PV-Anlagenplanung für Wohnwagen

  • Hallo aus Wolfenbüttel,


    ich (Oliver, 45 Jahre mit elektronischer Ausbildung) lese bei Euch schon eine Weile mit und habe mich parallel auch schon im Internet sowie Wohnwagen-Foren versucht schlau zu lesen.
    Leider bin ich mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo ich den Rat von Experten benötige um die endgültigen Kaufentscheidungen zu treffen.
    Ich möchte Euch daher kurz meine bisherigen Planungen darlegen und Euch um Verbesserungsvorschläge, konstruktive Kritik und ggf. Entscheidungshilfen bitten.


    Was bislang verbaut ist:
    Den kompletten Wohnwagen habe ich auf 12V Verbraucher und LED-Beleuchtung umgebaut.
    Installiert sind zwei der folgenden 92Ah Batterien, da ich diese für einen unschlagbaren Preis und nagelneu bekommen habe:
    https://www.online-batterien.d…12V-92Ah-10h-Einzelzellen
    Als Ladegerät bei Landstromanschluss habe ich ein Waeco mobitronic 912-012 IUOU Ladegerät inkl. Temperatursensor an der Batterie verbaut:
    http://www11.pic-upload.de/10.03.15/z991pqxnbjn8.jpg
    Während der Fahrt wir über einen Truma VB10 Booster geladen:
    http://www.truma.com/au/en/ene…voltage-booster-vb-10.php


    Als Tagesbedarf habe ich einen Verbauch von maximal 45-50Ah errechnet, wobei die Lastströme 15A selbst in Extremsituationen nicht überschreiten dürften.
    Wechselrichterbetrieb ist maximal für den derzeit noch 55W Fernseher nötig, bis dieser durch ein 12V Modell ersetzt wird.
    Kaffeemaschine brauche ich nicht da klassisch mit dem Herd auf Gas gekocht wird, Gasbetrieb gilt auch für den Kühlschrank.
    Ich möchte gern 1 bis max. 3 Tage autark/ohne Weiterfahrt stehen können, wobei realistisch 2 oder mehr Tage eher die Ausnahme sein werden.
    Hierzu habe ich im Netz gelesen, das wohl ca. 200-300Wp an Solarmodulen sinnvoll wären um den Bedarf auch bei etwas ungünstigeren Bedingungen decken zu können (inkl. Reserve).


    Soweit so gut...
    Wo ich derzeit noch nicht so recht weiter gekommen bin:
    Auswahl der Solarmodule:
    Sie sollten möglichst Gewicht optimiert aber in klassicher Glasbauweise aufgebaut sein.
    Aufgrund der etwas beengten Platzverhältnisse auf dem Wohnwagendach, muss ich auch etwas auf die Maße achten.
    Bislang hatte ich 100Wp Module in die engere Auswahl gezogen die rund 1250x550 messen, ca. 8kg wiegen und eine Modulspannung von ~18V haben.
    Ich habe zwar schon kleinere Module mit 100Wp und 18V gefunden, diese aber zum dreifachen Preis (~80€ vs. 190€).
    Dabei wirft sich anschließend die Frage auf ob diese Module besser parallel an einen PWm Regler oder in Reihe an einen MPPT Regler angeschlossen warden sollten? Die Vor- und Nachteile habe ich nicht abschließend klären können :-(
    MPPT wird für Wohnwagen ja oft wegen des Preises nicht genommen, technisch aber wohl doch eher von Vorteil?


    Alternativ ware hier die Frage ob man lieber ein großes Modul mit z.B. 240Wp und ~30V nimmt?
    Hier ist mir nicht klar ob dies viele Nachteile in Sachen Teilbeschattung mit sich bringt bzw. diese stabil genug furs Wohnwagendach sind?


    Beim Laderegler schwirrt mir leider am meisten der Kopf.
    Als Qualitätsmanager hätte ich natürlich gern einen mit Display und somit Anzeige der wichtigsten Daten.
    Nicht unbedingt um die Ausbeute zu tracen sondern viel mehr um die Funktion der Anlage zu überwachen.
    Im Vordergrund sollte aber eine möglichst vernünftige Laderegelung/Pflege für die Batterie sowie Zuverlässigkeit des Ladereglers stehen.
    Zuerst hatte ich an einen Steca 2020 PWM gedacht und Parallelschaltung der drei 100Wp Module.
    Steca hat aber anscheinend doch ein paar schlechtere Kritiken bei Euch bekommen und nicht zuletzt verliert man bei PWM Reglern etwas Ladeleistung wenn ich das recht verstanden habe.
    Hier wären trotzdem Tipps willkommen welchen PWM-Regler Ihr empfehlen würdet.
    Als MPPT Regler hatte ich an folgenden von Victron gedacht bei Parallelschaltung der 100Wp Module:
    http://www.victronenergy.de/so…ge-controllers/mppt-75-15
    Auch hier bin ich für Tipps für alternative/bessere Laderegler sehr empfänglich.
    Wenn es am Ende ein Laderegler ohne Display wird, wollte ich zur Kontrolle der Ladewerte soetwas in der Art verbauen:
    http://www.amazon.de/Andoer-Pr…r-Backlight/dp/B00M93JJCG
    Oder halt ein nachrüstbares Display was zum Laderegler gehört.


    Gesucht wird nicht unbedingt die billigste/kostengünstigste Lösung sondern eher die technisch sinnvollste für meinen Anwendungsfall.
    Apropos Anwendungsfall...der erste Einsatz der Anlage wird 2016 bei einem 6 wöchigen Norwegen Urlaub in den Monaten Juni/Juli sein. Also sind keine Höchsttemperaturen zu erwarten, dafür allerdings lange Helligkeitsperioden durch die Mitternachtssonne, da wir uns recht weit nördlich (Trondheim/Tromö) aufhalten werden.


    Ich glaube das war es furs Erste. Sollten wichtige Angaben und Überlegungen fehlen, bitte ich um entsprechende Hinweise :-)


    Mit bestem Gruß und Dank im Voraus für Eure Rückmeldungen, wünsche ich Euch einen schönen Tag


    Oliver

  • Hi


    Willkommen im Forum.
    Meine Empfehlung ein großes 250er Module in Kombi mit einem Victron 75/15 Mppt, den du selbst schon erwähnt hast.. Sofern du ein großes Montieren kannst, würd ich mich immer für ein großes mit MPPT als 3 kleine mit PWM entscheiden. Tagesleistung liegt hier im Sommer JUNI//Juli in Trondheim Flach am Dach um die 60-70AH. "Durchschnittlich". damit sollte das klappen. Wenn du vor hast die Sache im Winter zu betreiben schauts da allerdings mit 50Ah eher schlecht aus.


    Zum Verschattungsproblem: PV am WoWa Dach heißt immer Bäume meiden,"oder" Module so mitführen das man es weg vom Verschattungsplatz mit Kabel aufstellen kann, sonst macht das in wenigsten Fällen Sinn


    lg

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Hallo pezibaer,


    besten Dank für Deine Blitzantwort :danke:
    Sollte es wirklich mal Wintercamping werden, dann ganz sicher ausschließlich auf einem Campingplatz :mrgreen:


    Da wir eine Sat-Anlage haben, stehen wir sowieso immer unter freiem Himmel mit freiem Blick Richtung Süden und ohne Bäume in der Nähe.
    Grundsätzlich dürften wir also eh keine Probleme mit Teilbeschattung haben sondern eher mit bewölktem Himmel :?


    Würdest Du mir bitte noch erläutern wo die Vor- und Nachteile bei einem großen Modul vs. drei kleiner Module genau bestehen? Ich möchte ja auch bisschen was lernen von der Materie :oops:
    Bis auf die Kabelei auf dem Dach sollten doch 3x100Wp in Reihe an einem MPPT Regler ähnlich sein wie ein großes 250Wp Modul ,oder?
    Die grundsätzlichen Nachteile bei PWM glaube ich verstanden zu haben, wobei ich den Strom eigentlich nur abends bei Beleuchtung und TV benötige, tagsüber sind wir sowieso auf Achse und alle Verbraucher sind aus.


    Beste Grüße
    Oliver


  • 1. Wie du schon richtig erkannt hast Verkabelung und Montage ist das eine


    2. Sind 3 billige 100WP Module plus ein vernünftiger Regler oft schon teurer als ein 250er 60Zeller mit Marken MPPT, vorallem wenn du Verkabelung Montage und Co noch dazurechnest.


    3. ist die Qualität der "billigen" 100Wp Module wirklich großteils unter aller S... das sag ich aus vielfacher Erfahrung in diesem Sommer wo ich mit mehrere Herstellern dieser zu tun hatte, was mir da alles unter gekommen ist und was ich Module reklamiert und zurück geschickt hab, grausam.. natürlich alles "angebliche" Einzelfälle und ich schau angeblich zu genau .. ähm najo :) . Natürlich gibt es auch sehr gute 100WP Module, aber die gibt es nicht um 80-90€ das Stück außer sie sind händisch vorselektiert, ohne das ich z.B. keine Module mehr nehme, die kosten dann schon ein wenig mehr. Oder z.B Solarworld die halt preislich höher liegen hat sehr gute Module in dem Bereich.. Bei den großen 60 Zellern sind die Module einfach durch die Bank wesentlich hochwertiger von der Grundqualität gebaut. Da bekommst um 180€ teils schon richtig gute 250er Module. Wenn du wo Zugriff auf einen Restposten hast mit Glück noch weniger. Einzelmodule bekommt man schon recht häufig aus Projektüberbleibsel.


    Zitat von wuschelo


    Die grundsätzlichen Nachteile bei PWM glaube ich verstanden zu haben, wobei ich den Strom eigentlich nur abends bei Beleuchtung und TV benötige, tagsüber sind wir sowieso auf Achse und alle Verbraucher sind aus.


    MPPT brauchst du zwingend wenn du Module hast dessen VMPP Spannung weit über der Batteriespannug liegen sonst ist dein Verlust Proportional im Verhältnis "Batteriespannung vs Modulspannung"... ZB 250er Module 30Vmpp 12V batteriesystem .. ohne MPPT >50% Verlust

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Das bei Modulspannung >17V bzw. bei den >30V Modulen zwingend ein MPPT Regler verbaut warden muss, da PWM die Modulspannung auf ~12V runter ziehen ist mir durch die ganze Leserei bereits klar gewesen :oops:
    Es wird aber oft geschrieben das bei ausschließlich gemäßigten Strömen die entnommen werden sollen und ausschließlich Strombedarf in den Abendstunden ein PWM Regler an diesen 12-18V Modulen zu bevorzugen wäre.
    Aber vermutlich geht es dabei vor Allem um die Kostenersparnis zwischen den PWM und MPPT Reglern.


    Woran erkenne ich denn ein gutes/hochwertiges Solarmodul bzw. minderwertige Module?
    Vermutlich erst wenn ich sie in der Hand halte, oder?


    Auf die Schnelle hätte ich sowas hier in meiner Nähe gefunden:
    http://www.ebay.de/itm/250W-SO…4827ee:g:bH8AAOSwqv9V5z8R

  • Zu einem Punkt möchte ich noch etwas hinzufügen und zwar zur Montage der Panel:


    Herkömmliche für die Dachbelegung vorgesehene Module können die mechanischen Einwirkungen auf einem Campingwagen (vorausgesetzt er wird von A nach B gefahren) nicht gut ab. Ich habe schon mit mehreren Montagevarianten herumgespielt (fest, gummigelagert, schwingend gelagert), bei allen Varianten sind die Module eher über kurz kaputt gegangen. Ich verwende jetzt herkömmliche Module, die ich gepolstert im Wagen transportiere und vor Ort mit einen einfachen Gestell auf dem Boden verankere. Das ist auch für die Ausrichtung zur Sonne die bisher beste Lösung.

  • Zitat von wuschelo

    die Modulspannung auf ~12V runter ziehen ist mir durch die ganze Leserei bereits klar gewesen :oops:
    Es wird aber oft geschrieben das bei ausschließlich gemäßigten Strömen die entnommen werden sollen und ausschließlich Strombedarf in den Abendstunden ein PWM Regler an diesen 12-18V Modulen zu bevorzugen wäre.


    Wo wurde da oft geschriebe. Hätte ich noch nie gelesen



    Zitat von wuschelo


    Woran erkenne ich denn ein gutes/hochwertiges Solarmodul bzw. minderwertige Module?
    Vermutlich erst wenn ich sie in der Hand halte, oder?

    [/quote]


    Wenn du keine Erfahrung mit Modulen hat vermutlich garnicht .. in den meisten Fällen brauchst dir nur das Zellbild und die Busbars, Anschlußdosen und die Silikonierungen ansehen dann siehst schon mal wie gearbeitet wird, weil wenn das "offensichtliche" schon schlecht verarbeitet ist dann brauchst auf den Rest nicht zu sehr hoffen .)


    @ Brennofen: schwingend ist genau verkehrt, das darf überhaupt nicht sein. Die Module müssen komplett versteift am Dach montiert sein, dann passiert auch nix.. wenn die Dachhaut aber weich ist so das sich da Dach windet ist klar da da irgendwie kaputt geht. Spannung und Aufschwingen aufs Glas darf nicht passieren.. die UK muß das ganze Steif halten

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • @petzibaer
    Ob das mit dem PWM Regler und Nutzung der Verbraucher in den Abendstunden hier im Forum auch gefallen war weiß ich nicht mehr. Aber an unterschiedlichen STellen im netz bin ich darüber gestolpert.
    Eine kann ich hier mal exemplarisch zitieren:
    http://www.solarzellen-shop.de…lar-laderegler/index.html
    Zitat:
    "Wann empfiehlt sich ein MPPT-Solarladeregler bzw. ein PWM/SR-Solarladeregler?
    ...
    Der Mehraufwand für einen MPP-Regler empfiehlt sich besonders dann, wenn die Batterie auch tagsüber durch die angeschlossenen Verbraucher (z.B. durch einen Kompressor-Kühlschrank) belastet wird. Wird der tagsüber erzeugte Strom aber vornehmlich abends verbraucht, ist der PWM-Laderegler oder SR-Regler (Shunt-Regler) eher zu empfehlen, da die Kapazitätseinlagerung in die Batterie (Ah) ohnehin mehr Zeit benötigt als die Steigerung der Batteriespannung.
    "


    brennofen
    Besten Dank für Deine Antwort, ich werde versuchen Deine Erfahrung zu berücksichtigen :wink:


    Bleibt herauszufinden wie eine "komplett am Dach versteifte Montage/Unterkonstruktion" auszusehen hat :oops:
    Schließlich muss ich ja auch noch eine vernünftige Hinterlüftung gewährleisten?!
    Also entweder aufgeständert auf einzelnen Winkeln montieren oder auf vollflächig verklebten Winkelschienen/-streben oder ...??
    Da habe ich also noch eine Forschungsaufgabe...wobei in den Wohnwagenforen bisher noch keine gehäuften berichte über defekte Module zu finden waren.


  • Dazu kann ich nur eines sagen .. kompletter Quatsch, aber nicht nur ein bisserl sondern so richtig :) Keine Ahnung wie man auf sowas kommt... der Vortext passt noch aber dann wird es falsch. Das eine hat ja mit dem anderen genau überhaupt nichts zu tun... Die Batteriespannung des MPPTS und der Aktuelle Verbrauch hat genau 0 mit der Ladeeffizienz.. zu tun.. jedes AH was ich zur Nachladung der Batterie nicht reinbekomme beim schlechtem Wetter in eine nicht volle Batterie ist Verlust.. die Spannung erhöht sich ja erst mit der Ladung der Kapazität... zu wenig Ladung und ungenügend aufgefüllte Kapazität .. irrelevant wird es erst dann wenn die Batterie voll ist und du Ladungsüberschuss hast


    Zitat von wuschelo


    Da habe ich also noch eine Forschungsaufgabe...wobei in den Wohnwagenforen bisher noch keine gehäuften berichte über defekte Module zu finden waren.


    Najo hängt rein von deinem Wohnwagen Dach ab.. Ist es weich oder Steif.. verkleben am Dach ist sowieso komplett verpönt wegen der fehlenden Belüftung... Wenn das Dach komplett weich ist das das sich biegt und windet und schwingt ist es natürlich nix für eine große Glasplatte, das ja ein Module mehr oder weniger ist.

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • @petzibaer
    Ok, dann wäre das mit dem PWM vs. MPPT geklärt und es wird wohl der Victron 75/15 werden :danke:


    Zur Befestigung habe ich eigentlich ein recht stabiles und durch eine Dachreling versteiftes Dach.
    Hinzu kommt, dass durch die Dachluken jeweils Querstreben unter der Dachhaut und Stabilisierungsrahmen in der Deckenkonstruktion verbaut sind. Es ist allerdings trotz Allem nicht begehbar.


    Zur Montage dachte ich an eine der folgenden Möglichkeiten:


    1) Befestigung über die Ecken und Stützen/Winkeln auf den langen Seiten des Moduls (ob Kunststoffelemente wie abgebildet oder Aluwinkel sei dahingestellt)
    http://data.motor-talk.de/data…g-1691167159404532124.jpg


    2) Montage auf Schienensystem um das Dach zusätzlich von Vibrationen zu befreien
    http://www.isa-igelchen.de/pages/reise/ww/solar1.jpg


    3) Zur Not das gesamte Modul komplett auf einen Rahmen aus Aluprofilen montieren...wobei hier die Hinterlüftung fragwürdig ware
    http://www.solar-valuframe.co.…tallation%20framework.jpg


    Ich tendiere zu Lösung 2, wobei die durchgehenden Schienen in Fahrtrichtung montiert warden damit der Fahrtwind nicht unter das Modul drückt und an den Seiten des Moduls verstärkende Winkel.