2 Wochen in so einen kleinen Gebäude Testen, gibt ja genug Campingplätze die so was anbieten.


    Bisher ist von unserer Seite nicht geplant eine eigene Zugmaschine zu besitzen, kann mir aber im Winter jederzeit einen LKW von einer Gärtnerei leihen. Auch weiß ich noch nicht ob das Haus auf einen normalen Anhänger oder doch lieber auf Basis eines Zirkus- Bauwagen kommt, wenn ich das hier aber so lese, werden es wohl eher zwei Wägen, ein Großer zum Wohnen und ein kleiner mit Werkstatt und Technik. :D

  • Zitat von Wile

    Wenn du zum Beispiel eine 8 meter lange Wohnkabine hast kriegst du da 8 300Wp module drauf, das sind 2,4 Kwh das ist kein Pappenstiel. die angegebenen Verbraucher deckst du damit locker.


    Das ist schön zu hören ;) auch im Winter? Ich fürchte aber das ich zu viele 230Volt Stromfresser Geräte habe. Vielleicht fahre ich auch zweigleisig, ich weiß es noch nicht, muss mich noch wesentlich mehr in die Materie einlesen und gucken was es da alles für Möglichkeiten und Lösungen gibt. Ein Stromgenerator der bei zu wenig Akku oder beim Einschalten eines der 230 Volt Geräte Automatisch Anspringt könnte ich mir auch Vorstellen. Die Heizung wird halt dann über Gas oder Holz gelöst. Bis auf WM und GS sollten auch alle unsere Geräte mit 12 Volt betreiben lassen.


    Zitat von Wile

    Ich habe mir über dieses Thema ausgiebig Gedanken gemacht und ein System eine Wohnkabine zu bauen ausbaldovert, was auf dem Markt in dieser Richtung angeboten wird finde ich schlicht unüberzeugend und masslos teuer. Ich baue für wenig Geld eine abnehmbare, stabile und extrem isolierte Kabine. Der grosse Feind im Mobilheim ist die Hitze ..


    Ja das Grundgerüst auf Bauwagen- oder Anhängerbasis sieht nicht so nach einen Film aus und sollte sich auch relativ kostengünstig Bauen lassen, wenn man dann noch über Kleinanzeigen das Baumaterial günstig ran schaffen kann, sollte sich auch noch einmal eine Menge Geld Sparen lassen, man muss sich halt viel Eigenleistung zu trauen und auch beim Möbel und sonstigen Einrichtungen von Caravan und Boots Ausstatter fern halten. :D Die meisten Kopfschmerzen verursacht wirklich "nur" der Energiehunger.

  • Bei den angegebenen Geräten würde ich auf 48 gehen. Der Ströme wegen. Wenn die Spülmaschine oder ähnliches aufheizt fließen 2kw, was bei 12V 166A wären... Da brauchs nciht nur dickste Kabel und Sicherungen auch für die Batterie wärs nicht so gut... Der gezeigte Honda Generator ist schon mal klasse, aber auch da würde ich einen 48V Generator einbauen, dazu die PV aufs Dach. kostet wahrscheinlich einiges, aber damit wärst Du deine Stromsorgen echt los. Leider gibt es nur wenige wassergekühlte Kleinstdieselmotoren, die auch längerfrsitig was taugen. An einer 48V Batterie könntest Du zur nOt auch 12V abgreifen, was zwar der Batterie nicht besonders dienlich wäre, aber machbar wärs wohl.

    Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
    PoorMan'sTesla=PMT=Renault Fluence und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter...

  • Prinzipiell ist das Vorhaben technisch leicht machbar.


    Dir Frage ist, wieviel darf es kosten, wieviel soll selbst gemacht werden, wieviel Komfort soll es geben.
    Bei letzterem meine ich, ob man mit Einschränken wie z.B. WaMa und Geschirrspüler dürfen nicht gleichzeitig laufen. etc.
    Mit einem Wassergekühlten Generator und einem Victron MuliPlus wird mon sehr weit kommen.


    PV würde ich soviel raufbauen, wie auf's Dach paßt. (Kann nie schaden ;-) )


    Ob man bei einem Generator sich selbst etwas zusammen baut oder etwas fertiges kauft, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
    Als Fertiger Generator bekommt man Systeme, die platzsparend und entsprechend gekapselt sind, und die Anschlüsse der Wasserkühlung mitbringen.
    Genannt seien hier die Generatoren von Fischer-Panda oder von SET-Stromerzeuger.
    Letzerer hat sich ein guter Freund vor Jahren direkt beim Hersteller gekauft. (das 2kW-Modell, Einzylinder Kubota Diesel, Kondensatorerregter Asynchrongenerator)
    Allerdings sind die Geräte nicht günstig.
    Die Wasserkühlung unterstützt die Heizung im Haus.
    Es wurde noch ein zusätzliche Abgaswärmetauscher angebaut, damit man Kunstoffleitungen nach außen fahren kann.
    Mit der 25m Fernwärmeleitung (DN25) im Boden zum Haus kommen bei 1,6kWel Last etwa 3,6kWth im Haus an.


    Wenn man sich mit gewissen Einschränkungen bei den elektrischen Geräten abfinden kann, würde ich hier einen 3kVA WR und einen Generator etwa in derselben Leistungsklasse nehmen.
    Als WR kann z.B. ein Victron MultiPlus 3000 (2,5kW) zum Einsatz kommen.
    Der Vorteil ist hier, daß mit PowerAssist die Leistung des WR + die des Generators zur Verfügung steht.
    Ein Signal zur Anforderung des Generators kann beim MultiPlus konfiguriert werden (pot.freies Relais im WR), damit der Generator ab einer Bestimmten Last und/oder unterhalb einer bestimmten Spannung bzw. SoC gestartet wird.
    (Wenn der WAF eine wichtige Rolle spielt, dann eher ein 5kVA-Wechselrichter. ;-) )


    Für die Abwärme des Generators würde ich einen kleinen Boiler beschicken. Ein kleiner Heizstab sollte für die PV-Überschüsse im Sommer auch rein.
    Die restliche Abwärme kann man zum Heizen des mobilen Heims verwenden.
    Da der Generator sicher auch mal laufen muß, wenn man nicht Heizen muß, sollte ein Notkühler mit vorgesehen werden.


    Wenn nur ein 3kVA Wechselrichter zum Einsatz kommt, würde ich eher bei 24V statt 48V bleiben.
    Selbst bei einem 5kVA WR würde ich im "mobilen" Bereich eher 24V bevorzugen.
    Denn hohe Lasten benötigt man nur kurzzeitig. Meist muß das System nur eine Grundlast liefern.
    Und mit 24V kann man ohne Wandler z.B. direkt die Beluchtung mit LED realisieren.


    Den Kühlschrank würde ich übrigens nicht mit Gas betreiben.
    Im Sommer sollte ausreichend Strom vorhanden sein, und im Winter wird man die Abwärme des Generators für den zus. Strombedarf ggü. Gaskühlschrank sicher verwerten können.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Zitat von TheFroggy


    Ja das Grundgerüst auf Bauwagen- oder Anhängerbasis sieht nicht so nach einen Film aus und sollte sich auch relativ kostengünstig Bauen lassen, wenn man dann noch über Kleinanzeigen das Baumaterial günstig ran schaffen kann, sollte sich auch noch einmal eine Menge Geld Sparen lassen, man muss sich halt viel Eigenleistung zu trauen und auch beim Möbel und sonstigen Einrichtungen von Caravan und Boots Ausstatter fern halten. :D Die meisten Kopfschmerzen verursacht wirklich "nur" der Energiehunger.


    sieht vielleicht nicht nach Film aus, ist es aber. Wenn du ein bestehendes Gerüst isolieren willst gibt das Pfusch. Die meisten menschen sehen isolation als etwas zweitrangiges an das nur eine formalität ist, dem ist nicht so, Isolation hat absolute Priorität, wenn da was nicht 100% ist wirst du nicht glücklich. Wenn du ein bestehendes Gerüst isolieren willst kannst du Kältebrücken nur schwer vermeiden. Ein bestehendes Gerüst ist auch nie 100% Rechtwinklig, das gibt nur Kopfschmerzen, ich spreche aus vielfacher Erfahrung, deswegen bin ich darauf gekommen alles selber zu bauen, wie gesagt ein selbstständiges Habitat das abnehmbar ist, somit bist du viel freier. Auf dem Markt kriegst du nur Teillösungen, PU-sandwich Kisten kosten masslos viel weil die natürlich ihre Mega-maschinen bezahlen müssen, und von der Stabilität finde ich die sowieso völlig unzureichend, sogar die Isolation ist ein Kompromiss. Isolation muss dermassen sein dass wenn du barfuss auf den Boden trittst sich der boden erwärmen muss, nicht der Fuss erkalten. Wenn zum Beispiel einen Bauwagen isolieren willst geht eine (nicht 100%ige) Lösung auf Kosten des Platzes, um Kältebrücken so weit wie möglich zu eliminieren büsst man cm ein .. Wie gesagt, ich hab mir jahrelang den Kopf zerbrochen, und das auf Basis von Jahrelangem Wagenleben, ich kenne die Probleme und meine Lösung ist technisch und finanziell das beste was ich gesehen habe. Ich selbst bin inzwischen ansässig und habe ein eigenes Projekt, aber für meine Wohnkiste lege ich alle Hände ins Feuer, ist genau für deinen Fall erdacht, du wirst nirgends weder billiger noch besser finden. Im Grunde handelt es sich um ein Hinterlüftungsprinzip das im Sommer Kühle garantiert und im Winter die Isolation unterstützt, das ganze ohne Platz für einen Rahmen zu verschwenden. Selbsttragend, abnehmbar, aufhängbar .. rechne mit ca 50€ pro qm und 20kg pro qm inklusive Innenverkleidung (Nut und Feder, nicht das klassisch hässliche wo man den Spalt sieht, aber ist natürlich variabel) Wenns dich interresiert schick pm ..
    Deine angegebenen Verbraucher sumieren sich auf sagen wir mal 6 Kwh täglich, mit 2,4 Kwp kann das im winter schon mal knapp werden, aber dafür gibts ja den Generator, oder auch ein Windrad. Grundsätzlich hast aber den Tagesbedarf mit 3 Stunden Licht am tag drinn .. Eine satte Batterie hilft da auch, ist natürlich eine Gewichtsfrage, allerdings spricht auch nichts dagegen die 2,4 Kwp aufzudoppeln, klappbar als Vordach, dann solltest ausgesorgt haben ..


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