Dimensionierung pv Analge für 50% Eigenverbrauch?

  • Das ist für die Beispiele vom alten Mann auch unwichtig. Ersetze Eigenverbrauch teilweise durch einen Intelligenten Speicher und Zack kannst du theoretisch wieder 100% erzeugen.

    Luschenpraktikant L:5--D:1--T:1

  • Also könnte ich schon so rechnen?


    6kwp Anlage erzeugt ca 6000kwh im Jahr


    Eigenverbrauch mit speicher ca 3000kwh.


    Oder funktioniert das nicht weil bei den stromspitzen zuviel Strom vorhanden ist im Sommer?



    Bei der Rentabilität komm ich nicht recht weiter.


    Wenn ich auf die 6000€ förderung verzichte müsste ich dafür ca 7 Jahre lang 3000kwp einspeisen für 10 cent

  • Du rechnest immernoch falsch. Es geht nicht um die erzeugte Strommemge, sondern um die Installierte Leistung und das was du davon maximal ans Netz abgeben darfst.. Bevor es an die Rentabilität geht, solltest du dich mit den Grundlagen beschäftigen oder vernünftig beraten lassen.

    Luschenpraktikant L:5--D:1--T:1

  • Zitat von berti1

    Das ist für die Beispiele vom alten Mann auch unwichtig. Ersetze Eigenverbrauch teilweise durch einen Intelligenten Speicher und Zack kannst du theoretisch wieder 100% erzeugen.


    Das Thema "Speicher" hab ich bewusst noch nicht erwähnt, sonst hätte man fairerweise gleich dazuschreiben müssen, daß man zwar "theoretisch wieder 100% erzeugen kann", sich die Anlage dann aber praktisch nicht mehr rechnen kann weil Speicher (trotz Speicherförderung der KFW) einfach noch zu teuer ist.


    Mir ging`s erstmal nur darum, daß der TS anscheinend noch nicht verstanden hat was 50% Einspeisung bezogen auf die installierte Leistung bedeutet.


    EDIT:

    Zitat von berti1

    Oh man , das ist noch ein langer Weg....


    Mein Reden, erstmal die Grundlagen bevor man sich an die Feinheiten macht...... :wink:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Ja ich muss sagen dass das alles sehr verwirrend ist.


    Das Programm ist noch sehr neu und der Energieberater wusste auch nicht wirklich Bescheid.


    Werd mit dem Merkblatt am Montag mal zum pv Anbieter gehen und hoffe der berät mich richtig


    Das mit der installierten Leistung hab ich verstanden nur nicht was mit den anderen 50% passiert wenn ich dafür kein Geld bekomme fürs einspeisen

  • Das ist ne gute Idee. Und Energieberater sind erfahrungsgemäß auch nicht immer die hellsten Leuchten was PV angeht. Bedenke übrigens das du für die Dörderung einem vom Programm zugelassenen Energieberater brauchst und der kostet auch Geld!

    Luschenpraktikant L:5--D:1--T:1

  • Hinzu kommt halt noch dass ich für die Förderung zu den 6000€ nochmal 4,500€ hinzubekomme weil wir ein 3 Liter haus haben.


    Allerdings gibt's auch die 4500€ nur in Kombination der pv mit speicher.


    Alles in allem ein ziemlicher wirr warr :)


    Wer hilft mir denn am besten weiter bei Der Entscheidung ob normales EEG oder das 10.000 Häuser Programm sinnvoller ist?
    Eher Energieberater oder der Fachhändler ?

  • Zitat von Geginator


    Das mit der installierten Leistung hab ich verstanden nur nicht was mit den anderen 50% passiert wenn ich dafür kein Geld bekomme fürs einspeisen


    Dann schau dir nochmal mein Beispiel an:

    Zitat von smoker59


    Beispiel:


    1. Es ist Frühling, relativ kühl aber sonnig, die Anlage (5 kWp) erzeugt 4 kW, davon brauchst du zeitgleich selbst grade 1 kW im eigenen Haushalt. Dann darf die Anlage 2,5 kW einspeisen, 0,5 kW werden abgeregelt und folglich nicht vergütet.
    2. Es ist Sommer, 30 Grad und strahlender Sonnenschein. Die Anlage erzeugt aufgrund der hohen Temperaturen nur ca. 70% der Nennleistung, also 3,5 kW. Du selbst kannst zeitgleich 1 kW im eigenen Haushalt verbrauchen, es wird also nichts abgeregelt, denn auch hier werden 2,5 kW eingespeist und der Rest vollständig selbst verbraucht.


    Wenn du nur 50% der Nennleistung erzeugst passiert nichts, denn die anderen 50 % gibts dann ja garnicht.

    Erzeugst du mehr, dann musst du alles was über 50% hinausgeht selbst verbrauchen.


    Alles was du nicht selbst verbrauchen kannst wird abgeregelt.


    Abhängig vom verwendeten Energiemanagementsystem erhälst du 2000€ "Technikbonus", wenn du ein System hast, was die Kappung auf 50% Einspeisung mit "Wärmespeicher und elektrischer Wassererwärmung" umsetzt.


    Schaffst du einen elektrischem Speicher, also eine Batterie, an dann bekommst du 6.000 € Zuschuss und wenn du beide o.a. Möglichkeiten kombinierst sind es 8000 € "Technikbonus".


    Ausserdem musst deine Anlage folgende zusätzlichen Merkmale aufweisen:


    Zitat

    - Eine geeignete elektronische und offen gelegte Schnittstelle zur Kommunikation mit einer (zukünftigen) Smart Meter Infrastruktur, um Netzdienstleistungen zur Verfügung zu stellen und flexible Bezugs -und Einspeisetarife verarbeiten zu können.


    Eine geeignete und offen gelegte Schnittstelle zur Fernsteuerung.


    Die Begrenzung der Einspeisung auf einen bestimmten Wert (gem. EEG §9, Absatz 2, Satz 2b auf 70%, bei KFW-Speicherförderung auf 60%) ist heute bereits Standard und wird bundesweit tausendfach problemlos und teilweise relativ günstig umgesetzt.
    Bei den zusätzlichen Forderungen bin ich nicht sicher ob das mit heutigen Mitteln problemlos machbar ist, ich bin aber ganz sicher, daß sowas sehr teuer wird. :idea:


    Wenn ich du wäre würde ich auf sämtliche "Förderung" verzichten und eine ganz normale Anlage zur Einspeisung mit Eigenverbrauch bauen, das ist z.Zt. die einzige Variante bei der man bei vernünftiger Planung unterm Strich kein Geld verbrennt.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59