Dimensionierung pv Analge für 50% Eigenverbrauch?

  • Die Förderbedingungen kenne ich nicht. Aber wenn es tatsächlich so (bekloppt) ist, das nur 50% der Leistung ins Netz eingespeist werden darf, so wird sich der Wechselrichter darauf einstellen lassen. Also bei z.B. 6 kWp wird alles über 3 kW abgeregelt.


    Sinnvoller erscheint mir stattdessen die überschüssige Energie in Warmwasser zu speichern: Heizstab o.ä. Auch dafür wird es Lösungen geben.


    Um eine Idee von den Energieströmen zu bekommen: Mein Simulationsprogramm:
    http://brodsoft.de/stromverlauf/profiles/simulation
    Für die angegebenen Daten dürfte das Profil "usi 13/14" am besten passen. Noch den Haken bei "Monatsgrafiken anzeigen" setzen. Dann kann man sehen, wie die Einspeisespitzen hauptsächlich im Sommer über 50% gehen.

  • Ok das sieht aber EV technisch auch schon sehr gut aus.


    Es stellt sich dann bei im Endeffekt die Frage ob ich ne geößere Anlage mit 20kwp und speicher baue und für den Rest Einspeisevergütung bekomme.
    Das ist noch relativ einfach zu rechnen.


    Der PV Installateur meinte da zu mir er würde einfach rechnen dass ich alles komplett einspeise für 10 Cent weil das das schlechteste ist was man machen kann und der EV die Berechnung nur noch besser macht.
    Leuchtet mir auch ein.


    Das wären dann 20.000kwh • 10 Cent also 2000€/jahr.
    Das rentiert sich auf jedenfall noch bei Kosten von ca 30.000€



    Die andere Variante mit den Max 50% der installierten Leistung verstehe ich eben noch nicht ganz und erhoffe mir dass mich dort der Pv Installateur aufklären kann.


    Dann kommt es eben darauf an ob man lieber auf die 10.000€ verzichtet.

  • *händeüberdemkopfzusammenschlag* so viel Falsches habe ich hier selten gelesen.
    Einiges stht schon in http://www.photovoltaikforum.c…ser-programm-t107846.html
    Undebingt die FAQ des 10000-Häuser-Programms komplett durchlesen https://www.energieatlas.bayer…haeuser_programm/faq.html Warum man das nicht so klar in die bunten Prospekte schrieben kann, verstehe wer will.


    Wann habt ihr den Vertrag unterschrieben? War da vor dem 15.9., kannst du das alles sofort vergessen.

    Zitat

    Wie ist der Maßnahmenbeginn definiert?
    Als Maßnahmenbeginn im Sinne dieses Programms gilt nicht erst der erste Spatenstich (wie bei der KfW), sondern bereits die Beauftragung von Bauleistungen. Analog zu den KfW-Bestimmungen gelten die Vorbereitung des Grundstücks sowie Planungs- und Beratungsleistungen nicht als Baumaßnahmen und sind daher möglich.


    Zum EEG:

    Zitat


    Bedeutet die Passage im Merkblatt "Eine Doppelförderung zum EEG ist jedoch ausgeschlossen", dass ich für meine PV-Anlage keinerlei EEG-Förderung mehr erhalten kann?
    Nein, gefördert wird durch den TechnikBonus (T3) die "nichteingespeiste Leistung", das heißt die Kappung bei 30 bzw. 50 % der installierten Leistung bzw. die Nichteinspeisung des Überschusses durch Speicherung oder Eigenverbrauch. Die PV-Anlagen selbst werden über die EEG-Umlage unterstützt, die Speicher ggf. über die Speicherförderung. Für den eingespeisten Strom kann weiterhin eine "Förderung" nach dem EEG (Umlage) erfolgen. Der genannte Satz ist als erklärender Hinweis gedacht, dass durch die Programkonstellation und die unterschiedlichen Förderzwecke eine Doppelförderung automatisch ausgeschlossen ist.


    Daraus könnte man allenfalls folgern, daß man nicht aus dem Speicher einspeisen darf (darf man nach EEG). Macht aber sowieso derzeit keinen Sinn, daher ist es müßig sich darüber Gedanken zu machen.


    Das System von letsdoit ist (derzeit) nicht KfW-förderfähig, damit scheidet es ohnehin aus, ebenso wie alle "Bastellösungen". Welche Systeme die Anforderungen überhaupt erfüllen (die sind ja nicht ohne), sollte der für das Programm geschulte :!: Energieberater wissen. Der muß dir das später ja auch bestätigen.


    Stell erst mal dein Haus udn dein Dach vor und plane eine vernünftige PV, über den Rest kann man dann immer noch reden, wenn die Eckpunkte festliegen. Mit einer zu großen PV verschenkst du in dem Programm imo zu viel, aber für Details müßte man halt erst mal das Dach kennen.

  • Das Problem ist eben dass wir schon den Vertrag beim Bauträger unterschrieben haben.


    Jetzt müssen wir uns schnell entscheiden ob wir die Förderung beantragen. Dann könnten wir den Antrag stellen und den Vertrag beim Bauträger auf ein anderes Datum legen.


    Somit könnten wir die Förderung noch bekommen!


    Ok das mit der EEG würde mich Jetzt beruhigen. Würde ja heißen dass ich den Rest den ich nicht selber verbrauche weiterhin einspeisen kann.
    Das macht auch Sinn und hat der Energieberater auch so gemeint.


    Dann hört sich die Förderung schon gut an. 10500€ sind ja nicht gerade wenig. Und wir wollen den EV möglichst hoch haben.
    Macht mit der Wärmepumpe auch sinn

  • Danke für die Verlinkung zu dem anderen threat. Bestätigt mich dass wohl mehrere damit ein Problem haben.
    Ist sehr undeutlich geschrieben das Förderprogramm.


    Und auch die Energieberater sind damit noch überfordert :(

  • Zitat von Geginator

    Die andere Variante mit den Max 50% der installierten Leistung verstehe ich eben noch nicht ganz


    Habe mal die Daten von 5 Tagen einer 20,7 kWp Anlage Ende Juni 2015 gezogen:Bei 50 % "peak shaving" würde alles was über der grünen Linie erzeugt werden würde, abgeregelt. In diesen 5 Tagen sind 579 kWh erzeugt worden. Durch das Abrasieren der Spitze bei 50% wären nur 475 kWh ins Netz geliefert worden.

  • Wenn 50% der installierten Leistung nur bedeutet dass ich quasi im Sommer wenn viel erzeugt wird nicht mehr als 50% der installierten kW einspeisen darf wäre das bei der enormen Förderung noch kein Problem.

  • Das kommt halt drauf an, das ist bei einem reinen Süddach ganz anders, als bei Ost-West-Ausrichtung, aber Details willst du uns anscheinend nicht verraten.
    Das mit dem umdatieren des Vertrags habe ich nicht gesehen 8) Wie im anderen Thread schon geschrieben, ist mir immer noch nicht klar unter welchen Umständen man wirklich die genannten Maximalbeträge bekommt.

  • Nun ja.
    Süd-Ostausrichtung des Daches mit 20% Neigung. Satteldach. ca. 13 Meter lang und 10 breit.


    Die Beträge sind in den Merkblättern ersichtlich und wurden vom Engergieberater so bestätigt.


    Sprich eine PV Anlage mit Speicher und Energiemanagmentsystem für die Zukunft ergibt 6000 Euro plus 4500euro weil wir ein 3 Liter Haus haben.