PV-Verbot mit Städtischer Satzung

  • PV - Verbot mit Städtischer Satzung auch außerhalb des Geltungsbereiches.


    Weshalb wird den dann überhaupt ein Geltungsbereich festgelegt wenn man dann der Willkür die Verwaltung ausgesetzt ist.
    Ich habe keine Ahnung ob die Stadt Herzogenaurach bereits etwas von Rechtssicherheit gehört hat.
    Man kann ja auch nicht sagen wenn z.B. das Grundstück neben den Baugebiet mit Bebauungsplan liegt, erstreckt sich der Bebauungsplan auf die Nachbergrundstücke und die dürfen auch bebaut werden.


    http://www.infranken.de/region…r-vom-Dach;art215,1266498



    „Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen sind zulässig, wenn sie sich in der Dachfläche befinden und von öffentlichen Verkehrsflächen nicht sichtbar sind.“


    Gruß
    Werner

  • Das ist keine Willkür. Steht doch im Artikel.....
    Es gilt eben im Geltungsbereich und auf den angrenzenden Flächen. Ich denke, das ist doch recht genau definiert....
    Ich hatte das Problem schon genauso in Neustadt / Aisch. Ich habs dann hinbekommen, weil die Anlage vernünftig gebaut wurde und sich ins Ortsbild einpasste.
    Das kann man von der Anlage auf dem Bild ja nicht behaupten. Wenn man schon am Rande der historischen Altstadt baut - warum dann nicht schön ? Geht doch auch...... dann gibts auch weniger Ärger......

    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    Wer mehr zum DC Speicher wissen will erreicht mich per PN !

  • Servus,


    wenn der Erbauer wenigstens etwas Symmetrie in die Anlage bekommen hätte, wäre vielleicht was gegangen.

    Mein gelieferter Strom ist zu 100% aus Erneuerbarer Energie hergestellt

  • zugegeben, diese PV-Anlage gewinnt nicht unbedingt einen Schönheitspreis.
    Aber, im Zusammenhang mit dem abgebildeten Gebäude eine Argumentation mit "historischer Altstadt" vorzubringen, zeugt doch wohl davon daß offensichtlich allen Beteiligten jeder Maßstab abhanden gekommen ist.
    Wenn diese Kommune so großen Wert auf ihre "historische Altstadt" legt, dann gehört dieses Haus auch weg. Noch dazu wo das Gebäude sogar von der öffentlichen Verkehrsfläche aus sichtbar ist
    Die Argumentation mit dem Geltungsbereich, der "natürlich" größer ist als der "eigentliche" Geltungsbereich, finde ich, gelinde gesagt, befremdlich.
    Als Beispiel: Eine Geschwindigkeitsbeschränkung gilt auch da wo sie ausgeschildert ist, und nicht in der Straße davor, dahinter und daneben.

  • Ich gehe davon aus, dass das Gebäude genehmigt wurde.
    Es liegt ja auch nicht in der historischen Altstadt....
    Die Zufahrt auf die historische Altstadt ergibt ja auch ein Bild.... Um Rothenburg ob der Tauber sind ja auch Hallen und Industrie....
    Der Geltungsbereich bezieht sich auf die angrenzenden Liegenschaften - ist also auch eindeutig festgelegt.


    Und schön geht halt einfach anders....

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  • Wir sollten einen Photovoltaik Ethikrat einberufen!
    Ich schlage als erstes Heidi Klumpp vor.


    Weiterhin sollten Anwohner an einer PV Anlage analog der Vorgeschlagenen gesetzlichen Regelung in MäckPomm bei Windrädern vergünstigten Strom bekommen.
    http://www.focus.de/finanzen/n…indraeder_id_4995338.html


    Übrigens finde ich das Werbeschild "Optiker" in der Nähe einer Altstadt unwürdig. Da sollte der Gemeinderat mal einschreiten. Vermutlich auch noch nachts beleuchtet!


    Wir brauchen weitere Ideen wie Photovoltaik verhindert, bekämpft und als häßlich dargestellt wird. Auf geht's!

  • Findest du die Anlage schön ?

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  • Dann hat die Stadt doch Recht.
    Ein hässliches Haus mit einer hässlichen PV Anlage zu verunstalten macht das Haus ja nicht schöner.
    Schlimmstenfalls potenziert sich da dann doch die "Hässlichkeit"....


    Ohne die optisch üble PV passt das Haus ja dann wieder ins Bausündenstadtbild.

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  • Dumm, wenn das Zeltdach ansich schon nicht symetrisch ist und noch dümmer, wenn auch die drei Dachflächenfenster keine Symetrie ergeben (können). Diese Unsymetrien werden jetzt natürlich noch durch die PV-Anlage hervorgehoben und auf Anhieb würde mir auch nicht einfallen, wie man diese Anlage "gefällig" umbauen könnte.


    Man könnte dem Errichter jetzt natürlich zugute halten, dass er zumindest auf "blau-gesprenkelte" Module verzichtet hat, aber wenn die Ortssatzung ausdrücklich die Nachbargrundstücke einbezieht

    Zitat

    "für alle unmittelbar an den Geltungsbereich angrenzenden Grundstücke, die das Ortsbild beeinflussen können"

    , dann hätte der Errichter besser erst die Satzung gelesen, dann beantragt und dann gebaut, statt erst bauen und dann beantragen. Das gehört dann auch wohl zum unternehmerischen Risiko.


    Der Schaden dürfte zudem überschaubar sein, da eine ca. 5 kWp-Anlage (fast :wink: ) überall anders wieder aufgebaut werden könnte.

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)