• Zitat von e-zepp

    Wenn Du es Ernst meinst, der Heiko hier gleich ums Eck verkauft Umbausätze und baut Dir
    den T5/wurschtwas auch komplett um : http://www.fleck-elektroauto.de/
    Ich erblasse jedesmal vor Neid wenn er mit seinem umgebautem T4 vorbeisurrt ...
    lg,
    Philip


    :danke: Philip! Du hast mir den Denkanstoss geliefert für ein ehrgeiziges Projekt, welches ich erst einmal zur Diskussion stellen möchte. Meine Erfahrungen dienen als Fakten.
    Für uns muss ein Womo keine typische Wohneinrichtung aufweisen. 2 Sitzplätze, ein Bett und ein paar qm Platz genügen.
    Es ist schon geil, wenn ich im E-Stadtbus sitze und fühle wie die Drehstrommotoren anziehen.
    Anderseits denke ich, dass Verbrenner in der Stadt über die Hälfte ihres Treibstoffes verbremsen und verwarten.
    Allein die Rekuperation spricht für’s EV.
    Der Luftwiderstand schlägt jedoch merklich zu Buche, aber im Womo kann man sich ja Zeit nehmen.
    Im Winter fährt man auch nicht wirklich in den Urlaub, also braucht es keine Klima.
    Wieviel verbraucht so ein kleines Womo durchschnittlich? 20 kWh/100 km?
    Die Dachfläche würde ich sogar mit Hochleistungsmodulen decken. So 4 x 350Wp sollten passen und würden unterwegs schon 1 kW erzeugen. Steht das Fahrzeug zu Hause herum, wird der Solarstrom ins Netz eingespeist.
    Die Batteriebank sollte für etwa 500 km reichen. Man könnte ja mal mit etwa 50 kWh beginnen und wenn die Lithiumpacks erschwinglicher werden, entsprechend aufrüsten.
    Dabei bekommt die Traktionsbatterie gleich einen zusätzlichen Verwendungszweck: Netzinteraktiver Regelenergiespeicher.
    Dazu müsste das Fahrzeug natürlich einen Drehstromstecker haben.
    Wer hilft mit konstruktiver Kritik so ein intressantes Fahrzeug zu entwickeln?
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Zitat von regeneraLeaf

    Wer zum selber basteln keine Lust oder Zeit hat:
    http://insideevs.com/converted…lectric-campervan-review/
    Durch die 20 Grad Dachschräge kann man während der Standzeiten den PV Ertrag erhöhen :mrgreen:


    Danke! Das Fz ist zu klein. Aufrecht stehen können will ich darin schon. Aber Nissan wäre schon mal gut. :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Na ja, gemütlich reisen ist wohl nur möglich, wenn einen die Schlange hinterm Wohnmobil auf der Landstraße nicht stört. Der Luftwiderstand haut nunmal so richtig rein (Mit Modulen auf dem Dach dann deutlich mehr), und weitere Strecken sind auch schwierig bzw. langwierig.
    Mein Traum bisher: "Kleiner" LKW mit ca. 6t, 2,10m breit, 7,50m lang, Hubdach, damit man während der Fahrt nicht höher kommt als die Kabine, PV-Markisen links und rechts. Macht aber auch nur 4-5kWp und maximal 20-25 kWh pro Tag. Das sind unterm Strich unter 100km pro Tag. Unser Magirus 80D6FL (6,4t, 80PS luftgekühlter Deutz Direkteinspritzer mit 6 Zylindern und 236g/PSh) verbraucht als Pritsche nach DIN (Also 70km/h konstant und halbe Zuladung) 10l/100km. Macht 27kWh(mech)/100km oder 19kW Antriebsleistung.


    Kleiner geht natürlich immer, aber wenn man Stehhöhe haben will sinkt die verfügbare PV-Fläche immer schneller als der Luftwiderstand.

  • Zitat von Holter

    Kleiner geht natürlich immer, aber wenn man Stehhöhe haben will sinkt die verfügbare PV-Fläche immer schneller als der Luftwiderstand.


    Naja, in den heutigen Sommerstaus ist nicht wirklich wichtig was hinter uns läuft -oder steht. :oops:
    Aber darum finde ich auch das LT-Chassis noch schlauer als all die Nachfolger -auch anderer Marken.
    Höchstgeschwindigkeiten von 170+ wie unser T5 strebe ich nicht an.
    Und < 3,5 t müsste noch drin liegen. Der "Mocken" ist ja auch nur noch so gross wie eine Kaffeetasse. :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Ja Peter, ich hab das damals schon durchaus ernst gemeint : http://www.photovoltaikforum.c…im-wohnmobil-t105461.html
    Ich würde/werde? es wenn noch wesentlich extremer angehen, auch weil ich mir keinen Li-Akku für 15k€ aufwährts
    leisten kann/mag, nicht einmal wenn dieser Akku normalerweise ins Hausnetz eingebunden ist
    und das kleine Alltags-Elektroauto versorgt.


    45km/h-Zulassung und Reichweite <200km, Akku <20kWh, Motor<20kW, PV>2,5kWp.
    Jeden Tag ganz kleine Etappen, Land und Leute wandernd entdecken, Entschleunigung pur.


    Der Weg ist das Ziel.


    lg,
    Philip

  • Zitat von einstein0

    Naja, in den heutigen Sommerstaus ist nicht wirklich wichtig was hinter uns läuft -oder steht. :oops:


    Na ja, Autobahn ist ja sowieso nicht mehr drin, und Landstraße zweispurig mit 45... Da wird man von den Treckern angeschoben.

    Zitat

    Aber darum finde ich auch das LT-Chassis noch schlauer als all die Nachfolger -auch anderer Marken.


    Der alte (eckige) oder der neue (Sprinter) LT?
    Ein kleines Chassis, bei dem man auf dem Motor sitzt hat der Mitsubishi Canter. Gibt es auch mit 3,5t. Das ist auch einfache Technik, mit dem Vorteil dass es die Dinger auh etwas neuer gibt als die alten LTs, wo es ja mit dem Rost nicht ganz so rosig aussah.

    Zitat


    Und < 3,5 t müsste noch drin liegen.:wink:


    Schwierig. Das schaffen heutzutage ja "normale" Wohnmobile kaum noch. Ok, mit Liege und Klappstuhl sollte es gehen.

  • Zitat von Holter

    Der alte (eckige) oder der neue (Sprinter) LT?
    Ein kleines Chassis, bei dem man auf dem Motor sitzt hat der Mitsubishi Canter. Gibt es auch mit 3,5t. Das ist auch einfache Technik, mit dem Vorteil dass es die Dinger auh etwas neuer gibt als die alten LTs, wo es ja mit dem Rost nicht ganz so rosig aussah.


    Schwierig. Das schaffen heutzutage ja "normale" Wohnmobile kaum noch. Ok, mit Liege und Klappstuhl sollte es gehen.


    Natürlich der eckige. Ja, der Canter sieht schon interessant aus, aber gibts den in der Schweiz nicht?
    Ich möchte ja auch nicht zuerst einen Verbrenner ausräumen, wenn es nicht unbedingt sein muss.
    Wahrscheinlich sind wir noch zu früh dran, aber ich habe Zeit. :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Wer sucht, der findet -im Netz: http://www.ceekon.ch/de/Elektro-Bus/Einsatzgebiete.11.html
    Ich werde der Schweizer Bude gelegentlich mal einen Besuch abstatten. Ich möchte aber den amerikanischen SUV's
    nicht die Show stehlen. Etwas bescheidener tuts auch. :mrgreen:
    einstein0

    Bilder

    • b457094b52517dc.jpg

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Zitat von einstein0


    Heißt jetzt Fuso Canter.


    Die Canter haben eine hohe Ladefläche und keinen Durchgang dahin. Halt wie ein "richtiger" LKW. Wenn man damit leben kann gibt es wohl kaum ein anderes KFZ, das so einfach umzubauen wäre: Platz unten drunter ohne Ende und extrem einfach aufgebaut.
    Gabs auch mal als Versuchsflotte elektrisch.