Dimensionierung pv Analge für 50% Eigenverbrauch?

  • Wenn das für mehrere Parteien werden soll, hast du dich sicher schon über die EEG-Umlage informiert, wenn du den Strom an andere (oder eine Firma, die auch unter das Dach kommt) weitergeben willst. Nur so als Hinweis am Rande.

  • Zitat von Geginator

    Süd-Ostausrichtung des Daches mit 20% Neigung. Satteldach. ca. 13 Meter lang und 10 breit.

    Ich nehme mal an, dass du nur die Süd-Ost-Seite mit Modulen belegen wirst. Das wären dann 65 qm, entsprechend maximal 43 Module á 1,5 qm. Mit 300 W Modulen käme man also auf maximal 13 kW. Realistischerweise sollte man dann auf 10 kW kommen, was insofern günstig wäre, da dann die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch flach fällt. Also 40 Module á 250 Watt.

  • PV Installateur meinte, dass man auch beide Seiten mit Modulen bestücken kann, da die heutigen Module auch bei geringerer Sonneneinstrahlung noch gute Leistung bringen.


    aber die genaue Anlagengröße ist im Moment noch nicht das Thema.


    mir geht es generell noch um die oben genannten Förderungen. ob ich diese in Anspruch nehme oder ob sich das nicht lohnt.


    eine 10kw Anlage mit Speicher wäre evrl auch eine Lösung.

  • Ach so, dachte die Südosthälfte hätte 130m² Dachfläche, da wäre das Haus schon recht groß für ein Einfamilienhaus

    Zitat von Geginator


    aber die genaue Anlagengröße ist im Moment noch nicht das Thema.


    Da zäumst du das Pferd aber von hinten auf, je größer desto schwieriger wird es die 50% ohne zu große Verluste zu machen.
    Die maximal (ich bleibe dabei, so steht das im Prospekt) 6000€ gibt es ja nur mit "elektrischem Speicher", aber ich kann mir nicht vorstellen, daß du das auch voll bekommst, wenn der z.B. 5999€ kostet und du auch noch ein paar Euro von der KfW bekommst.
    Rechne mit Volleinspeisung und ohne Förderung - was da nicht mindestens eine schwarze Null bringt, würde ich nicht machen. Hat sich schon manch einer eine zu teure Anlage verkaufen lassen, weil er durch die Förderung geblendet war. Im Angebot sollte auch ganz klar gerennt sein, was die PV und was der Speicher kostet.

  • Zitat von alterego

    Im Angebot sollte auch ganz klar gerennt sein, was die PV und was der Speicher kostet.

    Nicht nur das: Alle Leistungen und Komponenten. Nur so kann man ja Angebote vergleichen. Hatte auch mal ein Angebot, welches der Installateur nicht aufschlüsseln wollte. Der wurde dann von mir gar nicht weiter in Betracht gezogen.

  • Ja genau so wollte ich es machen.
    Erstmal volleinspeisung berechnen. Dann kann es durch den EV nur noch besser werden!


    Und das Förderprogramm werd ich morgen mal mit dem PV Installateur durchsprechen und am Dienstag den Energieberater befragen :)

  • Zitat von Geginator

    Ja genau so wollte ich es machen.
    Erstmal volleinspeisung berechnen. Dann kann es durch den EV nur noch besser werden!


    Und das Förderprogramm werd ich morgen mal mit dem PV Installateur durchsprechen und am Dienstag den Energieberater befragen :)


    Hallo Geginator


    du musst auf jeden Fall aufpassen das deine PV nicht überdimensioniert ist.
    Bei einem KFW 55er Haus (150m²) benötigst mit einer LWWP max. 1800 kwh Strom fürs Heizen.
    Einen Teil je nach Dachlage wird die PV decken.


    Wenn du den Technikbonus Wärmepumpe bekommen willst must du aufpassen, da muss die bei einer LWWP die Dachneigung >= 45°sein um die Förderung zu erhalten.


    Das Energiemanagementsystem das diese Anforderung erfüllt wird auch ein Problem darstellen.




    - offene Schnittstelle zum Netzbetreiber, da werden einige derzeit verfügbaren EMS scheitern.


    Sei dir auch im klaren, die 4000€ die du zusätzlich für den Batterispeicher bekommst zieht Großteil dein Installateur
    mit überhöhten Preisen ab. Wenn der Netzbetreiber über dein EMS dann auf deine Gesamtanlage zugreifen kann wirds auch problematisch.


    LG Berni

  • War gestern beim Pv Anbieter und tendiere nun zu folgender Lösung.


    Ca 20kwp Anlage mit speicher und Econmatic Grid.


    Man verpflichtet sich max 50% einzuspeisen.


    Dafür gibt es dann 10.500€ bayernförderung plus die normalen 30% für den Speicher.


    Für den Rest der Eingespeist wird bekommt man ganz normal die EEG umlage.


    Dass durch die Kappung zu Spitzen Zeiten etwas verloren geht wird denke ich von der Förderung mehr als aufgefangen.




    Noch eine Frage zur Besteueung die mir gerade gekommen ist!:


    Bekommt man die 19%mehrwertsteuer von dem Endpreis dann über die Steuer zurück, oder muss man die gar nicht erst bezahlen?

  • Zitat von Geginator

    Noch eine Frage zur Besteueung die mir gerade gekommen ist!:


    Bekommt man die 19%mehrwertsteuer von dem Endpreis dann über die Steuer zurück, oder muss man die gar nicht erst bezahlen?

    Muss man erst bezahlen und bekommt sie bei der ersten Umsatzsteuervoranmeldung zurück, sofern man auf die Kleinunternehmer Regelung (KUR) verzichtet hat. Dann musst du auf deinen selbst verbrauchten Strom auch Umsatzsteuer zahlen. Wenn du sowieso einen Steuerberater beschäftigst, kannst du es so machen. Wenn du deine Steuer selbst machst, würde ich die KUR nehmen. Ist nur leicht ungünstiger, aber weniger Stress mit dem Finanzamt.
    In dieser Broschüre vom Bayrischen Landesamt für Steuern steht alles darüber drin.