Entsorgungshöfe nehmen künftig auch Solarmodule an

  • Das neue Elektroschrottgesetz ist in Kraft getreten. Künftig fallen auch Photovoltaikmodule unter die Regelungen. Das bedeutet, dass die Hersteller ausgediente Module unentgeltlich zurücknehmen müssen. Die kommunalen Entsorgungshöfe werden dazu Sammelbehälter aufstellen. Ab Februar 2016 können Anlagenbetreiber oder auch Installateur alte Module dort kostenlos abgeben.


    Bundestag und Bundesrat hatten noch vor der Sommerpause das Elektro- und Elektronikgerätegesetz novelliert. Vergangene Woche ist es nun im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und damit in Kraft getreten. Ziel ist es, dass sich die Recyclingquoten für Elektrogeräte weiter erhöhen. Dazu wird unter anderem der Handel erstmals verpflichtet, Altgeräte zurückzunehmen.


    Die Photovoltaikbranche ist erstmals von dem Gesetz betroffen, denn Photovoltaikmodule fallen nun unter das Elektroschrottgesetz. Wie bei Fernsehern oder Mikrowellengeräten verpflichtet der Gesetzgeber nun auch die Hersteller von Modulen, alte Produkte kostenlos zurückzunehmen. Das bisherige System zur Sammlung alter Elektroprodukte bleibt erhalten: Für Photovoltaikmodule aus privaten Haushalten werden die öffentlichen-rechtlichen Sammelstellen neue Behälter aufstellen, die die ausrangierten Fabrikate fassen.


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