SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

  • Wenn der die Stromrichtung detektieren kann

    Das kann der mitgelieferte Sensor nicht. Er misst nur wie viel Strom gerade durch die von ihm umschlossenen Leitung fließt. Hat man beispielsweise eine herkömmliche Balkonanlage und zusätzlich einen Anlage mit Speicher, die mit dem GTIL läuft, und tritt der Fall ein dass das BKW alleine mehr Sirom liefert als gerade verbraucht wird, legt der GTIL auf die BKW-Einspeiseleistung noch mal genau diesen Betrag oben drauf. Der Sensor erfasst also nicht die Richtung des Stromes.

    Da das BHK nur aus einem einzigen 290W-Modul besteht, tritt dieser Fall allerdings recht selten ein. Liegt die Leistung des BKW unter dem aktuellen Verbrauch, schießt der GTIL nur die Differenz zu. Der Zähler(2RZ) bleibt dann bei 0-Verbrauch stehen.

    Jetzt werden manche fragen, warum man so etwas in dieser Konstellation baut. Ganz einfach: Das anmeldefähige BKW dient nur zur "Plausibilisierung" gegenüber dem VNB, um die paar eingespeisten kWh auf dem 2RZ erklären zu können. Der GTIL speist nämlich trotz Limiter geringe Mengen ein und der blöde 2RZ misst das ganz genau. So haben sich in einem Jahr bei ~700kWh Erzeugung durch den GTIL etwa 20kWh Einspeisung ergeben. Ohne BKW wäre das nicht erklärbar.

  • 1) ;):thumbup:

    VNB besch..... könnte mein Hobby werden

    schon aus Prinzip. Für meine Memoiren. Details andernorts in diesem Forum.


    2)

    so wie Du das sagst, könnte der GTIL evtl. tatsächlich einfach nur einen Gleichrichter am Sensoreingang und ein bißchen Spannungsglättung haben.

    Der Sensor ist wohl nur ein einfacher Stromtrafo mit spannungsbegrenzender Doppel-Zener.

    Der liefert 50-Hz Wechselspannung proportional zum Strom in dem Draht, auf den er drauf geklipst ist.


    Kann man ihn also mit einer einfachen Gleichspanung (gerne auch aus PW-Glättung) steuern?

    Ich dachte eigentlich, ich hätte so was vor ein paar Jahren schon mal iwo im Internet gesehen.

    Find's leider nicht mehr in meinem Denkarium.


    Mir fehlt einfach die Feinmotorik, im SMD-Hühnerfutter rum zu löten.


    oder fang ich da jetzt von vorne an, wo dieser Thread auf Seite 1 los ging?

    30 kWp Volleinspeisung in 2009 mit Kaco Powador

    90 kWp Volleinspeisung in 2012 mit SMA Tripower

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  • Kann man ihn also mit einer einfachen Gleichspanung (gerne auch aus PW-Glättung) steuern?

    Ich dachte eigentlich, ich hätte so was vor ein paar Jahren schon mal iwo im Internet gesehen.

    Genau das hab ich ja gemacht. Basierend auf einem 3,3V PWM und einem Spannungsteiler hab ich den GTIL über ein PID mein Hausnetz auf (annähernd) 0W Bezug gebracht. Den iMz per Volkszähler ausgelesen und mit MQTT an den arduino gegeben, welcher die 3,3V geglätteten PWM ausgegeben hat

    Sunny Tripower 20000TL-30 + SHM; Sunny Island 4.4M-12

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  • Aber Du hast ihm das in die Eingeweide geschoben, nicht einfach nur auf den Steckanschluß außen, oder?

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  • Das hört sich schlimmer an als es ist! Einen Widerstand entfernt, Rind doppeldiode rein und gib ihm. Ich gehe davon aus, dass derjenige der das entwickelt hat bereits deine Gedanken hatte und nicht zum Ergebnis kam!

    Er ist scheinbar aktuell nur in eAuto forum unterwegs, in meinem Beitrag findest du deinen Namen und seine virtuelle Heimat (Forum)

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  • nee. mein knackpunkt is ein anderer.

    Wenn's unbedingt sein muß, krieg ich wohl auch SMD gelötet.

    Aber was immer ich da auch einlöte, muß ich ansteuern.


    Meine Installation ist recht verstreut, ich brauch also was in der Liga "Arduino am Netz".

    Arduino ist aber nicht mehr Stand der Technik, blue pill ist um Längen voraus.

    Ich war da vor 2 Jahren schon dran, hab' mich aber von ESP8266 ablenken lassen.

    Obwohl wlan imho für mein setting eher nix is. egal. OT.


    Also steht auf meiner to-do netzwerkfähige arduino-bluepill-IO ganz oben.

    Und wenn das läuft, ist es fast schon egal, ob ich damit dann einen pin ein und aus schalte, PWM in einen GTIL füttere oder ob ich bei 400 kHz bidirektional pulsbreitenmodulierung mach.

    Und wenn ich letzteres kann, dann hab' ich schon Material und Konzept, mit 3 ... 5 KW 48 V nach 600 V in ein Lenze-FU-Rückspeseisemodul zu schieben. Ob's wirklich klappt, kann ich Dir hinterher sagen.... Gibt dann bestimmt einen Faden hier im Forum.

    Mein Plan ist, das 3 x parallel aufzubauen.


    Also 3 x 3 .. 5 kW = 10 ..15 kW für < 1000 € oder 3 x 1000 W für die selbe Hausnummer.


    Und es muß mit meinen vorhanden Ladegeräten zusammen passen.

    Bin mir noch nicht sicher, ob die galvanisch getrennt sind.

    Aber entweder Lader oder Rückspeiser müssen getrennt sein.

    Wenn beide durchschleifen, gibts imho Chaos.


    GTIL wär für mich der Plan B, wenn mein Plan A nicht läuft.
    Aber wenn der Plan B schon Streß macht, ist es imho besser, den in Plan A zu investieren.

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  • könnte man nicht mittels eines selbst gewickelten, kleinen Trafos die vom Stromsensor gemeldeten Spannungswerte künstlich erhöhen um mehr Einspeisung zu bewirken? Oder welche einfachen Mittel wären noch denkbar?

  • Hallo


    Will mit dem Sun 1000 eine kleine Anlage aufbauen, erstmal ohne Batterie.

    Der Wechselrichter liegt schon hier. Hatte nun vor 3 Solarzellen mit ca. 300-340 Watt zu kaufen.

    Der Verkäufer sagte man müsste aber vorher klären ob der Wechselrichter mit 72 Zeller oder 120 Zeller läuft, das könnte er bei diesem Wechselrichter nicht sagen.

    Weiss hier jemand etwas dazu? Im Handbuch finde ich nichts dazu!

    Auf Seite 9 steht nur als Beispiel das ein 245 Watt Panel ca. 60 Zellen hat, aber nicht ob es für den Wechselrichter unbedingt nötig ist.