Neubau - was und wann aufs Dach

  • Hallo liebes Forum,


    wird werden bald mit unseren Neubau starten und jetzt stellt sich die Frage was kommt aufs Dach:


    20 Grad Neigung
    45qm Fläche
    Süd-West Ausreichtung
    keine Verschattung.


    Da wir mit Gas heizen kommen auf jeden Fall ca. 5 qm Solarthermie für Warmwasser aber was dann - hier meine Überlegung:


    1) Solarthermie für Heizung amortisiert sich nach meinen Recherchen wohl nie - oder?
    2) große Photovoltaikanlage - rechnet sich jetzt auf Grund der geringen Einspeisevergütung nicht mehr - oder?
    3) große Photovoltaikanlage mit Speicher - zur Zeit noch zu teuer


    daher wäre meine Lösung:


    Relative kleine Photovoltaikanlage für möglichst hohen Eigenanteil. Aus Komfortgründen will ich ggf. noch eine Klimaanlage kaufen dann könnte ich im Sommer den Strom zum Kühlen nützen und sogar in der Übergangszeit Heizen.


    Was meint Ihr macht dass Sinn?


    Oder lieber Geld für Photovoltaiksparen und in was anderes investieren.


    Mein Hauptaugenmerk liegt darauf dass sich die Investition rechnet.


    Falls das Geld nach dem Bau nicht mehr ganz reicht - ist es viel teurerer eine Anlage später nachzurüsten - Leerrohre würde ich natürlich schon legen lassen.


    Schon einmal vielen Dank!


    Grüße
    Psion :danke:

  • PV lohnt sich immer noch (auch finanziell).


    Ich würde soviel wie (vernünftig) möglich draufpacken aber unter 10 kwp bleiben (ist bei der Fläche sowie gegeben).

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Solarthermie weglassen - lohnt sich nicht
    Haus ordentlich bauen, dann brauchst du keine Klimaanlage zum Komfort
    Dach mit PV voll belegen , Warmwasser mit PV Strom

  • Hallo



    seit ihr schon dran am Bauen ? Wenn nein, wieso müßt ihr mit Gas nehmen. Allein dr Anschluss hätte bei uns ca 1500-1600 e kosten sollen. Also laßt es doch komplett weg.


    Nehmt ne LWWP macht das Dach mit PV voll. Schaut das das Haus gut gedämmt ist dann braucht ihr im Winter weniger Heizen und im Sommer bleibt es kühl im Haus.



    Gruß RAcer1000

    5,3 KW/p Sunmodule Plus SW 265, (S30°) Süd, DN33° seit 07/14 in 79189


    JK: 6 DJK:1



  • Hier gibt es nichts hinzuzufügen.
    Einmal richtig machen und einfach nur glücklich sein, wenns fertig ist!

    Anlage von 2006 (Mietshaus)

    83 x Sanyo HIP-215 NHE 5 / 3x SMA SB 5000, 1x SMA SB 2100
    Leistung: 17,845 kWp mit Volleinspeisung

    Anlage von 2011 (Haupthaus Süd)

    36 x Aleo S19 245W / 1x SMA Tripower 8000 TL-10
    Leistung: 8,82 kWp seit Juli 2014 Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung

    Anlage von 2020 (Haupthaus Nord)

    58 x Solarfabrik Mono S2 - Halfcut 340W / 1x SMA Tripower 15000 TL-30

    Leistung: 19,72 kWp mit 70% hart.--- Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung




  • wenn ein Gas Hausanschluß für 1600 Euro zu haben ist, würde ich den ins Haus legen lassen
    allein schon im Hinblick auf den Gebäudewert oder auf einen möglichen späteren Verkauf
    den Anschluß später machen zu lassen wenn alles fertig ist kostet sicher ein Mehrfaches

  • Zitat von Eisbaer

    PV lohnt sich immer noch (auch finanziell).


    Ich würde soviel wie (vernünftig) möglich draufpacken aber unter 10 kwp bleiben (ist bei der Fläche sowie gegeben).


    Wenn man um 7kWp kommt, was bei der Fläche wahrscheinlich ist, sollte man wohl auch da drunter bleiben http://www.photovoltaikforum.c…taikanlagen--t109189.html


    Bei 20° könnte man aber sogar über Nordost nachdenken, für die Thermie auf jeden Fall, wenn die unbedingt sein muß (man könnte dem Planer aber auch einfach den Wink mit dem Zaunpfahl geben, daß auch PV angerechnet werden kann)

  • Zitat von alterego


    das wird leider zu oft vergessen. Oder besser gesagt. Das kenn ich nicht ,das will ich nicht ,das alte kann ich ohne nachzudenken berechnen. :roll:

    5,3 KW/p Sunmodule Plus SW 265, (S30°) Süd, DN33° seit 07/14 in 79189


    JK: 6 DJK:1

  • Auf Gas zu verzichten kann sich ja maximal bei einem Passivhaus rechnen.
    In allen anderen Fällen dürfte der Heizenergiebedarf so groß sein, dass der PV-Ertrag der Heizperiode quasi keine Rolle spielt. Hier mit Wärmepumpe und PV zu agieren kann sich nicht rechnen, leider.


    Solarthermie ist in der Tat überholt, das sollte man heute weglassen. Aber auch hier würde ich nur mit Strom das Brauchwasser erwärmen, wenn ein entsprechender Überschuss vorhanden ist. Ansonsten ist auch hier Gas klar im Vorteil.


    Ob eine Halbinsel in Frage kommt, hängt von dern Fähigkeiten des Bauherrn ab: Kann er die Halbinsel weitgehend selber bauen, ist sie für unter 10.000 Euro herzustellen und sollte sich lohnen. Kann er das nicht, hat er diese Option verloren, weil kommerziell sich alles, was mit Speicher agiert, (noch) nicht rechnet.


    Es bleibt eine möglichst große Einspeiseanlage, ggf. unter 7kWp wegen intelligentem Zähler, und der Rendite um 4%. Ist ja auch nicht schlecht....

    2005: 8,91 kWp BP Module an Fronius Symo 8.2 (Eigenanlage)

    2015: 500W an AeConversion 500-90 (Friends and Family)

    2018: 9,3 kWp Ost-West an Fronius Symo (Friends and Family)
    2019: 9,15 kWp Nord-Süd an Fronius Symo mit Victron ESS an 24kWh-BleiGel (Eigenanlage)

    2019: 50 kWp, mehrere Anlagen

    2020: 10 kWp Erweiterung Nord-Süd

    ELEKTROAUTO :love:

  • Zitat von psion1977

    Hallo liebes Forum,


    wird werden bald mit unseren Neubau starten und jetzt stellt sich die Frage was kommt aufs Dach:
    20 Grad Neigung
    45qm Fläche
    Süd-West Ausreichtung
    keine Verschattung.


    Einfach L x B des Daches nennen und schon lässt sich bei dieser Konstellation konkret die PV Anlage einplanen :D