Versicherungskammer B. nur noch Reparatur trotz Übersp.

  • Hallo zusammen,
    eventuell für den ein oder anderen interessant.
    Ob bei Schaden oder vor allem bei Auswahl seiner Versicherungsgesellschaft.


    Einer Unserer Kunden hat faktisch sicher festgestellten Überspannungsschaden bekommen.
    Ausfall von zwei SMC 10.000 er Klasse.


    Kurze Telefonate und mailverkehr mit dem Maklerbüro durch Endkunden.
    Angebot unsererseits entweder Austauschgerät von SMA oder aber
    Neugerät mit wieder 5 Jahren Garantie für rd. 100 Euro mehr und daher dann Neugerät genommen.
    Telefonische Freigabe durch Maklerbüro für Austauschgerät erteilt; Kunde übernimmt die Mehrkosten.


    Nach über 10 Wochen in der Hauptsaison !!! meldet sich die bay. Versicherungskammer zu Wort
    (Vorher keine Aussage):
    Die Geräte sollen zur Reparatur an eine Firma ENS gesendet werden, kostet weniger.
    Da natürlich schon längst wieder In Betrieb (Hey wir hatten Juni/Juli !) heißt es nun:
    Es wird nur die Reparatur vergütet; auf dem Differenzbetrag zum Austausch (SMA) bleibt der Kunde sitzen.
    (Alleine die Wartezeit und die Ausfallentschädigung würden teurer sein als die Differenz !!! )
    Aber Ausfall war ja nicht so lange, da Ersatz organisiert wurde....


    DIES ALS WARNUNG FÜR ALLE die meinen im Sinne der Schadensminderungspflicht
    ( die ja jeder Kunde hat ) vorsorglich oder nach telefonischer Freigabe tätig zu werden.

  • Ich kann nicht sagen wie sauer ich war als das reingekommen ist.
    Vor allem weil ja wirklich vorher telefonisch die Austauschkosten noch zugesagt wurden.
    Aber das war eben nur der Makler ! Na eventuell äußert sich SMA dazu.
    Die Aussage vieler (bin auch bisserl im Elektronikbereich bewandert daher ich auch )
    ist : Überspannung siehst einem diskreten Bauteil nicht immer gleich an.
    Das kann dann als Folgeschaden hinterher sterben....ob 2 Tage oder Wochen weiss ja keiner.

  • Was sagen die allg. AVB bzw. der spezielle Vertragsumfang zu dem Thema Reparatur statt Austausch bzw. Freigabe durch Makler? Was sagt der Makler dazu? Leugnet er die mündl. Freigabe?

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Die Versicherungskammer prüft in der Regel bei Überspannungsschäden genau (der Versicherer ist dazu ja grundsätzlich auch berechtigt). Die Frage ist halt hier - war es tatsächlich ein MAKLER, der die Zusage gegeben hat - wenn ja dann "haftet" der Makler selbst auch für den potentiellen Vermögensschaden, den der Kunde erleidet! Oder war es ein "Vertreter" der Versicherungskammer (wovon ich hier ausgehe!), dann "haftet" die Versicherungskammer. Schwierig wird jedoch die Beweisführung werden, wenn man hier keine Schriftliche Unterlagen hat.
    Der Makler ist Interessenvertreter des Kunden - er hat sich um die Angelegenheit zu kümmern - der Vertreter hingegen ist Organ des Versicherers - er ist auf Weisungen des Versicherers angewiesen und wird hier vermutlich nicht weiter tätig werden.
    So wird auch mal der unterschied zwischen "Makler" und "Vertreter" durch ein Praxisbeispiel deutlich! (unabhängig der Frage, ob der Versicherungsschutz bei der Versicherungskammer grundsätzlich gut oder eher schlecht ist!


    Viel Erfolg.....

    mkvm


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