Gesetz gegen Router-Zwang droht doch noch zu scheitern

  • Der Gesetzentwurf, der allen Verbrauchern eine freie Routerwahl ermöglichen sollte, hat bereits etliche Hürden passiert; unter anderem hat die EU zugestimmt. Der Bundesrat legt es nun offenbar darauf an, es im letzten Schritt zu vereiteln.


    Quelle: http://www.heise.de/newsticker…zu-scheitern-2830603.html


    Der Bundesrat hat am Freitag den Gesetzentwurf der Bundesregierung für die Abschaffung des Routerzwanges überraschend an das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) zur erneuten Prüfung zurückgewiesen. Dabei folgt der Bundesrat in seiner Stellungnahme einer Empfehlung des Wirtschaftsausschusses, die den Wünschen der Netzbetreiber sehr ähnelt.


    Quelle: netzpolitik.org

    9,1kwp - Süd (2009)

    2,5kwp - Nord (2019)

    Das beste Schnäppchen ist, wenn man das, was man nicht braucht, nicht kauft

  • Nur eine Ergänzung für diejenigen, die in der Informations-Technologie nicht so ganz zuhause sind. Das wäre so, als wenn der VNB dem Hauseigentümer nicht nur vorschreiben darf, welchen WR er einzusetzen hat, sondern es geht noch einen Schritt weiter: Er fordert, dass man den WR von ihm mieten muss und nur der VNB das Recht hat, irgendwelche Einstellungen am Gerät zu machen. Kenndaten setzen oder Logdaten auslesen geht dann nicht mehr, bzw. wird das nur gegen ein entsprechendes Entgeld als Serviceleistung angeboten.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Wie es schon bei den Kabel-Internetbetreibern abläuft.
    Die vergeben auch nur noch IPv6, es sei denn man kennt jemanden, der jemanden kennt. Sonst ist es Essig, um auch den Weg von außerhalb wieder hinein zu finden. Man sollte auch noch das Paket mit "ISDN" nehmen, um dann auch wenigst eine Fritz.Box da stehen zu haben. Sonst gibt es nur die "Hausmarke" ohne Nutzwert.
    Die Telefonnummern werden immer vom Anbieter abgerufen und man kann nicht verhindern, daß die die Box "manipulieren"
    Können also jederzeit ungefragt irgendwelche Updates einspielen, Funktionen verändern / blockieren. ... wenn denn die kritischen Updates dann auch mal zeitnah eingespielt werden würden. Als Kunde hat man keine (offizielle) Möglichkeit mehr, dies selbst zu bestimmen oder durchzuführen.
    Bin da auch nur wieder gelandet, da die Telekom in einer Stadt wie Heidelberg am Neckar nicht fähig ist, DSL mit mehr als 5500 anzubieten. Und das ist ... wie in alten Modemzeiten. Die 5500 sind ein Spitzenwert des 6000er Anschlusses.
    Wir haben uns ganz übel abhängig gemacht.
    Und die Festnetz IP Anschlüsse die durchgeboxt werden, haben auch ihren bitteren Beigeschmack.
    Ganz großes Kino.


    Eine andere Box kann man nicht anklemmen, da die "Adresse" der box mit dem Anschluß gekoppelt ist.


    Bei anderen Anbietern, wie Arcor, ein ähnliches Spiel. Da werden die Zugangsdaten gut versteckt integriert, damit der Endverbraucher nur mit vielen Hürden brauchbare Hardware anstöpseln und nutzen kann.
    Ist doch alles ein Hirnriss vom feinsten.


    Dann nehmen wir noch mal die Telekom.
    Der einfache Anwender, lässt sich deren (überteuerte) Miethardware (wie in alten zeiten...) andrehen und zahlt brav.


    Der Kunde ist heute nur noch Bittsteller und nichts mehr wert.

    2x Midnite Classic 200 / 12x240Wp / 4x255Wp / 8x250Wp / 575Ah/48V EPzS / Westech Combi 3000
    Infos zur Anlage : http://a68k.de/pv
    Mobil mit Twizy 80 OVMS & Zoe R240

  • Kunden der Telekom, welche den derzeit angebotenen Router Speedport W724V benutzen, stellen mit ihrer Hardware einen öffentlichen WLAN Hotspot zur freien Nutzung zur Verfügung. Das ganze nennt sich WLAN to go.
    Mit diesem Dienst auf Kosten der Kunden, wird ein öffentlich zugängliches Datennetz bereitgehalten.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Zitat von BinKino


    Eine andere Box kann man nicht anklemmen, da die "Adresse" der box mit dem Anschluß gekoppelt ist.


    Also als ich bei der Telekom nach Umstellung auf VDSL gefragt und denen mitgeteilt habe, dass ich eine private Fritzbox einsetzen will, war das überhaupt kein Problem.


    Servus
    Manfred

  • Zitat von jdhenning

    Nur eine Ergänzung für diejenigen, die in der Informations-Technologie nicht so ganz zuhause sind. Das wäre so, als wenn der VNB dem Hauseigentümer nicht nur vorschreiben darf, welchen WR er einzusetzen hat, sondern es geht noch einen Schritt weiter: Er fordert, dass man den WR von ihm mieten muss und nur der VNB das Recht hat, irgendwelche Einstellungen am Gerät zu machen. Kenndaten setzen oder Logdaten auslesen geht dann nicht mehr, bzw. wird das nur gegen ein entsprechendes Entgeld als Serviceleistung angeboten.


    Zum Glück kann der Anbieter gewechselt werden!


    Beta

  • Zitat von passra

    Also als ich bei der Telekom nach Umstellung auf VDSL gefragt und denen mitgeteilt habe, dass ich eine private Fritzbox einsetzen will, war das überhaupt kein Problem.


    Servus
    Manfred


    Ja da sind die etwas flexibler. Versuchen aber dennoch erst mal ihre Krüppelhardware an den Kunden zu bringen :D

    2x Midnite Classic 200 / 12x240Wp / 4x255Wp / 8x250Wp / 575Ah/48V EPzS / Westech Combi 3000
    Infos zur Anlage : http://a68k.de/pv
    Mobil mit Twizy 80 OVMS & Zoe R240

  • die Telekom vermarktet nur noch Annex-J Anschlüsse. Wechselt man also zur Telekom, funktioniert der alte Router oft nicht mehr.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!