Frage bezüglich Batterietausch 24V System

  • Ich würde gerne ein Teil Batterien aus einem bestehenden 24V System ersetzen


    Batterie die bleibt 2 Jahre alte 12V 220Ah LKW Blei-Säure Batterie.
    Gemessene Kapazität mit BST-100: Health 100% 220Ah
    Ja Start/stop ist nicht ideal aber habe momentan kein Geld um teure AGM's zu kaufen,
    desshalb jetzt meine Frage was ich kaufen soll:


    - Eine baugleiche 12V 220Ah LKW parallel dranhängen
    - Eine Blei-Säure Solarbatterie 12V 220Ah parallel dranhängen
    Preisunterschied 40 Euro


    Macht es im gesamtsystem 24V einen Unterschied wenn die eine Zyklenfest ist und die andere nicht,
    die eine Tiefentladungsschutz hat und die andere nicht oder ist das wurscht und die neue
    Solarbatterie hat nur eine längere Lebenserwartung als die alte LKW?

  • Hallo, du kannst nur 2 gleiche 12V Batterien in Serie auf 24V schalten, diese sollten auch gleich alt sein. Wenn du da mischt wird das nicht lange symmetrisch bleiben. Als absolute Notlösung könntest du eine baugleiche neue dazu schalten und die Spannungen kritisch überwachen, auf längere Sicht ist das aber Murks, da hilft nur eine komplette Neuanschaffung um das optimal zu lösen.
    Grüße Toni.

  • Zitat

    desshalb jetzt meine Frage was ich kaufen soll:


    - Eine baugleiche 12V 220Ah LKW parallel dranhängen
    - Eine Blei-Säure Solarbatterie 12V 220Ah parallel dranhängen
    Preisunterschied 40 Euro


    Eigentlich keins von beiden.
    Es wär wie Perlen vor die Säue.
    Entweder ne gute gebrauchte LKW 12v 220Ah für kleines Geld vom Schrott.
    Oder besser Batteriebank neu aufbauen mit Profi Traktionszellen.und die noch gute verkaufen.

  • Dass es nicht optimal ist weiss ich aber da ich die bestehende als einwandfrei getestet habe (hatte bisher noch bei keener batterie 100% Health als Ergebnis nicht mal bei meinem nagelneuen Auto) denke ich die ist Top in ordnung wie ausgeliefert, sie war auch nie in Gebrauch vorher sie wurde immer vom Vorbesitzer erhaltungsgeladen, hat keine Zyklen hinter sich.
    Daher denke ich wenn ich eine Baugleiche kaufe müsste das schon mit den Ausgleichströmen passen.
    Notfalls kann ich noch einen Strömungsausgleicher zuschalten, denke aber nicht dass bei identischer Kapazität diese auseinanderdriften...
    Daher nicht optimal aber wesentlich blilliger 160.- auszugeben anstatt 700.-
    Aber konkret nochmal:
    Macht es einen Unterschied wenn die eine Zyklenfest ist und die andere nicht,
    die eine Tiefentladungsschutz hat und die andere nicht oder ist das wurscht und die neue
    Solarbatterie hat nur eine längere Lebenserwartung als die alte LKW? Wohl verstanden beide Blei-Säure!

  • Ja macht einen Unterschied, sind ja dann nicht baugleich und haben daher unterschiedliche Innenwiderstände usw. und werden sich daher nicht ganz ausgleichen, ich würde das nicht machen!
    Grüße Toni.

  • Das mußt du wissen 700€ hält aber 1500 bis 2500 Zyklen.LKW ist ohne Angabe aber selbst einfache
    Solar/Versorgungsbatterien 500 Zyklen.Dann rechne mal 3 mal ein Paar a 160€ bist du schon bei bald 1000€
    selbst bei 1500zyklen.Somit ist kaufmännisch gesehen 700€ ein Schnäpchen und du sparst noch für ein
    Versuch mit der LKW 160€.
    zb 4X Trojan 6V =unter 600€.
    http://www.online-batterien.de…fuer-Traktionsanwendungen

  • Zitat von relativ


    ouh, das geht sogar vom Preis!
    Bei mir mit 48V wären das 8 (6V) x 150 Euronen und nur minimal "teuer" als die billig - AGM ... mh...
    Nja nächstes Jahr ;)

    2x Midnite Classic 200 / 12x240Wp / 4x255Wp / 8x250Wp / 575Ah/48V EPzS / Westech Combi 3000
    Infos zur Anlage : http://a68k.de/pv
    Mobil mit Twizy 80 OVMS & Zoe R240

  • Wenn die beiden Batterien vom gleichen Typ sind, also nicht eine LKW-Starterbatterie und eine AGM-Traktionsbatterie, dann kannst du die problemlos in Reihe schalten. Da die beiden Batterien nicht so ähnlich sind, wie solche aus der gleichen Fertigungscharge, werden die Batterien natürlich auseinander driften. Folglich brauchst du ein Batteriemanagement-System, das in der einfachsten Ausführung aus dir, einem Voltmeter und einem billigen 12V-Batterieladegerät besteht. Da eine galvanische Trennung zwischen 230VAC und 12VDC besteht, kann man die schwächere Batterie im laufenden Betrieb nachladen. Wenn du dich mit dieser Idee anfreunden kannst, dann solltest du dem Rat von relativ folgen und dir eine gute gebrauchte vom Schrotter holen (gleiche tatsächliche Kapazität ist Voraussetzung); dürfte die preiswerteste Lösung sein.


    Da hier mehrfach von AGM-Batterien geschrieben wurde, möchte ich zu denen noch ein Wort verlieren. Die Teile haben meiner Meinung nach nichts in einer PV zu suchen. Erstens sind sie teurer als Flüssisäure-Batterien und zweiten verzeihen sie keine groben Fehler (wenn man sie mit zu hoher Spannung lädt, dann verschwindet das Wasser; bei Flüssigsäure kann man nachfüllen). Zudem kann sich in einer AGM auch eine Säureschichtung ausbilden, die man allerdings nicht beseitigen kann; die Flüssigsäure-Batterie lässt man ein paar Minuten gasen und Thema erledigt. Der Vorteil von AGMs ist, dass sie extrem rüttel- und schüttelfest sind (ich kenne keine PVA, die das wirklich braucht) und bei gleicher Kapazität kleiner gebaut sind (weshalb man sie oft in USVs findet). Wenn es denn unbedingt eine wartungsfreie Batterie sein muss, dann besser eine Gel-Batterie nehmen.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)