WAZ: CDU-Landeschef Laschet bringt Staatshilfe für RWE ins G

  • Die Lobby scheint noch da zu sein... Gewinne kassieren und Verluste zahlt die Allgemeinheit...


    http://www.presseportal.de/pm/55903/3133943


    Düsseldorf (ots) - CDU-Landeschef Armin Laschet hat staatliche Hilfen für den angeschlagenen Energiekonzern RWE ins Gespräch gebracht. "Es gibt aus meiner Sicht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, gemeinsam mit dem Unternehmen die Bewältigung der Vergangenheitslasten aus vielen Jahrzehnten zuverlässiger Kernkraft- und Braunkohlestrom-Lieferung zu organisieren", sagte Laschet der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Dienstagausgabe).


    "Es ist keine vorausschauende Politik, RWE das Geschäftsmodell wegzunehmen und den ganzen Konzern vor die Wand zu fahren", so Laschet weiter. Die Entscheidung für die Kernkraft sei eine politische gewesen, der Ausstieg ebenfalls. Damit dürfe man das Unternehmen und die Ruhrgebietskommunen als RWE-Anteilseigner nicht alleine lassen. "Nordrhein-Westfalen als Energieland Nummer eins darf es nicht egal sein, wenn ein solch großer Akteur und Arbeitgeber wie RWE in die Knie geht", sagte Laschet.

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  • Tja das is das Problem bei RWE, da geht es ja nicht um Unternehmenshilfe sondern um Aufbau West. Die RWE gehört ja nicht zu unerheblichen Teilen Kommunen und dem Land. Klar will man da jetzt vom Bund Solidarität.


    Da lass ich jetzt mal gerne den asozialen Bayern raus hängen und frag mich warum ich neben den Kindergärten in Berlin nun für die RWE Risiken in Essen, Gelsenkirchen und die anderen Teilhabern der RWE blechen soll. Kann es sein das Düsseldorf in NRW liegt, und ggf. einer der Anteilseigner spricht?
    Jeder kann Pleite gehen, das gilt für die RWE genau so wie für die NRW. Nach Abwicklung/Insolvenzverfahren bin ich auch gerne zu sozialen Taten bereit.


    Also spricht hier der Aktionär und schreit nach Solidarität für seinen Verlust.

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  • Da brauchst Du nicht den Bayern raushängen zu lassen: Ich als NRW'ler frage mich auch warum ich für RWE blechen sollte.
    Zum angeblichen Arbeitsplatzverlust sollte er wirklich existieren (weil die Kraftwerke würden ja nicht direkt abgeschaltet): Tja, so ist das halt mit den konentionellen und atomaren Kraftwerken. Wenn die ohne Subventionen nicht auskommen, dann müssen die halt pleite gehen. Subventionen dafür sind halt so sinnvoll wie Kiwi-Zucht in Sibieren. Oder so ähnlich.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Ich als NRWler frage mich auch, warum ich demnächst für e.on und Vattenfall den gleichen Scheiß zahlen soll.
    Und Herrn Armin Laschet würde ich gerne mal gepflegt zwischen die Beine treten. 8)


    Bitte ein Mal kontrolliert vor die Wand fahren, abwickeln und neu aufbauen. :mrgreen:

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  • Zitat von ElFreunde

    "Es ist keine vorausschauende Politik


    Dies ist der Kernsatz von Grinsekatze.


    Sowohl politisch war das durchdrückern der Atomkraft Schwachsinn weil wir doch sowiso keine Atombomben bauen dürfen.
    => sonst werden wir sofort von unserem "Vormund USA" besetzt.


    Und Geschäftspolitisch war es nicht allgemeindienlich sondern nur Egoistisch/menschlich die Gewinne zu verprassen und den Dreck der Allgemeinheit überlassen.


    Zitat von ElFreunde

    Es gibt aus meiner Sicht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, gemeinsam mit dem Unternehmen die Bewältigung der Vergangenheitslasten aus vielen Jahrzehnten zuverlässiger Kernkraft- und Braunkohlestrom-Lieferung zu organisieren", sagte Laschet


    Mit dieser Aussage zeigt er was er vom Deutschen Wahlvolk hält.
    =>" die sind alle noch blöder als ich und glauben den Schwachsinn den ich hier verbreite"
    Diesen grinsenden K..brocken könnte man als Botschafter nach China schicken, da würde er prima hinpassen mit seinem dauergrinsen.



    Django

  • Armin Laschet ist übrigens der, der als Möchtegern-Dozent an einer Uni hat Klausuren schreiben lassen, diese Klausuren dann verloren hat (er sagt, dass diese gestohlen wurden) und dann ohne Klausuren Noten vergeben hat. Dass er die Noten ohne die Klausuren jemals begutachtet zu haben vergeben hat, hat er so lange geleugnet, bis sich Studenten mit vergebener Note meldeten die die Klausur nicht mitgeschrieben haben.


    Und so ein Schwachmat will Landesvater von NRW werden. Man kann ja von Hanni und Nanni halten was man will, aber die beiden sind mind. 2.000.000x besser als der Laschet.

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    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Tja, da hat wohl RWE allzu lange den selbst getürkten Beweisen geglaubt (Growian, wo RWE mit 23,2% beteiligt war, hatte vorsätzlich bewiesen, dass Windenergie nicht funktioniert). Jetzt, wo die Geschichte sie eingeholt hat, ist das böse Schicksal schuld und der kleine Steuerzahler soll helfen.


    Geld verschwindet ja nicht, es wechselt nur den Besitzer. Wenn eine schlecht geführte Firma den Bach runter geht, dann leiden die Kapitalgeber und die Angestellten. Aktuell haben wir einen Fachkräftemangel in Deutschland, also werden die ganzen Facharbeiter schnell wieder einen neuen Job finden und einige werden wohl über eine Auffanggesellschaft bis ins Rentenalter begleitet werden müssen. Es ist also klar, für wen Herr Laschet jammert; die Angestellten sind es nicht.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Zitat von Dringi

    Armin Laschet ist übrigens der, der als Möchtegern-Dozent an einer Uni hat Klausuren schreiben lassen, diese Klausuren dann verloren hat (er sagt, dass diese gestohlen wurden) und dann ohne Klausuren Noten vergeben hat. Dass er die Noten ohne die Klausuren jemals begutachtet zu haben vergeben hat, hat er so lange geleugnet, bis sich Studenten mit vergebener Note meldeten die die Klausur nicht mitgeschrieben haben.


    Wo hat denn Flinten Uschi ihre Dr. Arbeit schreiben lassen?


    Django

  • Man kann die Insolvenz als Forschungsprojekt anlegen, nennen wir es "Geordnete Abwicklung von fossil-atomaren Kraftwerksbetreibern (GAfaK)". Da kann man die Mitarbeiter dann als "Wissenschaftler" aus dem Bundesetat für Forschung bezahlen. Und der gewonnene Erfahrungsschatz lässt sich demnächst ja auch exportieren.

  • Wenn der Laden sowieso dem Staat und seien es die Kommunen gehört, wer sollte sonst zahlen?


    Den Länderfinanzausgleich sollten wir wo anders diskutieren, de hat mit den Ausgaben halt mal nichts zu tun.


    Ich gebe ganz ehrlich zu, daß ich dachte ich der Freistaat würde sein Tafelsilber verscherbeln, als sie den Anteil an VIAG (bzw. Bayernwerk bzw. e.on) vertickt haben. Im Rückblick war das vielleicht etwas zu früh, aber wohl eine sehr gute Entscheidung von Herrn Stoiber, oder doch ein Glücksgriff? (hätte er bei der Landesbank nur ähnlich viel Spürsinn bewiesen :roll: ) Aber auch in Bayern sind die Kommunen ja noch an den Stadtwerken etc. beteiligt, Nürnberg hängt über die N-Ergie dick in Irsching drin...