SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

  • Zitat von emhopa

    (kleiner Fehler im letzten Bild: Die beiden Widerstände müssen natürlich identisch sein. (5,6K))


    Und hier also noch die Variante mit Kurzschluss-Schutz der 3,3V.


    Sieht gut aus.

    700 Wp ohne EEG; Ziel ROI <2Jahre, Start 20.3.18,
    31.12.18: 510 kWh / 50,2 % Invest geerntet.
    SL Akku: Planung Kapa (2) 5kWh, Ziel: 10ct/kWh.
    Ignoriert: <zensiert> Argo, Alex, django, dringi, Mbiker, christosser, egn, boelckmoeller, chacha, PV-Berlin

  • ... ganz schön was los hier... :danke:


    habe das Gefühl irgendwas nicht mitbekommen zu haben... :shock:


    Erst hieß es, dass der Wechselrichter eine 0-5V DC Regelspannung benötigt.
    Jetzt benötigt er eine PWM? hat sich der Aufbau des GTIL2 geändert?


    Könnte man den GTIL2 eventuell auch mit 0 - 1,6V DC ansteuern? Das würde in meinem Fall vollkommen ausreichend sein, da ich eine Wago Analog-Ausgangskarte noch habe.
    Diese hat ein 13 Bit Auflösung entspricht ca. 0,00145V pro Schritt. -->sollte reichen .


    oder habe ich das was übersehen?


    VG Max

  • Zitat von max1de

    oder habe ich das was übersehen?
    VG Max


    Nein, -im Gegenteil, willkommen in der Bastelecke :wink:
    Und Joe-Haus ; Mein Beileid, solche Malheurs können passieren. :(
    Da bin ich froh, dass mein Bi-WR eine galvanisch getrennte Steuerspannung braucht von ± 5 bzw. 0-10 V.
    Da wird natürlich die Auflösung schonmal viel besser und es muss auch nicht mit PWM experimentiert werden,
    weil eine SPS diese Spannungen 1:1 ausgibt und auch die Drahtbruch-detektion leicht integrierbar ist.
    Auch eine analoge Kopplung ist mit dem IL300 relativ simpel... 8)
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.


  • Aktuell haben wir keine Probleme mit der direkten Ansteuerung 0-5V. Wenn Du unterhalb von 5V liegst, kannst Du den Spannungsteiler immer so anpassen, dass er max. 1,65V an den müC ausgibt.


    Wenn man eine 100% galv. getrennte Ansteuerung haben möchte, um Störspannungen infolge von Massenschleifen sicher aus dem Weg zu gehen, sollte man emhopas zuletzt gepostete Schaltung ausprobieren (vorher bitte separat testen).


    Ob der GTIL2 tatsächlich galv. getrennte Ansteuerung braucht, weiß ich nicht. Dazu bräuchte man den Schaltplan des GTIL2, den wir aber nicht vom Hersteller bekommen werden.
    Ev. ist ja auch die GTIL2-eigene Steuereinheit galvanisch vom Lastkreis getrennt. Zumindest wäre das eine Erklärung, warum wir bis dato keine Störspannungen registriert haben.


    VG iot

    Wallbox / open source / bis zu 3 Ladepunkte / PV / Energiemanagment => openWB.de

  • iot  

    Zitat

    Die Minus-Pole vom GTIL2-Akkuanschluss und vom Steuerkabel liegen beide auf Masse (soeben durchgemessen).


    Zitat

    Ob der GTIL2 tatsächlich galv. getrennte Ansteuerung braucht, weiß ich nicht.


    Also gibt es von Haus aus keine Potentialtrennung.


    max1de
    Ob man eine Potentialtrennung braucht oder nicht, hängt von der Schaltung des Gesamtsystems ab.
    Mit Optokoppler ist man auf der sicheren Seite.


    einstein0

    Zitat

    Da bin ich froh, dass mein Bi-WR eine galvanisch getrennte Steuerspannung braucht von ± 5 bzw. 0-10 V.


    Somit stehst Du vor exakt dem gleichen Problem.

  • Da es hier im Thread hauptsächlich um den GTIL2 geht und nicht um Speicher,

    mal eine Frage zum GTIL2 generell?

    Welchen Nutzen bietet mir der Konverter konkret?
    Ist man da nicht besser drann, man nimmt einen Hybrid-Effekta, mit integriertem Batterielader?
    Hängt den an die Wand und parametriert den unkomliziert.
    Oder man nimmt einen zero-Einspeiser Konverter, zb. von Growatt und bremst einfach den
    Stromzähler aus ?

    Was soll mir der GTIL2 konkret an Mehrwert bringen? MIr düngt das eher als Zeitverschwendung oder
    Bastlerarbeit für NERDs ?

    evtl. kann Einer in zwei Worten beantworten, was mir das Ding genau für einen Mehrwert
    bringt, als die ganzen Konverter-Typen von der Stange ?

    Danke dem Erklärbär

  • Hallo!


    Super Sache das du das Ganze schon soweit rausgemessen hast.


    Mit dem Schaltbild komm ich nicht ganz klar, hast du evtl. ein Bild deiner Mod. gemacht ? der R95 scheint ja auf der Rückseite der Platine zu liegen Aufdruck 1002 also 10K , der R4 sitzt ebenfalls auf der Rückseite Aufdruck 3000 also 3K.


    in deinem Plan wird der R4 also gegen 100 Ohm ersetzt , R95 ausgebaut und die Doppeldiode eingesetzt mit zusätzlich Anschluß gegen Masse Genommen von C24?


    Welchen Anschluß ersetzt diese Schaltung ? den internen Limitter , den Externen ?

    den "Poti" Anschluß?


    zeigt der GTI dann noch die gemessene Leistung an oder ist das dann eine stumpfe Regelung 0-5 0-100 %?


    Ich habe mir einen Arduino zurechtgebeogen das er mir das SmartmeterProtokoll zurechtbiegt und die Wirkleistung als 0-5V ausgibt , da ich nicht einspeisen möchte wäre es schön wenn der Inverter den Puffer draufgibt ansonsten muss das Halt der Arduino machen .


    Gruß


    Jochen


    Achja der Prozessor auf dieser Platine scheint ein PIC 33FJ zu sein schwer zu lesen durch den Kleber

  • Ich eliminiere nur den R95 und baue dafür einen neuen Spannunsteiler mit Überspannungsschutz (Doppeldiode) ein.


    Es wird der interne Poti-Anschluss ersetzt.

    => Steuerspannung direkt auf einen AD-in des Prozessors


    Es wird dann eine stumpfe Steuerung mit 0-5V (keine Regelung - die musst Du selbst programmieren) möglich und die jeweilige Abgabeleistung wird korrekt im Display des GTIL2 angezeigt.


    VG iot

    Wallbox / open source / bis zu 3 Ladepunkte / PV / Energiemanagment => openWB.de